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Für LeitungStand 26.07.2026

Arbeitszeit erst ab dem geplanten Dienstbeginn anrechnen

Übersicht

Wer vor dem geplanten Dienstbeginn einstempelt, soll diese frühen Minuten nicht automatisch als Mehrarbeit gutgeschrieben bekommen. Mit der Einstellung Arbeitszeit frühestens ab geplantem Dienstbeginn zählen wird die Arbeitszeit im Arbeitszeitkonto erst ab dem im Dienstplan hinterlegten Beginn angerechnet, wenn jemand früher stempelt. So bleibt die angerechnete Zeit fair und plangerecht.

Die Einstellung gilt pro Einrichtung und ist standardmäßig ausgeschaltet. Ohne Aktivierung ändert sich nichts an der bisherigen Berechnung.

Was die Einstellung bewirkt

Maßgeblich ist der geplante Dienstbeginn aus dem Dienstplan-Eintrag des Tages:

  • Früher eingestempelt als geplant: Die Arbeitszeit zählt erst ab dem geplanten Dienstbeginn, nicht ab der tatsächlichen Stempelzeit.
  • Später eingestempelt als geplant: Es zählt die tatsächliche (spätere) Stempelzeit. Eine verspätete Stunde wird also nicht künstlich nach vorne gezogen.
  • Das Dienstende wird nicht angetastet: Angehoben wird ausschließlich der Beginn. Wer über das geplante Ende hinaus arbeitet, bekommt diese Zeit weiterhin voll angerechnet.

Gibt es für einen Tag mehrere geplante Schichten, gilt der früheste geplante Beginn des Tages als Grenze.

Beispiele

Geplanter Dienstbeginn Eingestempelt Angerechneter Beginn
8:00 Uhr 7:53 Uhr 8:00 Uhr (die 7 Minuten davor zählen nicht)
8:00 Uhr 8:10 Uhr 8:10 Uhr (die tatsächliche, spätere Zeit)
8:00 Uhr 8:00 Uhr 8:00 Uhr (unverändert)

Das Dienstende bleibt in allen Fällen so, wie es tatsächlich gestempelt wurde. Wer länger bleibt, sammelt diese Zeit wie gewohnt an.

Voraussetzung: ein Dienstplan-Eintrag für den Tag

Die Anhebung des Beginns greift nur, wenn für den betreffenden Tag und die Person ein Dienstplan-Eintrag mit geplantem Beginn vorliegt.

  • Ohne Dienstplan-Eintrag für den Tag zählt die tatsächlich gestempelte Zeit unverändert, ganz so wie ohne diese Einstellung.
  • Die Einstellung wirkt ausschließlich auf das Arbeitszeitkonto. Die erfassten Stempelzeiten selbst werden nicht verändert, sondern nur bei der Berechnung des Saldos berücksichtigt.

Einschalten

Die Einstellung lässt sich an zwei Stellen setzen. Beide schalten dieselbe Funktion für die Einrichtung.

Im Kita-Konto

  1. Die gewünschte Einrichtung öffnen und den Reiter Einstellungen wählen.
  2. Zum Abschnitt ZEITERFASSUNG EINSTELLUNGEN scrollen.
  3. Das Häkchen Arbeitszeit frühestens ab geplantem Dienstbeginn zählen setzen.
  4. Die Einstellungen wie gewohnt speichern.

Unter dem Häkchen steht der erläuternde Hinweis:

Stempelt jemand vor dem geplanten Dienstbeginn, zählt die Zeit erst ab Plan-Start. Späteres Einstempeln zählt regulär. Wirksam nur mit Dienstplan-Eintrag.

In der Trägerverwaltung

  1. Die gewünschte Kita öffnen und im linken Bereich Kontaktinformationen wählen.
  2. Oben rechts auf Bearbeiten klicken — es öffnet sich das Fenster Basis-Informationen bearbeiten.
  3. Im Abschnitt Zeiterfassung den Schalter Arbeitszeit frühestens ab geplantem Dienstbeginn zählen aktivieren.
  4. Mit Speichern bestätigen.

Auch hier steht der Hinweis darunter:

Stempelt jemand vor dem geplanten Dienstbeginn, zählt die Zeit erst ab Plan-Start. Späteres Einstempeln zählt regulär. Wirksam nur mit Dienstplan-Eintrag.

Hinweise

  • Standardmäßig aus. Ohne Aktivierung bleibt die Berechnung unverändert: Es zählt die tatsächlich gestempelte Zeit.
  • Nur der Beginn wird angehoben, das Ende nie. Über das geplante Ende hinaus geleistete Zeit wird weiterhin voll angerechnet.
  • Ohne Dienstplan keine Wirkung. An Tagen ohne Dienstplan-Eintrag für die Person greift die Einstellung nicht.
  • Wirkt nur im Arbeitszeitkonto. Die gestempelten Zeiten in der Zeiterfassung bleiben unverändert; angepasst wird nur, ab wann die Zeit in den Saldo einfließt.