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Für ElternStand 20.09.2026

Push-Benachrichtigungen kommen nicht an?

Übersicht

Bleiben die Hinweise der Eltern-App auf dem Telefon aus, liegt die Ursache entweder am Gerät oder in Kindy. Dieser Artikel geht beide Orte in der sinnvollen Reihenfolge durch: erst das Telefon, dann die App, dann die Einrichtung.

Eine Push-Benachrichtigung erreicht ein Telefon nur, wenn vier Dinge zusammenkommen:

  1. Das Telefon lässt Benachrichtigungen der Eltern-App zu.
  2. Der Zugang ist in der Eltern-App auf diesem Telefon angemeldet.
  3. Die betreffende Art der Benachrichtigung ist im Nutzerkonto eingeschaltet.
  4. Die Einrichtung hat etwas verschickt, das dieses Kind auch erreicht.

Welche Arten es gibt und wo sie an- und abgeschaltet werden, steht im Artikel Push-Benachrichtigungen in der Eltern-App. Dieser Artikel hier beschreibt die Fehlersuche, wenn trotz richtiger Einstellungen nichts ankommt.

Zuerst am Telefon prüfen

Die folgenden Punkte betreffen das Gerät, nicht Kindy. Die Menüs heißen je nach Hersteller und Betriebssystem-Version unterschiedlich; gesucht wird jeweils der Eintrag zu Benachrichtigungen der App.

  1. App auf dem neuesten Stand. Im App Store beziehungsweise bei Google Play nach Kindy App suchen und, falls angeboten, aktualisieren.
  2. Benachrichtigungen für die App erlaubt. In den Einstellungen des Telefons die Eltern-App auswählen und Benachrichtigungen zulassen. Wurde die Erlaubnis dort gerade erst erteilt, danach die App einmal öffnen: Erst beim Start meldet sich das Gerät wieder für den Empfang an.
  3. Energiesparmodus. Ist er aktiv oder ist die App von der Akku-Optimierung erfasst, kann das Telefon Benachrichtigungen zurückhalten oder verzögert anzeigen.
  4. Netzverbindung. Ohne Mobilfunk oder WLAN erreicht keine Benachrichtigung das Gerät; nach schlechtem Empfang treffen sie teils verspätet ein.
  5. Aus und wieder ein. Die Benachrichtigungen der App in den Telefon-Einstellungen kurz abschalten, wieder einschalten und die App einmal öffnen.
  6. Neuinstallation als letzter Schritt am Telefon. Nach dem erneuten Installieren ist eine Anmeldung mit den Zugangsdaten nötig; das Gerät meldet sich dabei neu für den Empfang an.

Huawei-Geräte und Geräte ohne Google-Dienste

Push-Benachrichtigungen werden auf Android über die Google-Dienste zugestellt. Auf Huawei-Geräten, die wegen der US-Sanktionen ohne diese Dienste ausgeliefert werden, ist der Empfang deshalb nicht möglich, unabhängig von allen Einstellungen in Kindy und in der App. Dasselbe gilt für andere Geräte ohne Google-Dienste. Die Inhalte selbst sind in der App vollständig vorhanden, es fehlt allein der Hinweis von außen. In diesem Fall hilft die E-Mail-Benachrichtigung als Ersatzweg (siehe unten).

Die Eltern-App im Browser

Push-Benachrichtigungen versendet Kindy ausschließlich an die installierte App. Wird die Eltern-App im Browser genutzt, kommen dort keine Hinweise an; dafür wird die App aus dem App Store oder von Google Play benötigt.

Dann in der Eltern-App prüfen

  • Angemeldet bleiben. Nach Abmelden im Nutzerkonto endet der Empfang auf diesem Telefon. Erst die nächste Anmeldung meldet das Gerät wieder an.
  • Die Art der Benachrichtigung. Im Nutzerkonto im Abschnitt PUSH-BENACHRICHTIGUNGEN stehen acht Schalter. Ist der passende Schalter aus, kommt zu dieser Art nichts an, obwohl alles andere stimmt. Ein- & Ausloggen ist ab Werk ausgeschaltet und braucht zusätzlich eine Freigabe der Einrichtung.
  • Lange nicht geöffnet. Liegt die letzte Nutzung der App mehr als drei Monate zurück, werden an dieses Gerät keine Benachrichtigungen mehr geschickt. Ein einmaliges Öffnen der App stellt den Empfang wieder her.
  • Ein Telefon, ein Zugang. Meldet sich auf demselben Telefon ein anderer Zugang an, endet der Empfang für den zuvor angemeldeten Zugang auf diesem Gerät. Wird ein Telefon von zwei Personen abwechselnd genutzt, bekommt jeweils nur der zuletzt angemeldete Zugang Benachrichtigungen.
  • Die App ist gerade geöffnet. Zu neuen Beiträgen in Diskussionen wird bewusst keine Push-Benachrichtigung gesendet, solange die App im Vordergrund läuft; der Beitrag erscheint direkt in der Ansicht. Bei Nachrichten entfällt der Hinweis nur dann, wenn genau diese Nachricht gerade geöffnet ist.
  • E-Mail als Ersatzweg. Im Nutzerkonto unter EINSTELLUNGEN lässt sich E-Mail Benachrichtigung einschalten, laut Beschreibung darunter zu Neuigkeiten, Termine und Nachrichten. Das ist der empfohlene Weg für Geräte, die gar keine Push-Benachrichtigungen empfangen können.

Mehr dazu: Push-Benachrichtigungen in der Eltern-App.

Für die Einrichtung: in Kindy prüfen

Diese Prüfungen erfolgen im Kita-Konto und beantworten die Frage, ob für einen Elternteil überhaupt eine Benachrichtigung erzeugt und verschickt wurde.

Wurde für diese Nachricht verschickt?

  1. Im Kita-Konto die Postbox öffnen und die betreffende Nachricht anwählen.
  2. Rechts oben das Menü der Nachricht öffnen und Benachrichtigt wählen.
  3. Im Fenster Benachrichtigungen zwischen Eltern App und E-Mail umschalten. Über das Suchfeld lässt sich ein Name eingrenzen.

In Klammern hinter Push Benachrichtigung stehen zwei Zahlen: links die tatsächlich verschickten Benachrichtigungen, rechts die dafür erzeugten. Stehen dort zum Beispiel 12 von 18, warten sechs noch oder sind nicht zugestellt worden; genau dieses Verhältnis ist der nützlichste Wert bei der Fehlersuche. Der Hinweis dazu lautet: „Die Anzahl der Smartphones, an die eine Push Benachrichtigung verschickt wurde." Gezählt werden also Geräte, nicht Personen. Zu jedem Eintrag stehen Name, Kind und, sobald verschickt, Datum und Uhrzeit.

Daraus folgen zwei Lesarten:

  • Der Name fehlt in der Liste. Für diese Person wurde gar keine Benachrichtigung erzeugt. Die Ursachen dafür stehen in den nächsten Abschnitten.
  • Der Name steht ohne Zeitangabe da. Die Benachrichtigung wurde erzeugt, aber noch nicht zugestellt; bei einem dauerhaft nicht erreichbaren Gerät bleibt sie ohne Zeit.

Ist der App-Zugang überhaupt aktiviert?

In der Familie im Abschnitt APP BENUTZER steht je Zugang, ob er aktiviert ist: Ein aktivierter Zugang ist mit einem Telefon-Symbol gekennzeichnet (Hinweis Kindy App aktiviert), ein noch nicht aktivierter trägt die Kennzeichnung CODE GESENDET samt Datum. Ein nicht aktivierter Zugang erhält weder Benachrichtigungen noch Inhalte in der App.

Erreicht der Zugang das Kind?

Ein App-Zugang kann auf einzelne Kinder der Familie eingegrenzt sein. In der Übersicht APP BENUTZER steht dann unter dem Namen sieht nur mit den betreffenden Vornamen, oder die Warnung erreicht derzeit kein Kind. Ein Zugang bekommt ausschließlich Benachrichtigungen zu den Kindern, die er erreicht. Wird ein Kind inaktiv gesetzt, fällt es aus dieser Zuordnung heraus.

War das Kind Empfänger?

Im Menü der Nachricht zeigt Empfänger, welche Kinder ausgewählt wurden. Wer nicht als Empfänger gewählt wurde, erhält die Nachricht nicht und damit auch keine Benachrichtigung.

Ist die Nachricht schon heraus?

Eine Nachricht mit zeitversetztem Versand trägt im Kopf den Vermerk geplant für mit Datum und Uhrzeit; verschickt und benachrichtigt wird erst dann. Der Menüpunkt Benachrichtigt lässt sich bereits öffnen, bleibt bis zum Versandzeitpunkt aber leer: die Einträge entstehen erst beim Verschicken. Ein Entwurf ist mit gespeichert am gekennzeichnet und löst nichts aus; dort fehlt der Menüpunkt am Rechner ganz.

Geht es um das Ein- und Ausloggen des Kindes?

Diese Benachrichtigung braucht zwei Schalter: die Freigabe Eltern beim Ein- und Ausloggen benachrichtigen in den Einstellungen der Gruppe und zusätzlich den Schalter Ein- & Ausloggen im Nutzerkonto der Eltern-App. Fehlt einer von beiden, bleibt es still.

Mehr dazu: Push-Benachrichtigungen in der Eltern-App.

Wenn es weiter nicht funktioniert

Bleibt es nach allen Schritten still, hilft die Einrichtung weiter; sie sieht im Kita-Konto, ob verschickt wurde. Führt auch das nicht weiter, geht die Frage an den Support.

Folgende Angaben beschleunigen die Klärung:

  • Name des App-Zugangs und Name des Kindes.
  • Um welche Art es geht: Pinnwand, Termine, Nachrichten, Diskussionen, Umfragen, Listen, Losgeschickt oder Ein- und Ausloggen.
  • Ein konkretes Beispiel mit Datum und Uhrzeit, also eine bestimmte Nachricht oder ein bestimmter Beitrag, zu dem nichts ankam.
  • Gerät und Betriebssystem, also Hersteller und Modell sowie Android oder iPhone.
  • Ob die Benachrichtigung nie ankommt oder nur manchmal, und seit wann.
  • Aus dem Kita-Konto: beide Zahlen hinter Push Benachrichtigung im Fenster Benachrichtigungen und ob der gesuchte Name dort mit Zeitangabe steht.

Hinweise

  • Gesammelt statt einzeln. Benachrichtigungen werden in der Reihenfolge ihrer Entstehung abgearbeitet. Je Durchlauf wird eine feste Anzahl abgearbeitet, derzeit 40. Geht eine Nachricht an viele Familien, dauert es deshalb mehrere Durchläufe, bis das letzte Gerät an der Reihe ist.
  • Wiederholte Versuche. Eine nicht zugestellte Benachrichtigung wird mehrfach erneut versucht. Gilt ein Gerät als nicht mehr erreichbar, wird dessen Anmeldung für den Empfang verworfen; das nächste Öffnen der App meldet es wieder an.
  • Mehrere Geräte pro Zugang. Ein Zugang kann auf mehreren Geräten angemeldet sein. Die Benachrichtigung geht dann an alle angemeldeten Geräte. Die Schalter im Nutzerkonto gelten dagegen für den Zugang und damit für alle Geräte gleichzeitig.
  • Nur die eigenen Kinder. Eine Benachrichtigung geht ausschließlich an die Zugänge, die dem betreffenden Kind zugeordnet sind.
  • Nachträgliches Einschalten wirkt nicht rückwirkend. Wird ein Schalter oder eine Berechtigung erst später gesetzt, gilt das für künftige Ereignisse; für bereits verschickte Nachrichten entsteht keine neue Benachrichtigung. Die Inhalte selbst sind in der App trotzdem vollständig vorhanden.
  • Stand der App. Angaben zur Eltern-App beschreiben die Fassung, die über App Store und Google Play verteilt wird. Auf einem Gerät mit älterer App-Version können Bezeichnungen abweichen.