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Die Kindy-Apps im Überblick: was ist wofür?

Kindy ist kein einzelnes Programm, sondern eine kleine Familie aus Anwendungen. Jede Anwendung ist auf eine Rolle zugeschnitten: die Eltern, die Erzieherinnen und Erzieher, die Kita- oder Hort-Leitung. Jeder bekommt genau die Oberfläche, die zu seinen Aufgaben passt, übersichtlich und ohne Funktionen, die für ihn ohnehin nicht gedacht sind. Das klingt zunächst nach „mehr“, ist in Wahrheit aber das Gegenteil. Statt einer überladenen Alles-App, in der jeder das meiste ausblenden müsste, hat jede Rolle ihr passendes Werkzeug.

Es gibt drei Bausteine:

  1. Die Kindy-App ist die Zentrale der Einrichtung.
  2. Die Team-App ist der mobile Begleiter für die Mitarbeitenden.
  3. Die Eltern-App ist der direkte Draht zu den Familien.

Im Folgenden ist jeder Baustein einzeln erklärt: für wen, wofür und warum er so gebaut ist, wie er ist.

1. Die Kindy-App: die Zentrale

Für wen: für die Kita selbst, also die Leitung und ebenso die Mitarbeitenden. Vieles im Alltag erledigen Erzieherinnen und Erzieher direkt in der Team-App. Manche Aufgaben gehören aber in die Kindy-App, die genauso am Tablet oder Computer geöffnet wird. Die Kindy-App ist also nicht „nur für die Leitung“, sondern die gemeinsame, vollständige Arbeitsumgebung der Einrichtung.

Wofür: Das ist das Herzstück. Hier läuft die eigentliche Arbeit der Einrichtung zusammen: die Verwaltung der Kinder und Familien, die Organisation des Teams, die Kommunikation nach außen, Auswertungen und alles, was zum Führen einer Kita dazugehört. Es ist die vollständige, umfassende Oberfläche mit allen Funktionen.

Warum sie so gebaut ist: Die Kindy-App läuft im Browser, auf dem Computer, dem Tablet und dem Smartphone. Sie passt sich automatisch an das jeweilige Gerät an: am großen Bildschirm mit viel Übersicht, am Handy kompakt und mit dem Daumen bedienbar. Nahezu die gesamte tägliche Arbeit lässt sich auch am Handy erledigen.

Einige wenige Dinge sind auf dem Smartphone bewusst nicht in voller Form vorgesehen. Das ist eine bewusste Entscheidung, kein technischer Mangel. Bestimmte umfangreiche Übersichten, Tabellen und Planungsansichten brauchen schlicht einen großen Bildschirm, um sinnvoll und fehlerfrei bedienbar zu sein. Ein gutes Beispiel ist die Dienst- und Schichtplanung: Schichten bequem per Ziehen-und-Ablegen anzulegen und zuzuweisen, mit der vollständigen Seitenleiste im Blick, gelingt am Tablet oder Computer deutlich besser als auf einem schmalen Handy-Display. Am Handy gibt es dafür eine kompakte Variante. Solche Ansichten auf ein Handy-Display zu zwängen würde sie unübersichtlich und fehleranfällig machen. Alles, was im Alltag unterwegs gebraucht wird, ist am Handy verfügbar; das, was Platz braucht, ist am großen Bildschirm beheimatet.

Wichtig zu verstehen: Auch wenn sie im Browser startet, ist sie eine vollwertige App. Mit einem Tipp lässt sie sich als Symbol auf den Startbildschirm legen und öffnet sich dann wie jede andere App im Vollbild. Der einzige Unterschied zu einer „App aus dem Store“ liegt darin, wie sie zu den Nutzern kommt, und genau darin liegt der Vorteil (dazu weiter unten mehr).

Brauche ich dafür Internet? Ja. Die Kindy-App lädt die Daten der Einrichtung live, dafür ist eine Internetverbindung nötig (WLAN oder mobile Daten). Das ist auch sinnvoll, denn so sehen alle immer denselben, aktuellen Stand. Die Team-App und die Eltern-App sind als installierte Apps zusätzlich in der Lage, Push-Benachrichtigungen direkt aufs Handy zu schicken, praktisch für kurze Hinweise unterwegs.

2. Die Team-App: der mobile Begleiter für die Mitarbeitenden

Für wen: für die Erzieherinnen und Erzieher im Alltag, direkt in der Gruppe.

Wofür: Die Team-App ist bewusst fokussiert. Sie ist für die Dinge gedacht, die Mitarbeitende schnell und unterwegs erledigen, dort, wo es unpraktisch wäre, sich erst an einen Computer zu setzen. Sie ist eine native App (also direkt aus dem App-Store installiert), weil genau diese Aufgaben von der engen Verzahnung mit dem Smartphone profitieren.

Warum sie nicht alles kann, was die Kindy-App kann, und das Absicht ist: Die Team-App ist kein verkleinerter Nachbau der Kindy-App. Sie soll die typischen Handgriffe der Mitarbeitenden leicht machen, nicht die komplette Kita-Verwaltung aufs Handy holen. Eine App, die zusätzlich alles könnte, was die Kindy-App kann, wäre nicht besser. Sie wäre unübersichtlicher für die Erzieher (die meiste Verwaltung brauchen sie im Alltag gar nicht), und Verbesserungen würden langsamer ankommen, weil jede Funktion doppelt gebaut werden müsste. Die klare Aufteilung sorgt dafür, dass beide Teile gut bleiben: die Team-App schlank und alltagstauglich, die Kindy-App vollständig und gründlich.

Sie wächst Schritt für Schritt, aber immer entlang ihres Zwecks: Die Team-App steht nicht still, sie wird laufend erweitert. Entscheidend ist das Kriterium: Es kommt das hinzu, was Erzieherinnen und Erzieher in ihrer täglichen Arbeit wirklich brauchen und unterwegs sinnvoll am Handy erledigen, nicht alles, was es irgendwo in der Kindy-App gibt. Wenn heute also etwas noch nicht in der Team-App steckt, heißt das nicht „geht nicht“, sondern dass Schritt für Schritt das ergänzt wird, was den Mitarbeitenden den größten Nutzen bringt.

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3. Die Eltern-App: der direkte Draht zu den Familien

Für wen: für die Eltern der betreuten Kinder.

Wofür: Die Eltern-App ist das Fenster der Familien in die Kita, für Mitteilungen, Informationen aus der Einrichtung und die Kommunikation zwischen Eltern und Kita. Auch sie ist eine native App aus dem Store, weil Eltern sie auf ihrem privaten Handy nutzen und dort z. B. von Benachrichtigungen profitieren.

Warum sie getrennt ist: Eltern und Kita-Personal haben völlig unterschiedliche Bedürfnisse und dürfen völlig unterschiedliche Dinge sehen. Eine gemeinsame App für beide wäre weder übersichtlich noch sauber getrennt. Deshalb hat jede Seite ihre eigene, passende Oberfläche, und die Eltern sehen ausschließlich das, was ihre Familie betrifft.

Warum die Kindy-App im Browser läuft und keine „Alles-App“ ist

Das ist die häufigste Rückfrage: „Warum kann ich auf dem Handy nicht einfach alles über eine installierte App machen?“. Die Antwort hat handfeste, für jeden nachvollziehbare Gründe.

Updates sind sofort für alle da, und alle haben denselben Stand.
Bei einer nativen App aus dem Store muss jede Änderung erst die Prüfung von Apple und Google durchlaufen, das dauert je nach Prüfung Stunden bis mehrere Tage. Danach muss zusätzlich jeder das Update selbst installieren. So entsteht schnell ein Durcheinander: Ein Teil des Teams hat schon aktualisiert, ein anderer noch nicht, plötzlich fehlen bei den einen Funktionen, die die anderen schon haben, und Anleitungen passen nicht mehr. Bei der Kindy-App im Browser wird eine Verbesserung einmal eingespielt und ist mit dem nächsten Aufrufen für alle Kitas da. Kein Download, kein Warten, kein „bitte erst die App aktualisieren“, und immer nur eine aktuelle Version für alle gleich.

Wünsche werden schneller umgesetzt.
Weil keine App-Store-Bürokratie dazwischensteht, können Verbesserungen und neue Funktionen deutlich schneller bei den Kitas ankommen, statt erst in der nächsten Store-Freigabe. Genau das ist einer der Kerngründe für den Web-Ansatz: Tempo bei der Weiterentwicklung.

Eine Oberfläche, an jedes Gerät angepasst.
Weil die Kindy-App responsiv ist, ist es überall dieselbe App: am Handy kompakt, am großen Bildschirm mit voller Übersicht. Wer am Tablet in der Gruppe beginnt und abends am Computer weitermacht, findet alles an derselben Stelle wieder. Lediglich einige besonders umfangreiche Ansichten wie die komfortable Schichtplanung im Dienstplan sind bewusst dem großen Bildschirm vorbehalten, weil sie dort schlicht besser bedienbar sind.

In einem Satz zusammengefasst

Kindy gibt jeder Rolle genau das passende Werkzeug: die Eltern-App für die Familien, die Team-App für die schnellen Aufgaben der Mitarbeitenden unterwegs, und die Kindy-App als vollständige Zentrale der Kita. Sie läuft im Browser auf jedem Gerät, weil so jede Verbesserung sofort und ohne Update-Aufwand bei allen ankommt.

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