Arbeitszeit per QR-Karte am Kiosk erfassen (Team)

Der QR-Kiosk ist eine Scan-Station, die im Kita-Konto auf einem Tablet, Laptop oder PC mit Kamera gestartet wird. Neben den Karten für Kinder erkennt derselbe Kiosk auch Karten für Mitarbeitende: Wird eine solche Karte vor die Kamera gehalten, wird die Person ein- oder ausgestempelt. Der Zeiteintrag landet in der Zeiterfassung wie eine Stempelung in der Team-App.

Der häufigste Stolperstein: Die QR-Karten für Mitarbeitende werden nicht im Kiosk-Fenster erstellt, sondern im Menü der Zeiterfassung. Im Kiosk-Fenster gibt es nur die Karten für Kinder.

Wo die Funktion sitzt

WasWoWer sieht es
QR-Karten für Mitarbeitende erzeugenKita-Konto → Personal-Menü → Zeiterfassung → Punkte-Menü oben rechts → QR-Karten generierenZeiterfassung mit Lesen: Alle und Schreiben: Alle
Kiosk startenKita-Konto → Menüpunkt Gruppe (mobil: Gruppenansicht) → Schaltfläche KioskBerechtigung QR-Kiosk: Ja
QR-Karten für Kinder erzeugenim Kiosk-Fenster QR-Kiosk einrichten, Reiter QR-KartenBerechtigung QR-Kiosk: Ja

Wer im Kiosk-Fenster nach den Mitarbeitenden-Karten sucht, findet sie dort also nicht. Der Reiter QR-Karten erzeugt ausschließlich Karten für Kinder.

Voraussetzungen und Berechtigungen

Die Berechtigungen werden je Benutzergruppe vergeben (Kita-Konto: Bereich Einrichtung, dort Benutzerrechte; dieselben Einstellungen gibt es auch in der Trägerverwaltung).

AufgabeBenötigte Berechtigung
QR-Karten für Mitarbeitende erzeugen und druckenZeiterfassungLesen: Alle und Schreiben: Alle
Kiosk-Fenster öffnen und Kiosk startenQR-Kiosk: Ja und Gruppen-Ansicht: Lese-/Schreibrechte
Am Kiosk stempeln (Mitarbeitende mit Karte)keine — die Karte genügt, es ist keine Anmeldung nötig

„Ich sehe den Menüpunkt nicht“

Der Eintrag QR-Karten generieren liegt im Punkte-Menü im Kopfbereich der Zeiterfassung. Drei Stufen entscheiden darüber, ob er sichtbar und benutzbar ist:

  1. Steht Schreiben bei der Zeiterfassung auf Keine, erscheint das Punkte-Menü gar nicht — dann fehlen auch Zeiteintrag hinzufügen und Mitarbeiter exportieren.
  2. Steht Lesen nicht auf Alle (und auch Schreiben nicht auf Alle), zeigt das Punkte-Menü nur Zeiteintrag hinzufügen. Der Eintrag QR-Karten generieren fehlt.
  3. Ist der Eintrag sichtbar, steht Schreiben aber nur auf Eigene, wird das Erzeugen beim Klick abgelehnt. Es erscheint dann die Meldung Keine Mitarbeiter-Daten vorhanden. Für das Erzeugen der Karten ist Schreiben: Alle nötig, weil dabei Daten des gesamten Teams verarbeitet werden.

Die Schaltfläche Kiosk in der Gruppenansicht hängt an einer anderen Berechtigung: QR-Kiosk. Steht sie auf Nein, ist die Schaltfläche nicht vorhanden — unabhängig von den Zeiterfassungs-Rechten.

QR-Karten für das Team erstellen und ausdrucken

  1. Im Kita-Konto oben das Personal-Menü öffnen und Zeiterfassung wählen.
  2. Oben rechts das Punkte-Menü öffnen.
  3. QR-Karten generieren anklicken.
  4. Es wird ein PDF erzeugt und heruntergeladen. Der Dateiname enthält den Namen der Einrichtung.

Das PDF enthält eine Seite je aktiver Person mit:

  • Name der Einrichtung
  • der Angabe Mitarbeiter
  • Vor- und Nachname
  • dem QR-Code
  • dem Hinweis QR-Code zum Ein- und Auschecken und der Zeile Halte diesen Code vor die Kamera am Kiosk-Terminal.
  • dem Erstellungsdatum

Berücksichtigt werden nur Personen mit dem Beschäftigungsstatus Aktiver Mitarbeiter. Wer inaktiv gesetzt ist, bekommt keine Karte.

Erneutes Erzeugen macht ausgedruckte Karten nicht ungültig

Beim Erzeugen bekommt jede Person einmalig einen dauerhaften Code. Wird die Funktion später erneut aufgerufen, erhalten bereits vorhandene Personen denselben Code wie zuvor — nur für neu hinzugekommene Personen wird ein neuer Code angelegt. Bereits ausgedruckte und verteilte Karten bleiben also gültig.

Praktische Folge: Kommt eine neue Person ins Team, genügt es, die Funktion erneut aufzurufen und aus dem PDF die eine benötigte Seite zu drucken.

Wichtig: Bei den Karten für Kinder ist es umgekehrt — dort werden beim erneuten Erzeugen alle bisherigen Kinder-Karten ungültig (siehe Abschnitt Abgrenzung zu den Karten für Kinder).

Tipps zur Handhabung

  • Die Karten laminieren oder in einen Ausweishalter stecken, damit sie den Alltag überstehen.
  • Das PDF für Nachdrucke aufbewahren.
  • Die Karte ist ein persönlicher Schlüssel zur eigenen Arbeitszeit und sollte nicht weitergegeben werden: Wer eine fremde Karte scannt, stempelt für diese Person.

Kiosk-Gerät einrichten und starten

  1. Das Kita-Konto auf dem Gerät öffnen, das als Kiosk dienen soll (Tablet, Laptop oder PC mit Kamera).
  2. Den Menüpunkt Gruppe öffnen (im mobilen Menü Gruppenansicht).
  3. Oben auf die Schaltfläche Kiosk klicken. Es öffnet sich das Fenster QR-Kiosk einrichten.
  4. Im Reiter Kiosk starten unter Exit-PIN (4 Ziffern) eine vierstellige Zahl eintragen. Diese PIN wird später zum Beenden des Kiosk-Modus gebraucht. Bei weniger als vier Ziffern erscheint der Hinweis PIN muss 4 Ziffern haben.
  5. Auf Kiosk starten klicken.

Das Gerät wechselt in die Vollbild-Kiosk-Ansicht: oben links Einrichtung und Gruppe, oben rechts die aktuelle Uhrzeit, in der Mitte das Kamerabild mit dem Hinweis Halte deine Karte vor die Kamera.

Welche Gruppe die Sitzung hat

Die Kiosk-Sitzung gilt für die Gruppe, die in der Gruppenansicht gerade ausgewählt ist, beziehungsweise für Alle Gruppen. Eine andere Gruppe lässt sich im Fenster QR-Kiosk einrichten im Reiter QR-Karten über das Feld Gruppe einstellen; die dort gewählte Gruppe gilt anschließend auch für die gestartete Sitzung.

Für Karten von Mitarbeitenden spielt diese Gruppe keine Rolle: Jede gültige Mitarbeitenden-Karte der Einrichtung funktioniert an jedem Kiosk der Einrichtung. Die Gruppe der Sitzung wirkt nur auf die Karten der Kinder — ist eine einzelne Gruppe gewählt, können dort nur Kinder dieser Gruppe ein- und auschecken.

Sitzungsdauer

Eine Kiosk-Sitzung gilt nur für den laufenden Tag und läuft danach ab. Am nächsten Tag muss der Kiosk neu gestartet werden. Meldet der Kiosk bei jedem Scan Kiosk-Sitzung abgelaufen, ist das der übliche Grund.

Kiosk-Modus beenden

  1. Unten rechts auf das Schloss-Symbol tippen.
  2. Im Fenster PIN eingeben die beim Start festgelegte vierstellige PIN über die Zifferntastatur eingeben.
  3. Nach der vierten Ziffer wird automatisch geprüft. Bei korrekter Eingabe erscheint wieder die Gruppenansicht.

Bei falscher Eingabe erscheint Falscher PIN. Nach drei Fehlversuchen ist die Tastatur 30 Sekunden gesperrt, angezeigt als Zu viele Fehlversuche. Warte 30s…

Stempeln im Alltag

  1. Die eigene Karte vor die Kamera des Kiosk-Geräts halten. Ein Antippen ist nicht nötig, der Code wird automatisch erkannt.
  2. Der Kiosk entscheidet selbst zwischen Kommen und Gehen: – Es läuft kein offener Zeiteintrag → es wird eingestempelt. Es erscheint eine grüne Vollbildmeldung Guten Morgen, ! – Es läuft bereits ein offener Zeiteintrag → es wird ausgestempelt. Es erscheint eine orange Vollbildmeldung Schönen Feierabend, !
  3. Zusätzlich ertönt ein kurzer Signalton: aufsteigend beim Einstempeln, absteigend beim Ausstempeln, tief und kurz bei einem Fehler.
  4. Die Meldung verschwindet nach etwa 4 Sekunden von selbst — oder sofort durch Antippen (Antippen zum Fortfahren). Danach ist der Kiosk für die nächste Karte bereit.

Gruppenauswahl beim Einstempeln

Ist im Profil der Person unter Gruppe eine Gruppe hinterlegt, wird diese automatisch verwendet — es wird nichts abgefragt.

Ist dort keine Gruppe hinterlegt, hängt das Verhalten davon ab, wie viele Gruppen mit gesetzter Betreuungsart es in der Einrichtung gibt:

SituationWas am Kiosk passiert
genau eine GruppeDiese Gruppe wird automatisch verwendet.
mehrere GruppenEs erscheint die Abfrage In welcher Gruppe arbeitest du heute? mit einer Schaltfläche je Gruppe sowie Abbrechen. Nach der Auswahl wird gestempelt.
keine Gruppe mit BetreuungsartEs erscheint Keine Gruppen vorhanden, es wird nicht gestempelt.

Wird die Abfrage nicht innerhalb von etwa 10 Sekunden beantwortet, bricht sie von selbst ab und der Kiosk kehrt zum Scannen zurück — ohne zu stempeln. Die Karte muss dann erneut gescannt werden.

Beim Ausstempeln wird nie nach der Gruppe gefragt.

Was mit den erfassten Zeiten passiert

  • Der Kiosk legt normale Zeiteinträge an. Diese erscheinen in der Zeiterfassung wie Stempelungen aus der Team-App oder aus dem Kita-Konto und lassen sich dort auch nachträglich korrigieren.
  • Beim Ausstempeln greift die Pausen-Regel der Einrichtung genauso wie bei jeder anderen Stempelung: Ist der automatische Pausenabzug aktiv, wird die entsprechende Pause abgezogen.
  • Am Kiosk selbst lässt sich keine Pause starten oder beenden — dort gibt es nur Kommen und Gehen. Pausen werden in der Team-App oder nachträglich in der Zeiterfassung erfasst.
  • In den Saldo des Arbeitszeitkontos fließt ein Tag erst, wenn der Eintrag abgeschlossen ist, also nach dem Ausstempeln.

Grenzen und Sonderfälle

Vergessenes Ausstempeln

Bleibt ein Eintrag offen, wird er in der Nacht automatisch geschlossen. Die Endzeit wird dabei aus der im Profil hinterlegten täglichen Arbeitszeit berechnet (ersatzweise acht Stunden) und höchstens auf 23:59 gesetzt. In der Zeiterfassung ist ein solcher Eintrag mit dem Hinweis Automatisch geschlossen gekennzeichnet und kann korrigiert werden.

Wird die Karte gescannt, solange der Eintrag vom Vortag noch offen ist, schließt dieser Scan zuerst den Vortag — mit der Endzeit 23:59. Das heißt: Der erste Scan des Tages ist dann ein Ausstempeln für gestern. Zum Einstempeln für den neuen Tag ist ein zweiter Scan nötig.

Nicht aktive Personen

Ist der Beschäftigungsstatus auf inaktiv gesetzt, wird die Karte abgewiesen (Mitarbeiter nicht aktiv). Solche Personen bekommen auch keine neue Karte, wenn die Karten erneut erzeugt werden.

Standort-Sperre

Ist für die Einrichtung die Standort-Sperre (Check-in-Radius) aktiv, greift sie am Kiosk nicht. Die Sperre wirkt ausschließlich in der Team-App, weil nur diese den Gerätestandort melden kann. Am Kiosk wird also unabhängig vom Standort gestempelt — die Ortsbindung entsteht hier dadurch, dass das Gerät fest in der Einrichtung steht.

Nur im Kita-Konto

Der QR-Kiosk ist eine Funktion des Kita-Kontos im Browser. Die Team-App hat keine QR-Funktion: Dort wird über die Schaltflächen Einstempeln und Ausstempeln gestempelt. Beide Wege schreiben in dieselbe Zeiterfassung und können gemischt genutzt werden — zum Beispiel morgens per Karte am Kiosk, nachmittags per App.

Kamera nicht verfügbar

Lässt sich die Kamera nicht starten, zeigt der Kiosk Kamera nicht verfügbar mit dem Hinweis, den Kamerazugriff im Browser zu erlauben. Ersatzweise erscheint ein Eingabefeld, in das der Text des Codes von Hand eingegeben und mit Senden bestätigt werden kann.

Abgrenzung zu den Karten für Kinder

Beide Kartenarten funktionieren am selben Kiosk-Gerät und in derselben Sitzung: Der Scanner erkennt am Format der Karte selbst, ob es sich um ein Kind oder um eine mitarbeitende Person handelt, und führt die passende Aktion aus — Anwesenheit des Kindes oder Arbeitszeit der Person.

Karten für KinderKarten für Mitarbeitende
Erzeugt inGruppenansicht → Kiosk → Reiter QR-KartenZeiterfassung → Punkte-Menü → QR-Karten generieren
Auswahl beim Erzeugenje Gruppe oder Alle Gruppenimmer alle aktiven Mitarbeitenden
Erneutes Erzeugenmacht alle bisherigen Kinder-Karten ungültigvorhandene Karten bleiben gültig
Was der Scan bewirktKind wird ein- oder ausgecheckt (Anwesenheit)Person wird ein- oder ausgestempelt (Arbeitszeit)
Wirkung der Sitzungs-Gruppebegrenzt auf Kinder dieser Gruppekeine — jede Karte der Einrichtung funktioniert

Der Ablauf für die Kinder-Karten und den Eltern-Self-Service ist im Artikel QR-Kiosk beschrieben.

Wenn etwas nicht funktioniert

BeobachtungUrsacheLösung
In der Zeiterfassung fehlt das Punkte-Menü oben rechtsBei der Benutzergruppe steht Schreiben für die Zeiterfassung auf Keine.Schreiben mindestens auf Eigene setzen.
Das Punkte-Menü zeigt kein QR-Karten generierenWeder Lesen noch Schreiben stehen auf Alle.Lesen: Alle vergeben.
Nach dem Klick auf QR-Karten generieren erscheint Keine Mitarbeiter-Daten vorhanden.Schreiben steht nicht auf Alle — oder es gibt keine aktiven Mitarbeitenden.Schreiben: Alle setzen; Beschäftigungsstatus der Mitarbeitenden prüfen.
Nach dem Klick erscheint Fehler beim Laden der QR-Daten.Die Verbindung ist unterbrochen.Verbindung prüfen und erneut versuchen.
In der Gruppenansicht fehlt die Schaltfläche KioskDie Berechtigung QR-Kiosk steht auf Nein.In der Benutzergruppe QR-Kiosk auf Ja setzen.
Der Kiosk startet, aber jeder Scan meldet Kiosk-Sitzung abgelaufenDie Sitzung stammt vom Vortag, oder sie konnte beim Start nicht angelegt werden, weil die Berechtigung Gruppen-Ansicht fehlt.Kiosk beenden und neu starten; für Gruppen-Ansicht Lese-/Schreibrechte vergeben.
Mitarbeiter nicht gefundenDie Karte gehört nicht zu dieser Einrichtung, oder der Datensatz der Person wurde entfernt.Karte prüfen; für die Person die Karten erneut erzeugen.
Mitarbeiter nicht aktivDer Beschäftigungsstatus steht auf inaktiv.Im Profil der Person Aktiver Mitarbeiter einschalten.
Keine Gruppen vorhandenEs gibt keine Gruppe mit gesetzter Betreuungsart, und im Profil der Person ist keine Gruppe hinterlegt.In den Gruppen-Einstellungen eine Betreuungsart setzen oder im Profil der Person eine Gruppe eintragen.
Ungültiger QR-CodeDer gescannte Code stammt nicht aus Kindy oder ist beschädigt.Die richtige Karte verwenden, bei Beschädigung neu ausdrucken.
Der Scan stempelt aus statt einEs lief noch ein offener Eintrag (meist vom Vortag). Der Scan hat ihn geschlossen.Ein zweites Mal scannen, um für den neuen Tag einzustempeln; den Vortag in der Zeiterfassung korrigieren.
Eine neue Person hat keine KarteDie Karte wurde erst nach dem letzten Erzeugen benötigt.QR-Karten generieren erneut aufrufen; bestehende Karten bleiben gültig, gedruckt wird nur die neue Seite.
Kamera nicht verfügbarDer Kamerazugriff ist im Browser nicht erlaubt oder die Kamera ist belegt.Kamerazugriff erlauben, andere Anwendungen mit Kamerazugriff schließen.
Am Kiosk lässt sich keine Pause erfassenDer Kiosk kennt nur Kommen und Gehen.Pause in der Team-App erfassen oder den Eintrag in der Zeiterfassung nachtragen.

Häufige Fragen

Wo werden die QR-Karten für Mitarbeitende erstellt? Im Kita-Konto im Bereich Zeiterfassung über das Punkte-Menü oben rechts, Eintrag QR-Karten generieren. Nicht im Kiosk-Fenster — dort entstehen ausschließlich die Karten für Kinder.

Werden ausgedruckte Karten ungültig, wenn die Karten erneut erzeugt werden? Nein. Vorhandene Personen behalten ihren Code, ausgedruckte Karten bleiben gültig. Neue Codes entstehen nur für Personen, die vorher noch keinen hatten. Bei den Karten für Kinder ist das anders: Dort werden beim erneuten Erzeugen alle bisherigen Karten ungültig.

Können Kinder und Mitarbeitende dasselbe Kiosk-Gerät nutzen? Ja. Beide Kartenarten werden am selben Gerät und in derselben Sitzung erkannt und lösen jeweils die richtige Aktion aus.

Muss der Kiosk für die Zeiterfassung des Teams auf eine bestimmte Gruppe eingestellt werden? Nein. Für Mitarbeitenden-Karten ist die Gruppe der Kiosk-Sitzung ohne Bedeutung. Die Gruppe des Zeiteintrags kommt aus dem Profil der Person oder wird beim Einstempeln abgefragt.

Greift die Standort-Sperre am Kiosk? Nein. Die Sperre wirkt nur in der Team-App. Am Kiosk ist der Ort dadurch gesichert, dass das Gerät in der Einrichtung steht.

Kann jemand die Karte einer anderen Person scannen? Technisch ja — der Kiosk prüft die Karte, nicht die Person davor. Die Karten sind deshalb persönlich zu behandeln und sollten nicht offen am Kiosk liegen.

Gibt es die QR-Funktion auch in der Team-App? Nein. Die Team-App stempelt über Einstempeln und Ausstempeln. Der QR-Kiosk ist eine Funktion des Kita-Kontos im Browser.

Hinweise

  • Der Kiosk ist eine Vollbild-Ansicht ohne Anmeldung: Wer davorsteht, kann keine anderen Bereiche des Kita-Kontos öffnen. Verlassen wird der Modus nur über das Schloss-Symbol und die vierstellige PIN.
  • Die Kiosk-Sitzung endet mit dem Tag. Ein Kiosk-Gerät, das dauerhaft läuft, braucht daher jeden Morgen einen neuen Start.
  • Ein Zeiteintrag vom Kiosk unterscheidet sich in der Zeiterfassung nicht von einer anderen Stempelung: Er kann mit den üblichen Berechtigungen eingesehen und korrigiert werden.
  • Auf den Karten stehen der Name der Einrichtung und der vollständige Name der Person. Die Karten sind deshalb wie Ausweise zu behandeln und gehören nicht offen ausgelegt.
  • Kommen neue Personen ins Team oder scheiden welche aus, ändert sich an den bestehenden Karten nichts. Nur der Beschäftigungsstatus entscheidet, ob eine Karte am Kiosk noch angenommen wird.

Kinder archivieren (inaktiv setzen)

Wenn ein Kind die Einrichtung verlässt, etwa am Ende des Kitajahres oder beim Übergang in die Schule, muss es nicht gelöscht werden. In Kindy wird ein solches Kind inaktiv gesetzt: Es verschwindet aus dem laufenden Betrieb (aktive Kinderliste, Anwesenheit, Gruppen), bleibt aber vollständig im Bestand erhalten. So gehen keine Daten verloren, und das Kind kann bei Bedarf jederzeit wieder aktiv gesetzt werden.

Gesteuert wird das über das Austrittsdatum in den Vertragsdaten des Kindes. Ein separater „Archivieren“-Knopf existiert nicht: Das Austrittsdatum ist der offizielle Weg. Das Kita-Konto weist im Löschen-Dialog selbst darauf hin: „Um ein Kind nur zu deaktivieren, trage ein Austrittsdatum ein.“

Archivieren, löschen oder Ein-/Austrittsdaten pflegen?

Drei benachbarte Vorgänge, die leicht verwechselt werden:

VorgangWas passiertWann sinnvoll
Inaktiv setzen (archivieren)Kind wird über ein Austrittsdatum aus dem aktiven Betrieb genommen, alle Daten bleiben erhalten, Reaktivierung möglichKind verlässt die Einrichtung (Schulkind, Umzug, Ende Kitajahr)
LöschenKind und ggf. Familie werden endgültig entfernt, der Vorgang kann nicht rückgängig gemacht werdenFehlerhaft angelegter Datensatz, gesetzliche Löschpflicht
Ein-/Austrittsdaten pflegenEintritts- und Austrittsdatum werden erfasst oder korrigiertVertragsverwaltung, Vorbereitung des Austritts

Dieser Artikel beschreibt das Inaktiv setzen. Das endgültige Löschen ist im Artikel zum Löschen von Kindern und Familien beschrieben, das reine Pflegen der Daten im Artikel zu den Ein-/Austrittsdaten.

Ein einzelnes Kind inaktiv setzen

Ein Kind wird inaktiv, sobald in den Vertragsdaten ein Austrittsdatum eingetragen ist, das in der Vergangenheit liegt.

  1. Im Kita-Konto über das Stammdaten-Menü Kinder öffnen.
  2. Das betreffende Kind aus der Liste auswählen. Es öffnet sich die Kind-Detailseite auf dem Reiter Profil.
  3. Zum Abschnitt Vertragsdaten scrollen.
  4. Im Feld Austrittsdatum das Datum eintragen, an dem das Kind die Einrichtung verlässt.
  5. Auf Speichern klicken.

Der Status ergibt sich aus Eintritts- und Austrittsdatum:

  • Solange kein Austrittsdatum gesetzt ist oder das Austrittsdatum in der Zukunft liegt, bleibt das Kind aktiv und wird ganz normal im Betrieb geführt.
  • Sobald das Austrittsdatum erreicht bzw. überschritten ist, gilt das Kind als inaktiv und wird nicht mehr in den aktiven Listen angezeigt.

Soll ein Kind, das die Einrichtung bereits verlassen hat, sofort aus dem aktiven Betrieb genommen werden, ist als Austrittsdatum der tatsächliche letzte Betreuungstag einzutragen.

Mehrere Kinder zum Kitajahr-Wechsel inaktiv setzen

Beim Wechsel des Kitajahres verlassen oft mehrere Kinder gleichzeitig die Einrichtung. Dafür gibt es eine Sammelbearbeitung, mit der bei vielen Kindern auf einmal ein Austrittsdatum gesetzt werden kann.

  1. Im Bereich der Einrichtung den Reiter Daten & Berichte öffnen.
  2. In der Kategorie Zeiten & Verträge den Punkt Ein-/Austritte wählen. Es erscheint die Ansicht Kinderliste – Ein-/Austrittsdaten.
  3. Den Bereich Mehrere Einträge bearbeiten aufklappen.
  4. Das Kästchen bei Austrittsdatum aktivieren und das gewünschte Datum eintragen.
  5. In der Kinderliste die betroffenen Kinder anhaken. Über Alle auswählen lassen sich alle sichtbaren Kinder auf einmal markieren.
  6. Auf Auf … ausgewählte anwenden klicken. Das Austrittsdatum wird in die markierten Zeilen übernommen (die geänderten Zeilen werden farbig hervorgehoben).
  7. Zum Übernehmen abschließend auf Speichern klicken.

Über die Umschalter Aktive Kinder und Inaktive Kinder oberhalb der Liste kann jederzeit zwischen beiden Gruppen gewechselt werden, um das Ergebnis zu prüfen.

Was beim Inaktivsetzen passiert

Aktive Listen und Anwesenheit

Ein inaktives Kind erscheint nicht mehr in der aktiven Kinderliste, in der Anwesenheit und in den Gruppenansichten. Es taucht nur noch in der Liste Inaktive Kinder auf. Alle bisherigen Daten des Kindes (Tagebuch, Sammelmappe, Dokumente, Vertragsdaten) bleiben vollständig erhalten und sind über diese Liste weiter einsehbar.

Gruppen-Zuordnung

Die Gruppenzuordnung des Kindes bleibt gespeichert und wird beim Inaktivsetzen nicht gelöscht, sondern nur nicht mehr wirksam: In der Gruppenansicht und in den Gruppenzählungen wird das Kind nicht mehr mitgeführt. Wird das Kind später wieder aktiv gesetzt, ist die zuvor hinterlegte Gruppe weiterhin vorhanden.

Eltern-App

Der Zugang der Familie zur Eltern-App richtet sich danach, welche Kinder der Familie aktiv sind:

  • In der App werden nur noch die aktiven Kinder der Familie angezeigt. Ein inaktives Kind verschwindet aus der Kinderauswahl; seine Inhalte sind über die App nicht mehr erreichbar.
  • Hat die Familie noch mindestens ein aktives Kind, bleibt der Zugang bestehen und funktioniert für die übrigen Kinder unverändert.
  • Ist kein Kind der Familie mehr aktiv, verliert der Zugang seine Grundlage: Die Eltern werden abgemeldet und der Zugang wird deaktiviert. Ein späterer erneuter Zugang setzt eine neue Einladung voraus.

Diese Anpassung erfolgt nicht sekundengenau, sondern wird im Hintergrund regelmäßig nachgezogen.

Auswertungen und Belegung

Inaktive Kinder zählen nicht mehr zu den aktiv betreuten Kindern. Das betrifft insbesondere:

  • die Belegung (Auslastung der belegten Plätze im Verhältnis zur Kapazität),
  • die Auswertungen unter Daten & Berichte, die sich standardmäßig auf die aktiven Kinder beziehen.

In den Auswertungen lässt sich bei Bedarf zwischen aktiven und inaktiven Kindern umschalten, sodass auch ausgetretene Kinder für Auswertungen zugänglich bleiben.

Inaktive Kinder anzeigen und wieder aktiv setzen

Inaktive Kinder sind über einen eigenen Menüpunkt erreichbar und können wieder in den Betrieb genommen werden.

Inaktive Kinder anzeigen:

  1. Im Stammdaten-Menü den Punkt Inaktive Kinder öffnen.
  2. Die Liste zeigt alle inaktiv gesetzten Kinder. Ein Kind lässt sich anklicken, um seine Detailseite zu öffnen.

Ein Kind wieder aktiv setzen:

  1. Das inaktive Kind über die Liste Inaktive Kinder öffnen.
  2. In den Vertragsdaten das Austrittsdatum leeren (oder auf ein Datum in der Zukunft setzen).
  3. Sicherstellen, dass ein gültiges Eintrittsdatum hinterlegt ist, das nicht in der Zukunft liegt.
  4. Auf Speichern klicken. Das Kind erscheint anschließend wieder in der aktiven Kinderliste.

Inaktive Familien

Neben einzelnen Kindern kann auch eine ganze Familie archiviert werden. Eine archivierte Familie wandert in die Liste Inaktive Familien und wird mit dem Hinweis Archiviert gekennzeichnet.

Eine Familie lässt sich erst archivieren, wenn sie kein aktives Kind mehr hat. Solange noch ein aktives Kind zugeordnet ist, steht die Option nicht zur Verfügung; das Kita-Konto weist darauf hin: „Eine Familie kann archiviert werden, wenn es keine aktiven Kinder gibt.“ Es empfiehlt sich daher, zuerst die Kinder der Familie inaktiv zu setzen und anschließend die Familie zu archivieren.

Eine Familie archivieren:

  1. Die Familie über das Stammdaten-Menü unter Familien öffnen.
  2. Über Bearbeiten das Bearbeitungsfenster der Familie öffnen.
  3. Das Kästchen Familie archivieren aktivieren.
  4. Auf Speichern klicken.

Eine archivierte Familie wieder aktiv setzen:

  1. Die Familie über den Menüpunkt Inaktive Familien öffnen.
  2. Über Bearbeiten das Bearbeitungsfenster öffnen.
  3. Das Kästchen Familie archivieren wieder deaktivieren.
  4. Auf Speichern klicken.

Der Menüpunkt Familien in der Kinderliste zeigt neben der Anzahl der aktiven Kinder je Familie in Klammern auch die Anzahl der inaktiven Kinder an. So ist auf einen Blick erkennbar, welche Familien nur noch inaktive Kinder haben.

Kinder, die noch nicht gestartet sind

Wird ein Kind bereits vor seinem ersten Betreuungstag angelegt und erhält ein Eintrittsdatum in der Zukunft, gilt es noch nicht als aktiv. Es erscheint bis zu seinem Starttag in der Liste Inaktive Kinder und wird erst mit Erreichen des Eintrittsdatums in den aktiven Betrieb aufgenommen. Das ist beim Kitajahr-Wechsel praktisch, wenn neue Kinder im Voraus erfasst werden.

Erscheint ein bereits gestartetes Kind wider Erwarten weiterhin unter den inaktiven Kindern, in den Vertragsdaten das Eintrittsdatum prüfen und, falls nötig, korrigieren und speichern.

Ablauf zum Kitajahr-Wechsel

Ein bewährter Ablauf für den Übergang ins neue Kitajahr:

  1. Austrittsdatum setzen für alle Kinder, die die Einrichtung verlassen, am einfachsten gesammelt über Daten & Berichte → Zeiten & Verträge → Ein-/Austritte.
  2. Nach dem Austritt sind diese Kinder über Inaktive Kinder weiter einsehbar, belasten aber den laufenden Betrieb nicht mehr.
  3. Neue Kinder anlegen und ihnen ein Eintrittsdatum sowie eine Gruppe zuweisen.

So bleibt der Datenbestand vollständig erhalten, während die aktiven Listen nur die aktuell betreuten Kinder zeigen.

Voraussetzungen

Zum Setzen oder Entfernen des Austrittsdatums wird für die eigene Benutzergruppe die Berechtigung Vertragsdaten mit Lese-/Schreibrechten benötigt. Diese Berechtigungen werden in den Benutzergruppen der Einrichtung vergeben.

Für die Sammelbearbeitung mehrerer Kinder wird zusätzlich Zugriff auf den Bereich Daten & Berichte benötigt.

Zum Archivieren oder Reaktivieren einer ganzen Familie wird die Berechtigung Familiename ändern mit Lese-/Schreibrechten benötigt.

Wenn etwas nicht funktioniert

BeobachtungUrsacheLösung
Das Feld Austrittsdatum lässt sich nicht bearbeitenFehlende Schreibberechtigung für die VertragsdatenIn den Benutzergruppen die Berechtigung Vertragsdaten auf Lese-/Schreibrechte setzen lassen
Das Kind erscheint trotz Austrittsdatum noch in der aktiven ListeDas Austrittsdatum liegt heute oder in der Zukunft; bis dahin gilt das Kind als aktivDatum prüfen; für einen sofortigen Wechsel den bereits vergangenen letzten Betreuungstag eintragen
Der Menüpunkt Inaktive Kinder ist nicht sichtbarFehlender Zugriff auf die StammdatenZugriff auf die Stammdaten des Kindes über die Benutzergruppen freigeben lassen
Die Familie hat keinen Zugang mehr zur Eltern-AppDas letzte aktive Kind der Familie wurde inaktiv gesetztEin Kind der Familie wieder aktiv setzen (Austrittsdatum leeren), falls der Zugang bestehen bleiben soll
Ein reaktiviertes Kind erscheint nicht in der aktiven ListeKein oder ein in der Zukunft liegendes EintrittsdatumEin gültiges Eintrittsdatum eintragen, das nicht in der Zukunft liegt, und speichern
Die Option Familie archivieren ist nicht anwählbarDie Familie hat noch mindestens ein aktives KindZuerst alle Kinder der Familie inaktiv setzen, danach die Familie archivieren
Ein neu angelegtes Kind steht unter Inaktive KinderDas Eintrittsdatum liegt in der Zukunft; das Kind ist noch nicht gestartetIst das korrekt, keine Aktion nötig; andernfalls das Eintrittsdatum korrigieren und speichern

Hinweise

  • Inaktiv setzen ist nicht dasselbe wie Löschen. Beim Inaktivsetzen bleiben alle Daten erhalten und können jederzeit wieder aktiviert werden. Das Löschen ist dagegen endgültig.
  • Der aktive bzw. inaktive Status wird aus Eintritts- und Austrittsdatum abgeleitet. Ein leeres oder in der Zukunft liegendes Austrittsdatum bedeutet aktiv, ein bereits vergangenes Austrittsdatum bedeutet inaktiv.
  • Wird ein inaktives Kind wieder aktiviert, erscheinen die zugehörigen aktiven Kinder der Familie automatisch wieder in der Eltern-App. War der Familienzugang zwischenzeitlich vollständig deaktiviert, ist für den erneuten Zugang eine neue Einladung an die Eltern nötig.
  • Eine Familie kann erst archiviert werden, wenn sie kein aktives Kind mehr hat, und erst gelöscht werden, wenn ihr überhaupt kein Kind mehr zugeordnet ist. Inaktiv setzen und Archivieren sind damit der schonende Zwischenschritt vor einem etwaigen Löschen.
  • Datenaufbewahrung: Inaktiv setzen und Archivieren bewahren alle Daten; sie werden nicht gelöscht. Die Aufbewahrung richtet sich nach den geltenden gesetzlichen und vertraglichen Aufbewahrungsfristen der Einrichtung. Sollen Daten endgültig entfernt werden, geschieht das ausschließlich über das Löschen.

Allergien Merkmale

Übersicht

Kindy hat kein eigenes, fertiges Allergie-Feld. Allergien, Unverträglichkeiten, Medikamente oder sonstige Besonderheiten werden über frei konfigurierbare Auswahlfelder am Kind abgebildet. Ein solches Feld wird einmal in den Einstellungen der Einrichtung angelegt, danach je Kind gepflegt und lässt sich über eine Smart-Liste gesammelt auswerten.

So bleibt die Erfassung strukturiert und einheitlich: Statt Freitext an vielen Stellen gibt es ein festes Feld mit vorgegebenen Optionen, das in der Gruppenübersicht sichtbar ist und für eine Auswertung genutzt werden kann.

Prinzip: zwei Feldarten

Beim Anlegen eines eigenen Auswahlfelds stehen zwei Feldtypen zur Verfügung:

FeldtypBedeutungGeeignet für
Ja/NeinEin einfaches Merkmal, das entweder zutrifft oder nicht.z. B. „Sonnencreme erlaubt“, „Abholberechtigung liegt vor“
AuswahlDefinierte Optionen, von denen je Kind mehrere zugleich ausgewählt werden können.Allergien, Unverträglichkeiten, Medikamente, Besonderheiten

Für Allergien ist der Feldtyp Auswahl die richtige Wahl, weil ein Kind mehrere Allergien gleichzeitig haben kann.

Auswahlfeld für Allergien anlegen

Das Feld wird in den Einstellungen der Einrichtung im Abschnitt Auswahlfelder angelegt.

  1. Die Einrichtung öffnen und den Reiter Einstellungen wählen.
  2. Zum Abschnitt Auswahlfelder wechseln.
  3. Über die Schaltfläche mit dem Plus-Symbol ein neues Feld anlegen. Es öffnet sich das Fenster Eigenes Auswahlfeld.
  4. Die Felder ausfüllen:
FeldEingabe für ein Allergie-Feld
BereichKind auswählen
KategorieEine vorhandene Kategorie wählen oder über Neue Kategorie … eine eigene anlegen (z. B. „Gesundheit“). Felder werden nach Kategorie gruppiert.
FeldbezeichnungEin sprechender Name, z. B. Allergien
Weitere Informationen zum FeldOptionaler Hinweis, der unter der Feldbezeichnung erscheint
FeldtypAuswahl
AktivJa, damit das Feld genutzt werden kann
AuswahlmöglichkeitenDie einzelnen Optionen anlegen (siehe unten)
In Gruppenübersicht anzeigenAnhaken, damit das Merkmal in der Gruppenübersicht sichtbar wird
  1. Unter Auswahlmöglichkeiten über Option hinzufügen die gewünschten Einträge erfassen, z. B. Nüsse, Laktose, Gluten, Hühnerei. Jede Option erhält eine eigene Bezeichnung.
  2. Mit Speichern abschließen.

Eine Option kann später jederzeit umbenannt werden, ohne dass bereits gesetzte Werte bei den Kindern verloren gehen. Nicht mehr benötigte Optionen lassen sich über das Kreuz neben der Zeile entfernen.


Allergien je Kind pflegen

Sobald das Auswahlfeld angelegt ist, erscheint es beim einzelnen Kind im Abschnitt Auswahlfelder (nach Kategorie gruppiert).

  1. Das Kind öffnen und zum Abschnitt Auswahlfelder gehen.
  2. Bei Bedarf die passende Kategorie aufklappen.
  3. Beim Feld Allergien die zutreffenden Optionen anklicken. Eine ausgewählte Option wird farbig hervorgehoben; es lassen sich mehrere Optionen zugleich auswählen.
  4. Zum Entfernen die Option erneut anklicken.

Die Auswahl wird unmittelbar gespeichert. Unter dem Feld wird das Datum der letzten Änderung angezeigt.

Bei vielen Feldern helfen die Suche (Auswahlfelder durchsuchen) und der Filter Nur gesetzte anzeigen, die bereits gepflegten Merkmale schnell zu finden.

Wo die Merkmale sichtbar werden

Ist beim Feld die Option In Gruppenübersicht anzeigen aktiviert, werden die gepflegten Merkmale an mehreren Stellen sichtbar:

  • Kennzeichnung in der Gruppenübersicht: Bei einem Kind mit hinterlegten Merkmalen erscheint ein Stern-Symbol mit dem Hinweis Besonderheiten hinterlegt.
  • Fenster „Besonderheiten“: Ein Klick auf das Stern-Symbol (oder auf Besonderheiten im Menü des Kindes) öffnet eine Übersicht. Dort wird je Merkmal der Feldname genannt und die gewählten Allergien als einzelne Einträge aufgeführt. Bei einem Ja/Nein-Feld erscheint stattdessen Ja. Zusätzlich wird das Änderungsdatum angezeigt.
  • Leerer Zustand: Sind keine Merkmale gepflegt, erscheint der Hinweis „Es sind keine Besonderheiten hinterlegt.“

Sammelübersicht per Smart-Liste

Um alle Allergien einer Gruppe gebündelt zu sehen, wird eine Smart-Liste über das Auswahlfeld erstellt.

  1. Im Hauptmenü den Eintrag Smart-Listen öffnen.
  2. Über Neu eine neue Liste anlegen. Es öffnet sich das Fenster Liste bearbeiten.
  3. Die Angaben ausfüllen:
FeldEingabe
Name der Listez. B. Allergien Übersicht
BereichKind
Art der AbfrageZusatzfeld
  1. Unter Abfrage Zusatzfelder das Feld Allergien auswählen und dazu eine Option wählen (Auswahl Option wählen).
  2. Über Zusatzfeld hinzufügen lassen sich weitere Bedingungen ergänzen (bis zu fünf). Mehrere Bedingungen werden über Und bzw. Oder verknüpft.
  3. Mit Speichern abschließen.

In der Übersicht der Smart-Listen erscheint die neue Liste mit den Spalten Name der Liste, Bereich und Art. Über Anzeigen wird das Ergebnis geöffnet.

Im Ergebnis lässt sich über das Auswahlfeld oben rechts eine einzelne Gruppe oder Alle Gruppen wählen. Für jedes passende Kind werden Name und die erfassten Allergien als Werteliste aufgeführt. So entsteht auf einen Blick eine Allergie-Übersicht der Gruppe.

Voraussetzungen

  • Zum Anlegen und Bearbeiten der Auswahlfelder werden Zugriff auf die Einrichtungs-Einstellungen und die entsprechenden Schreibrechte benötigt. Ohne Schreibrechte ist der Abschnitt Auswahlfelder nur lesbar.
  • Zum Pflegen der Werte am Kind werden Schreibrechte im Bereich des Kindes benötigt.
  • Für die Auswertung ist die Berechtigung Smart-Listen erforderlich: Lese-/Schreibrechte zum Anlegen und Bearbeiten von Listen, Leserechte zum reinen Anzeigen.

Wenn etwas nicht funktioniert

BeobachtungUrsacheLösung
Das Feld erscheint nicht beim KindFeld ist nicht aktiv oder für den falschen Bereich angelegtIm Feld Aktiv auf Ja stellen und als Bereich Kind wählen
Beim Kind lässt sich nur ein einzelner Wert setzenDas Feld wurde als Ja/Nein angelegtEin Feld vom Typ Auswahl verwenden, das mehrere Optionen zulässt
Kein Stern-Symbol in der GruppenübersichtIn Gruppenübersicht anzeigen ist nicht aktiviert oder beim Kind ist noch nichts gepflegtBeim Feld In Übersicht anzeigen anhaken und die Werte am Kind setzen
Die Smart-Liste bleibt leerEs passt kein Kind zur gewählten Bedingung, oder es ist die falsche Gruppe ausgewähltBedingung und die gewählte Option prüfen und oben rechts die Gruppe bzw. Alle Gruppen wählen
Keine Auswertung möglichEs wurde noch kein Auswahlfeld angelegtZuerst ein Auswahlfeld im Bereich Kind anlegen

Hinweise

  • Ohne ein angelegtes Auswahlfeld gibt es keine strukturierte Allergie-Erfassung und keine Auswertung. Freitext an anderer Stelle wird von der Smart-Liste nicht erfasst.
  • Das gleiche Vorgehen eignet sich auch für andere Merkmale wie Unverträglichkeiten, Medikamente oder sonstige Besonderheiten: einfach ein weiteres Auswahlfeld mit passenden Optionen anlegen.
  • Wird eine Option umbenannt, bleiben die bei den Kindern bereits gesetzten Werte erhalten.
  • Auswahlfelder lassen sich zusätzlich zu Kind auch für Familie oder Team anlegen; für Allergien am Kind ist der Bereich Kind maßgeblich.

Gültig-ab-Datum und Puffer im Arbeitszeitkonto

Rund um die Zeiterfassung gibt es drei zusammengehörige Neuerungen, die alle nur das Arbeitszeitkonto (den Saldo) betreffen. Die tatsächlich erfassten Stempelzeiten bleiben in allen Fällen unverändert.

  • Eine geänderte Arbeitszeit-Verteilung einer Person kann ab einem gewählten Tag gelten, statt rückwirkend auch vergangene Tage zu überschreiben.
  • Die Regel Arbeitszeit spätestens bis zum geplanten Dienstende zählen kann ein Startdatum bekommen, ab dem sie greift.
  • Ein Puffer nach dem geplanten Dienstende legt eine kurze Karenz fest, innerhalb derer Zeit nach dem geplanten Ende verfällt, statt gezählt zu werden.

„Gültig ab“ für die Arbeitszeit-Verteilung einer Person

Beim Ändern der Arbeitszeit einer Person, also der Wochenstunden, der Stunden pro Wochentag oder des A-/B-Wochen-Wechsels, lässt sich ein Datum Gültig ab setzen. Die neue Verteilung gilt dann erst ab diesem Tag.

  • Abgeschlossene und vergangene Tage behalten den bis dahin gültigen Wert. Das gilt auch für bereits erfasste Krankheits- und Arbeitstage in zurückliegenden Wochen.
  • Bleibt Gültig ab leer, wirkt die Änderung wie bisher rückwirkend und überschreibt auch die Vergangenheit.
  • Betroffen ist ausschließlich das Arbeitszeitkonto. An den gestempelten Zeiten ändert sich nichts.

Beispiel

Ein Krankheitstag in einer früheren Woche war mit 8 Stunden hinterlegt. Später wird die Verteilung dieses Wochentags auf 6 Stunden 30 Minuten geändert und dabei ein Gültig ab in einer späteren Woche gesetzt.

  • Der frühere Krankheitstag bleibt bei 8 Stunden.
  • Erst ab dem gewählten Datum gelten 6 Stunden 30 Minuten.

„Gültig ab“ für die Regel „Arbeitszeit spätestens bis zum geplanten Dienstende zählen“

Die Einstellung Arbeitszeit spätestens bis zum geplanten Dienstende zählen gilt pro Einrichtung. Ist sie aktiv und stempelt jemand nach dem geplanten Dienstende aus, wird die Zeit im Arbeitszeitkonto nur bis zum Plan-Ende gezählt. Diese Regel kann nun ein Startdatum über das Feld Gültig ab bekommen.

  • Tage vor dem Startdatum werden nicht gekürzt.
  • Ab dem Startdatum greift die Kürzung.
  • Ohne Startdatum verhält es sich wie bisher: Die Kürzung gilt ab Beginn des Arbeitszeitkontos und damit auch rückwirkend auf zurückliegende Wochenwerte und den Saldo.

Auch hier gilt: Die Kürzung wirkt nur im Arbeitszeitkonto. Die gestempelten Roh-Zeiten in der Zeiterfassung bleiben unverändert.

Puffer nach dem geplanten Dienstende

Der Puffer legt eine Karenz in Minuten nach dem geplanten Dienstende fest:

  • Wird innerhalb des Puffers ausgestempelt, verfällt die Zeit nach dem geplanten Ende. Das Konto zählt bis zum geplanten Dienstende.
  • Wird der Puffer überschritten, zählt die gesamte Zeit ab dem geplanten Ende bis zum Ausstempeln.

Beispiel

Geplantes Dienstende 14:00 Uhr, Puffer 14 Minuten:

AusstempelnAngerechnet im Konto
14:08 Uhrkeine Mehrzeit, das Konto zählt bis 14:00 Uhr
14:15 Uhrdie vollen 15 Minuten ab 14:00 Uhr

Ein Puffer von 0 bedeutet eine harte Kürzung genau am geplanten Ende: Jede Überschreitung wird sofort gekürzt.

Zwei Stufen: Einrichtung und Person

Der Puffer lässt sich zweistufig einstellen:

  • Standard für die ganze Einrichtung: gilt für alle Personen, sofern nichts Abweichendes hinterlegt ist.
  • Abweichender Wert je Person: übersteuert den Einrichtungs-Standard. Bleibt das Feld bei einer Person leer, gilt der Standard der Einrichtung. Ein gesetzter Wert übersteuert ihn, auch der Wert 0 (dann gilt für diese Person die harte Kürzung genau am geplanten Ende, unabhängig vom Einrichtungs-Puffer).

Wo sich die Einstellungen finden

Einrichtungs-Werte (Dienstende-Regel, „Gültig ab“, Einrichtungs-Puffer)

Im Kita-Konto:

  1. Die gewünschte Einrichtung öffnen und den Reiter Einstellungen wählen.
  2. Den Bereich Dienstplan & Zeit öffnen.
  3. Nach unten zum Abschnitt ZEITERFASSUNG EINSTELLUNGEN scrollen.
  4. Das Häkchen Arbeitszeit spätestens bis zum geplanten Dienstende zählen setzen. Erst danach erscheinen darunter die Felder Gültig ab und Puffer nach geplantem Dienstende (Minuten).
  5. Die gewünschten Werte eintragen und speichern.

In der Trägerverwaltung:

  1. Die gewünschte Kita öffnen und im Bereich Kontaktinformationen auf Bearbeiten klicken.
  2. Im Fenster Basis-Informationen bearbeiten zum Abschnitt Zeiterfassung, Gruppe Arbeitszeit gehen.
  3. Den Schalter Arbeitszeit spätestens bis zum geplanten Dienstende zählen aktivieren. Erst danach erscheinen die Felder Gültig ab und Puffer nach Dienstende (Minuten).
  4. Mit Speichern bestätigen.

Person-Werte (Arbeitszeit-Verteilung, „Gültig ab“, Person-Puffer)

Im Kita-Konto:

  1. Zu Mitarbeiter wechseln und die gewünschte Person öffnen.
  2. Zum Bereich Arbeitszeit gehen.
  3. Die Arbeitszeit-Verteilung wie gewünscht ändern und das Feld Gültig ab setzen. Für eine abweichende Karenz das Feld Puffer nach geplantem Dienstende (Minuten) ausfüllen (leer lassen für den Standard der Einrichtung).
  4. Speichern.

In der Trägerverwaltung:

  1. Das gewünschte Mitarbeiter-Profil öffnen und den Bereich Arbeitszeit wählen.
  2. Auf Bearbeiten klicken. Dann erscheinen die Felder Gültig ab und Puffer nach Dienstende (Minuten).
  3. Die gewünschten Werte eintragen und mit Speichern bestätigen.

Wenn etwas nicht funktioniert

BeobachtungUrsacheLösung
Die Felder Gültig ab und der Einrichtungs-Puffer fehlen in den EinstellungenDas Häkchen bzw. der Schalter Arbeitszeit spätestens bis zum geplanten Dienstende zählen ist nicht aktiviertDie Option zuerst aktivieren, danach erscheinen beide Felder darunter
Eine geänderte Arbeitszeit hat auch vergangene Wochen verändertDas Feld Gültig ab war beim Speichern leer, die Änderung wirkt dann rückwirkendBeim erneuten Ändern ein Gültig ab setzen, damit frühere Tage ihren Wert behalten
Der Person-Puffer wirkt nicht wie erwartet, obwohl ein Einrichtungs-Puffer gesetzt istBei der Person ist ein eigener Wert hinterlegt (auch eine 0), der den Einrichtungs-Standard übersteuertDas Person-Feld leeren, damit wieder der Standard der Einrichtung gilt
Der Puffer scheint gar nicht zu greifenDie Kürzung am Dienstende ist nicht aktiviert; ohne sie gibt es nichts zu puffernDie Option Arbeitszeit spätestens bis zum geplanten Dienstende zählen aktivieren
Änderungen sind nach dem Verlassen der Seite verschwundenEs wurde nicht gespeichertVor dem Verlassen Speichern nicht vergessen

Hinweise

  • Nur das Arbeitszeitkonto ist betroffen. Alle drei Funktionen wirken ausschließlich auf den Saldo. Die tatsächlich gestempelten Zeiten in der Zeiterfassung bleiben immer unverändert.
  • Leeres „Gültig ab“ heißt rückwirkend. Ohne Datum überschreibt eine Änderung auch vergangene, bereits erfasste Tage, einschließlich hinterlegter Krankheits- und Arbeitstage.
  • Der Einrichtungs-Puffer ist nur bei aktiver Dienstende-Kürzung sichtbar. Ohne die Kürzung am Dienstende gibt es keinen Zeitraum, der gepuffert werden könnte.
  • Ein gesetzter Person-Puffer sticht immer, auch die 0. Nur ein leeres Person-Feld erbt den Standard der Einrichtung.
  • Die Dienstende-Kürzung wirkt nur an Tagen mit Dienstplan-Eintrag. Ohne geplantes Dienstende für den Tag gibt es keine Grenze, bis zu der gekürzt wird.

Unfallprotokoll

Mit dem Unfallprotokoll wird ein Unfall eines Kindes strukturiert dokumentiert: Zeitpunkt, Ort, Hergang, Verletzung, ergriffene Maßnahmen, Beteiligte, Benachrichtigung der Eltern und ein möglicher Arztbesuch. Das Protokoll wird zunächst als Entwurf erfasst, anschließend von der Leitung freigegeben und kann dabei an die Eltern gesendet werden. Die Eltern sehen das Protokoll in der Eltern-App und bestätigen dort die Kenntnisnahme. Jedes Protokoll bleibt dauerhaft in der Kindakte dokumentiert und lässt sich als PDF exportieren.

Das Unfallprotokoll ist ein eigener Bereich in der Kindakte, getrennt von der Sammelmappe. Es hat ein eigenes Zugriffsrecht (siehe Voraussetzungen).

Voraussetzungen

Der Zugriff wird über die Benutzergruppe der Einrichtung gesteuert. Maßgeblich sind zwei getrennte Rechte:

RechtWerteBedeutung
UnfallprotokolleKeine BerechtigungDer Bereich ist nicht sichtbar.
LeserechteProtokolle in der Kindakte einsehen.
Lese-/SchreibrechteProtokolle zusätzlich erfassen und bearbeiten.
Unfallprotokolle freigebenKeine BerechtigungEin Protokoll kann nur als Entwurf erfasst werden.
Freigeben/SendenErfasste Protokolle freigeben, an die Eltern senden und zurücknehmen (löschen).

Das Recht Unfallprotokolle ist unabhängig von der Dokumentation (Sammelmappe): Ohne Leserecht ist der Bereich gar nicht sichtbar, mit Leserecht nur lesbar, mit Schreibrecht können Protokolle erfasst und bearbeitet werden.

Das Recht Unfallprotokolle freigeben setzt mindestens Leserechte bei Unfallprotokolle voraus: Wer die Protokolle nicht einsehen darf, kann sie auch nicht freigeben.

Die Rechte werden je Benutzergruppe im Kita-Konto vergeben (Einstellungen der Benutzergruppen).

Den Bereich öffnen

  1. Die Kindakte des betreffenden Kindes öffnen.
  2. Oben rechts das Menü (Symbol mit den drei Punkten) antippen.
  3. Unfallprotokolle wählen.


Es öffnet sich die Übersicht der Unfallprotokolle des Kindes. Solange noch kein Protokoll existiert, erscheint der Hinweis Keine Protokolle mit dem Text „Es wurden noch keine Unfallprotokolle erfasst.“ und der Schaltfläche Unfallprotokoll erfassen.

Unfallprotokoll erfassen

Auf Unfallprotokoll erfassen klicken. Es öffnet sich das Formular mit dem Titel Unfallprotokoll. Datum und Uhrzeit sind mit dem aktuellen Zeitpunkt vorbelegt und können angepasst werden.

Ein oben eingeblendeter Hinweis erinnert daran:

Leere Felder und Freitext-Nicht-Angaben (z. B. „keine“) werden den Eltern nicht angezeigt.

Felder im Formular

FeldEingabe
Datum & Uhrzeit des UnfallsDatum und Uhrzeit des Unfalls.
Ort des UnfallsAuswahl: Gruppenraum, Außengelände, Turnraum, Ausflug oder Sonstiges. Bei Sonstiges erscheint ein Freitextfeld für den genauen Ort.
UnfallhergangBeschreibung, was passiert ist. Dieses Feld muss ausgefüllt sein, damit das Protokoll gespeichert werden kann.
Art / Stelle der Verletzungz. B. „Schürfwunde rechtes Knie“.
MaßnahmenAnkreuzen von Kühlen, Pflaster / Verband und/oder Ruhepause. Zusätzlich ein Freitextfeld Sonstige Maßnahmen.
Ersthelfer/in (Name)Wer Erste Hilfe geleistet hat.
ZeugenWer Zeuge des Unfalls war.
Weitere anwesende PersonenWeitere anwesende Personen.
Benachrichtigung der ElternAnkreuzen von Telefonisch benachrichtigt (mit optionaler Uhrzeit), Persönlich bei Abholung und/oder Nicht erforderlich.
Arztbesuch notwendig / empfohlen?Ja oder Nein.
Sonstige HinweiseFreitext für weitere Anmerkungen.
FotosFotos zum Unfall hochladen (siehe unten).

Zum Sichern auf Speichern klicken. Es erscheint die Bestätigung „Das Unfallprotokoll wurde gespeichert.“, das Protokoll wird als Entwurf in der Kindakte abgelegt.

Ein Entwurf lässt sich jederzeit erneut öffnen und bearbeiten, solange er noch nicht freigegeben wurde.

Fotos anhängen

Im Abschnitt Fotos auf das Hochladen-Symbol (Wolke mit Pfeil) klicken und ein oder mehrere Fotos auswählen (JPG oder PNG). Nach dem Hochladen erscheinen die Fotos als Vorschau. Ein einzelnes Foto wird über das kleine × an der oberen Ecke wieder entfernt.

Die Fotos werden zusammen mit dem Protokoll gespeichert und, sobald das Protokoll an die Eltern gesendet wurde, auch in der Eltern-App angezeigt.

Freigabe durch die Leitung

Ein Entwurf allein ist noch nicht freigegeben. Die Freigabe ist ein Leitungsakt und erfordert das Recht Unfallprotokolle freigeben. Erst nach dem Speichern des Entwurfs steht die Freigabe zur Verfügung.

Beim Freigeben kann gewählt werden, ob das Protokoll gleichzeitig an die Eltern gesendet wird. Dafür gibt es im Formular die Option:

An die Eltern senden (Benachrichtigung + Push)

  • Mit gesetzter Option (Schaltfläche Freigeben & an Eltern senden): Das Protokoll wird freigegeben, in der Eltern-App als Nachricht eingestellt und die Eltern erhalten eine Push-Benachrichtigung. Der Zeitpunkt der App-Benachrichtigung wird automatisch festgehalten.
  • Ohne die Option (Schaltfläche Freigeben (nur intern)): Das Protokoll wird freigegeben und intern in der Kindakte gespeichert, ohne Benachrichtigung der Eltern. Der Status lautet dann Freigegeben (intern). Ein späteres Senden an die Eltern bleibt möglich.

Vor dem Freigeben erscheint eine Sicherheitsabfrage. Nach der Freigabe sind die Unfall-Fakten eingefroren:

Dieses Protokoll wurde freigegeben und an die Eltern gesendet. Die Unfall-Fakten können nicht mehr geändert werden. Ergänzungen zur Benachrichtigung und zum Arztbesuch sind als Nachtrag möglich.

Ein intern freigegebenes Protokoll später senden

Ein Protokoll mit dem Status Freigegeben (intern) trägt in der Übersicht den Hinweis „Freigegeben (intern) – noch nicht an die Eltern gesendet.“ und die Schaltfläche Jetzt an Eltern senden (nur mit dem Freigabe-Recht sichtbar). Damit wird das Protokoll nachträglich an die Eltern übermittelt.

Was bei den Eltern ankommt

Sobald ein Protokoll an die Eltern gesendet wird, erscheint es in der Eltern-App als Nachricht der Leitung mit dem Betreff Unfallprotokoll und löst eine Push-Benachrichtigung aus.

In der Nachricht sehen die Eltern das Protokoll strukturiert Feld für Feld: Unfallzeitpunkt, Ort, Hergang, Art der Verletzung, Maßnahmen, Beteiligte, die Benachrichtigung (inklusive Uhrzeit „Über die App benachrichtigt“) und den Arztbesuch. Angehängte Fotos werden unter den Feldern angezeigt. Spätere Nachträge erscheinen ebenfalls in der Nachricht.

Leere Felder und Freitext-Nicht-Angaben (z. B. „keine“, „entfällt“, „-„) werden den Eltern nicht angezeigt.

Übersetzung der Freitexte

Die Eltern können die beschreibenden Freitexte (Hergang, Ort, Verletzung, sonstige Maßnahmen, Hinweise, Nachträge) in ihre App-Sprache übersetzen lassen. Ein Hinweis Übersetzt in … zeigt die aktive Sprache; über Original anzeigen kehren die Eltern zum ursprünglichen Text zurück. Eigennamen (Ersthelfer/in, Zeugen, weitere Personen), Datum und Uhrzeit bleiben unverändert.

Kenntnisnahme durch die Eltern

Unter dem Protokoll steht die Schaltfläche Kenntnisnahme bestätigen. Nach dem Antippen wird die Kenntnisnahme mit Datum festgehalten und der Hinweis Zur Kenntnis genommen mit Datum angezeigt. Dieser Vermerk bleibt auch nach dem erneuten Öffnen der Nachricht erhalten.

Im Kita-Konto erscheint am Protokoll dann der Hinweis „Von den Eltern zur Kenntnis genommen am …“ und der Status wechselt auf Zur Kenntnis genommen.

Kenntnisnahme im Kita-Konto erfassen

Haben die Eltern keine App oder wurde die Kenntnisnahme persönlich oder telefonisch bestätigt, kann das Personal sie manuell erfassen. Bei einem an die Eltern gesendeten, noch nicht bestätigten Protokoll erscheint dazu die Schaltfläche Kenntnisnahme manuell erfassen. Optional lässt sich eine Notiz hinterlegen (z. B. „Eltern bei Abholung informiert“).

Erfasste manuelle Kenntnisnahmen werden am Protokoll als „Kenntnisnahme manuell erfasst von … am … (persönlich)“ ausgewiesen, damit sie von der Bestätigung über die Eltern-App unterscheidbar bleiben.

Nachträge

Nach dem Senden sind die Unfall-Fakten eingefroren. Ergänzungen zur Benachrichtigung der Eltern und zum Arztbesuch sind aber weiterhin als datierter Nachtrag möglich. Dazu das freigegebene Protokoll öffnen, im Abschnitt Nachtrag hinzufügen den Text eintragen und auf Nachtrag speichern klicken.

Ein Nachtrag wird mit Zeitpunkt und Name in der Kindakte dokumentiert und erscheint auch in der Eltern-Ansicht. Es wird dabei keine neue Benachrichtigung und kein erneuter Versand an die Eltern ausgelöst.

Ablage in der Kindakte und PDF-Export

Alle Protokolle eines Kindes werden in der Übersicht chronologisch aufgeführt, das jüngste zuerst. Jeder Eintrag trägt ein Status-Kennzeichen:

KennzeichenBedeutung
EntwurfErfasst, noch nicht freigegeben.
Freigegeben (intern)Freigegeben, aber noch nicht an die Eltern gesendet.
An Eltern gesendetAn die Eltern gesendet, noch nicht bestätigt.
Zur Kenntnis genommenVon den Eltern bestätigt (oder manuell erfasst).

Über die Filter-Leiste lässt sich die Liste einschränken: Alle, Entwurf, Freigegeben und (mit Schreibrecht) Gelöscht.

PDF-Export

Ein freigegebenes Protokoll (intern freigegeben, an Eltern gesendet oder zur Kenntnis genommen) kann über das PDF-Symbol am Eintrag als PDF exportiert werden. Das PDF enthält Name und Gruppe des Kindes sowie alle Protokollangaben. Ein reiner Entwurf ist noch nicht exportierbar.

Löschen und gelöschte Protokolle

Protokolle werden nicht endgültig entfernt, sondern in eine Gelöscht-Ansicht verschoben und dort mit Lösch-Vermerk aufbewahrt.

  • Ein Entwurf kann mit dem Schreibrecht (Lese-/Schreibrechte) gelöscht werden.
  • Ein bereits freigegebenes Protokoll (freigegeben, gesendet oder zur Kenntnis genommen) zu löschen ist eine Rücknahme der Freigabe und erfordert zusätzlich das Recht Unfallprotokolle freigeben.

Zum Löschen am Eintrag auf das Papierkorb-Symbol klicken und die Abfrage bestätigen. War das Protokoll bereits an die Eltern gesendet, weist der Bestätigungstext darauf hin, dass es auch aus der Eltern-Ansicht entfernt wird. Es wird dabei keine Benachrichtigung an die Eltern ausgelöst.

Über den Filter Gelöscht werden die gelöschten Protokolle angezeigt. Jeder Eintrag zeigt „Gelöscht von … am …“. Gelöschte Protokolle sind schreibgeschützt und können nicht wiederhergestellt werden.

Nachvollziehbarkeit (Audit)

Jedes Protokoll führt mit, wer es erfasst und wer es freigegeben hat (mit Datum). Ergänzt werden die Kenntnisnahme (durch die Eltern oder manuell erfasst) sowie, bei gelöschten Protokollen, wer wann gelöscht hat. So bleibt der gesamte Ablauf lückenlos nachvollziehbar.

Wenn etwas nicht funktioniert

BeobachtungUrsacheLösung
Unfallprotokolle erscheint nicht im Menü der KindakteFür die Benutzergruppe ist das Recht Unfallprotokolle auf Keine Berechtigung gesetztDas Recht in der Benutzergruppe auf Leserechte oder Lese-/Schreibrechte setzen.
Unfallprotokoll erfassen und Bearbeiten fehlenNur Leserechte vorhandenFür das Erfassen Lese-/Schreibrechte vergeben.
Speichern ist nicht anklickbarDas Feld Unfallhergang ist leerDen Unfallhergang eintragen, danach lässt sich speichern.
Keine Schaltfläche zum Freigeben oder SendenDas Recht Unfallprotokolle freigeben fehltDas Freigabe-Recht vergeben (setzt Leserecht bei Unfallprotokolle voraus).
Unfall-Fakten lassen sich nicht mehr ändernDas Protokoll ist bereits freigegeben und eingefrorenErgänzungen zu Benachrichtigung und Arztbesuch als Nachtrag hinzufügen.
Einzelne Angaben fehlen in der Eltern-AppLeere Felder und Nicht-Angaben (z. B. „keine“) werden den Eltern bewusst nicht angezeigtKein Fehler. Für die Eltern relevante Angaben ausformulieren.
PDF-Symbol fehlt am EintragDas Protokoll ist noch ein EntwurfZuerst freigeben; danach ist der Export möglich.
Ein gelöschtes Protokoll lässt sich nicht wiederherstellenGelöschte Protokolle sind schreibgeschützt archiviertEin neues Protokoll erfassen. Der Lösch-Vermerk bleibt zur Nachvollziehbarkeit erhalten.

Hinweise

  • Das Unfallprotokoll ist ein eigener Bereich mit eigenem Zugriffsrecht, getrennt von der Dokumentation (Sammelmappe).
  • Ein Protokoll durchläuft die Stufen Entwurf, Freigabe (intern oder mit Versand an die Eltern) und Kenntnisnahme. Nach der Freigabe sind die Unfall-Fakten unveränderlich; nur Benachrichtigung und Arztbesuch lassen sich als Nachtrag ergänzen.
  • Die Fotos werden bei jedem Öffnen frisch geladen und bleiben dauerhaft verfügbar.
  • Der Versand an die Eltern und die Rücknahme (Löschen) eines freigegebenen Protokolls sind Leitungshandlungen und erfordern das Recht Unfallprotokolle freigeben.
  • Löschen entfernt ein Protokoll aus der aktiven Ansicht (und, falls gesendet, aus der Eltern-Ansicht), bewahrt es aber mit Lösch-Vermerk in der Gelöscht-Ansicht auf.

Push-Benachrichtigungen in der Eltern-App

Übersicht

In der Eltern-App lässt sich für jede Art von Mitteilung einzeln festlegen, ob dazu eine Push-Benachrichtigung auf das Smartphone kommen soll. So bleibt steuerbar, worüber die App aufs Handy hinweist (z.B. neue Pinnwand-Beiträge oder Nachrichten) und worüber nicht.

Neu hinzugekommen ist die Benachrichtigung beim Ein- und Ausloggen des Kindes: Sobald das Kind in der Einrichtung ein- oder ausgeloggt wird, erscheint eine Push-Benachrichtigung mit Name und Uhrzeit. Das ist vor allem für Hortkinder gedacht, die einen eigenen Schulweg haben, damit Eltern erfahren, wann das Kind angekommen oder losgegangen ist.

Diese Benachrichtigung ist die einzige, die standardmäßig ausgeschaltet ist und bewusst aktiviert werden muss, und das in zwei Schritten (siehe unten).

Benachrichtigungen in der App an- und abschalten

Die Einstellungen liegen in der Eltern-App unter Nutzerkonto im Abschnitt PUSH-BENACHRICHTIGUNGEN.

  1. In der App das Nutzerkonto öffnen.
  2. Zum Abschnitt PUSH-BENACHRICHTIGUNGEN scrollen.
  3. Die gewünschte Benachrichtigungsart durch Antippen ein- oder ausschalten. Ein gesetzter Haken bedeutet: Benachrichtigung aktiv.

Jede Änderung wird sofort gespeichert; eine kurze Bestätigung erscheint.

Die Benachrichtigungsarten

Im Abschnitt PUSH-BENACHRICHTIGUNGEN stehen acht Schalter zur Verfügung:

SchalterBenachrichtigt beiStandard
Pinnwandneuen Beiträgen auf der Pinnwandan
Termineneuen oder geänderten Terminenan
Nachrichtenneuen Nachrichten und Antworten daraufan
Diskussionenneuen Beiträgen in Diskussionenan
Umfragenneuen Umfragenan
Listenneuen Abfragelistenan
Losgeschicktdem Hinweis, dass das Kind losgeschickt wurdean
Ein- & Ausloggendem Ein- und Ausloggen des Kindes in der Einrichtungaus

Die ersten sieben Arten sind von Beginn an aktiv und können bei Bedarf einzeln abgeschaltet werden. Ein- & Ausloggen ist als einzige Art zu Beginn ausgeschaltet und wird selbst aktiviert.

Die Benachrichtigung beim Ein- und Ausloggen aktivieren

Damit beim Ein- und Ausloggen tatsächlich eine Push-Benachrichtigung ankommt, müssen zwei Voraussetzungen zusammenkommen:

  1. Die Einrichtung gibt die Benachrichtigung für die Gruppe des Kindes frei. Dies geschieht in den Einstellungen der jeweiligen Gruppe (siehe Abschnitt für die Kita weiter unten). Ist die Gruppe nicht freigegeben, kommt keine Benachrichtigung, unabhängig von der App-Einstellung.
  2. In der App wird der Schalter Ein- & Ausloggen eingeschaltet. Im Nutzerkonto unter PUSH-BENACHRICHTIGUNGEN den Schalter Ein- & Ausloggen antippen, sodass der Haken gesetzt ist.

Erst wenn beides erfüllt ist, wird beim Ein- und Ausloggen eine Push-Benachrichtigung gesendet.

Was die Benachrichtigung zeigt

  • Beim Einloggen: Der Titel nennt den Vornamen des Kindes und „ist angekommen" (z.B. „Mia ist angekommen"), dazu die Uhrzeit, z.B. „um 7:42 Uhr".
  • Beim Ausloggen: Der Titel nennt den Vornamen des Kindes und „ist gegangen" (z.B. „Mia ist gegangen"), dazu die Uhrzeit.

Liegt kein Name vor, lautet der Titel „Dein Kind ist angekommen" bzw. „Dein Kind ist gegangen".

Wird die Benachrichtigung angetippt, öffnet die App direkt den Tagesverlauf des Kindes, in dem die Ein- und Ausloggen-Ereignisse des Tages aufgeführt sind.

Für die Kita: Benachrichtigung pro Gruppe freigeben

Damit Eltern die Ein-/Ausloggen-Benachrichtigung überhaupt empfangen können, gibt die Einrichtung sie zunächst für die jeweilige Gruppe frei. Diese Freigabe sitzt in den Gruppen-Einstellungen im Kita-Konto.

  1. Im Kita-Konto die zu bearbeitende Gruppe öffnen (Fenster Gruppe).
  2. Zum Abschnitt Benachrichtigungen scrollen.
  3. Den Haken bei Eltern beim Ein- und Ausloggen benachrichtigen setzen.
  4. Die Gruppe speichern.

Unter dem Schalter steht der Hinweis: „Empfehlenswert für Hortgruppen. Eltern aktivieren den Empfang zusätzlich selbst in der App."

Standardmäßig ist diese Freigabe ausgeschaltet. Die Freigabe wirkt jeweils nur für die Gruppe, in der sie gesetzt wird. Empfohlen ist sie vor allem für Hortgruppen, bei denen Kinder mit eigenem Schulweg kommen und gehen.

Wichtig: Diese Freigabe allein löst noch keine Benachrichtigung aus. Erst wenn ein Elternteil zusätzlich den Schalter Ein- & Ausloggen in der App aktiviert hat, kommt die Push-Benachrichtigung an.

Wenn etwas nicht funktioniert

BeobachtungUrsacheLösung
Keine Benachrichtigung beim Ein- und AusloggenEine der beiden Voraussetzungen fehltIn der App prüfen, ob Ein- & Ausloggen unter PUSH-BENACHRICHTIGUNGEN aktiv ist; in der Einrichtung prüfen, ob die Gruppe über Eltern beim Ein- und Ausloggen benachrichtigen freigegeben ist
Andere Benachrichtigungen (Pinnwand, Termine, Nachrichten …) kommen nicht anDie entsprechende Art ist im Nutzerkonto abgeschaltetIm Nutzerkonto unter PUSH-BENACHRICHTIGUNGEN den jeweiligen Schalter wieder einschalten
Gar keine Push-Benachrichtigungen auf dem GerätBenachrichtigungen sind in den Geräte-Einstellungen des Smartphones für die Eltern-App deaktiviertIn den Smartphone-Einstellungen die Benachrichtigungen für die Eltern-App erlauben
Benachrichtigung kommt nur auf einem von mehreren GerätenDie Schalter im Nutzerkonto gelten pro Konto und greifen geräteübergreifend; ein einzelnes Gerät hat die App-Benachrichtigungen gesperrtAuf dem betroffenen Gerät die Benachrichtigungen für die Eltern-App in den Smartphone-Einstellungen erlauben
Antippen der Benachrichtigung führt nicht zum TagesverlaufApp war geschlossen und musste erst vollständig startenErneut versuchen oder den Tagesverlauf des Kindes direkt in der App öffnen

Hinweise

  • Zwei Schalter, ein Ergebnis. Die Ein-/Ausloggen-Benachrichtigung kommt nur, wenn die Einrichtung sie für die Gruppe freigegeben hat und der Empfang in der App eingeschaltet ist. Fehlt einer der beiden, bleibt es still.
  • Jede Art einzeln steuerbar. Die acht Schalter wirken unabhängig voneinander. Wird eine Art abgeschaltet, bleiben die übrigen unberührt.
  • Pro Konto. Die getroffene Auswahl gehört zum Eltern-Konto und gilt damit für die App-Anmeldung dieses Kontos, unabhängig davon, von welchem Gerät aus sie geändert wurde. Ob ein bestimmtes Gerät die Hinweise dann auch anzeigt, hängt zusätzlich von den Benachrichtigungs-Einstellungen des jeweiligen Smartphones ab.
  • Nur der Vorname. Die Ein-/Ausloggen-Benachrichtigung zeigt den Vornamen des eigenen Kindes und die Uhrzeit; sie geht ausschließlich an die zum Kind hinterlegten Eltern-Konten.

Private Leitungsnachrichten

Nachrichten aus der Postbox, die unter dem Absender Leitung verfasst werden, lassen sich so einschränken, dass sie in der Postbox nur noch für das Leitungsteam sichtbar sind. Mitarbeitende ohne die entsprechende Berechtigung (zum Beispiel Erzieher:innen) finden solche Nachrichten weder in der Nachrichtenliste noch in der Detailansicht oder in den Antworten.

Damit lassen sich interne Vorgänge über die Postbox abwickeln, ohne dass die Nachricht für das gesamte Team sichtbar wird – etwa Absprachen im Leitungskreis oder sensible Rückmeldungen.

Wichtig vorab: Diese Einstellung steuert nur, welche Mitarbeitenden die Nachricht in der Postbox sehen. Sie unterdrückt nicht die Zustellung an die eigentlichen Empfänger der Nachricht (siehe Abschnitt „Was diese Einstellung nicht tut“).

Nachricht nur fürs Leitungsteam sichtbar machen

Die Einschränkung wird direkt beim Verfassen einer Nachricht gesetzt.

  1. Die Postbox über das Hauptmenü öffnen
  2. Auf Neue Nachricht klicken
  3. Im Feld Absender der Nachricht den Eintrag Leitung auswählen
  4. Das Kontrollkästchen nur fürs Leitungsteam sichtbar aktivieren
  5. Betreff, Empfänger und Nachrichtentext wie gewohnt ausfüllen
  6. Die Nachricht senden

Sobald als Absender Leitung gewählt ist, ändert sich die Beschriftung des Kontrollkästchens von Nur für mich sichtbar zu nur fürs Leitungsteam sichtbar. Der Hinweistext dazu lautet dann: „Nur das Leitungsteam kann diese Nachricht sehen“.

[Screenshot: Verfassen-Fenster mit Absender „Leitung“ und aktiviertem Kästchen „nur fürs Leitungsteam sichtbar“]

Neu: Bei Absender Leitung war die Sichtbarkeits-Einschränkung bisher gesperrt und ließ sich nicht setzen. Jetzt kann sie auch für den Absender Leitung aktiviert werden.

Absender „Leitung“ auswählbar machen

Das Feld Absender der Nachricht und damit die Auswahl Leitung erscheint nur, wenn die eigene Benutzergruppe das Recht Verfasser wählen auf Ja gesetzt hat. Ohne dieses Recht wird die Nachricht immer unter dem eigenen Namen verfasst, und die Option Leitung steht nicht zur Verfügung.

Wer solche Nachrichten sieht

Eine als nur fürs Leitungsteam sichtbar markierte Nachricht mit Absender Leitung erscheint in der Postbox ausschließlich bei Mitarbeitenden, deren Benutzergruppe das Recht Private Leitungs-Nachrichten sehen besitzt.

Betrachter:inRecht „Private Leitungs-Nachrichten sehen“Sichtbar in der Postbox
Person mit dem Recht (z.B. Leitung)aktivJa
Person ohne das Recht (z.B. Erzieher:in)nicht aktivNein

Die Sichtbarkeit gilt einheitlich in der Nachrichtenliste, in der Detailansicht und bei den Antworten zur Nachricht. Eine Person ohne das Recht sieht die Nachricht an keiner dieser Stellen.

Hinweis: Das Recht wirkt nur auf Nachrichten mit Absender Leitung. Persönlich private Nachrichten (Absender = eigener Name, Kästchen Nur für mich sichtbar) bleiben unverändert ausschließlich für die verfassende Person sichtbar – unabhängig von diesem Recht.

Recht „Private Leitungs-Nachrichten sehen“ vergeben

Das Recht wird pro Benutzergruppe vergeben. Im Auslieferungszustand ist es ausgeschaltet und muss also bewusst aktiviert werden. Es gibt zwei Wege – je nachdem, ob die Benutzergruppen in der Kita-Web-Ansicht oder in der Trägerverwaltung gepflegt werden.

In der Kita-Web-Ansicht

  1. Über das Menü Einrichtung den Punkt Benutzergruppen öffnen
  2. Die gewünschte Benutzergruppe zum Bearbeiten öffnen
  3. Beim Eintrag Private Leitungs-Nachrichten sehen die Option Für Leitungsteam sichtbar auswählen (Standard ist Keine Berechtigung)
  4. Speichern

[Screenshot: Benutzergruppen-Maske mit Auswahlfeld „Private Leitungs-Nachrichten sehen“]

In der Trägerverwaltung

  1. Den Bereich Benutzergruppen öffnen
  2. Bei der gewünschten Benutzergruppe auf Bearbeiten klicken
  3. Auf den Reiter Einrichtung wechseln
  4. Im Abschnitt Mitarbeiter-Berechtigungen den Schalter Private Leitungs-Nachrichten sehen einschalten
  5. Speichern

Ist das Recht aktiv, wird es in der Übersicht der Benutzergruppen als Kennzeichen Private Leitungs-Nachrichten angezeigt.

[Screenshot: Trägerverwaltung, Reiter „Einrichtung“, Schalter „Private Leitungs-Nachrichten sehen“]

Was diese Einstellung nicht tut

Die Option nur fürs Leitungsteam sichtbar ist keine allgemeine Geheimhaltung. Sie betrifft ausschließlich die interne Sichtbarkeit unter den Mitarbeitenden in der Postbox.

  • Was sie tut: Sie blendet die Nachricht bei Mitarbeitenden aus, deren Benutzergruppe das Recht Private Leitungs-Nachrichten sehen nicht besitzt.
  • Was sie nicht tut: Sie verhindert nicht, dass die Nachricht bei ihren eigentlichen Empfängern ankommt. Ist die Nachricht zum Beispiel an Eltern oder Familien adressiert, erhalten diese die Nachricht wie gewohnt – unabhängig von dieser Einstellung.

Die Einstellung sollte also nicht als „geheim“ oder „kommt bei sonst niemandem an“ verstanden werden. Sie steuert nur, welche Mitarbeitenden die Nachricht in der Postbox sehen.

Voraussetzungen

  • Um als Absender Leitung zu verfassen, ist das Benutzergruppen-Recht Verfasser wählen = Ja nötig.
  • Um markierte Leitungs-Nachrichten sehen zu können, ist das Benutzergruppen-Recht Private Leitungs-Nachrichten sehen = Für Leitungsteam sichtbar nötig.
  • Zum Vergeben dieser Rechte ist Zugriff auf die Benutzergruppen erforderlich – in der Kita-Web-Ansicht unter Einrichtung → Benutzergruppen, in der Trägerverwaltung im Bereich Benutzergruppen.

Wenn etwas nicht funktioniert

BeobachtungUrsacheLösung
Das Kästchen nur fürs Leitungsteam sichtbar lässt sich nicht anklickenAls Absender ist eine Einzelperson statt Leitung gewähltIm Feld Absender der Nachricht den Eintrag Leitung auswählen
Das Feld Absender der Nachricht wird beim Verfassen gar nicht angezeigtDer eigenen Benutzergruppe fehlt das Recht Verfasser wählenIn der Benutzergruppe Verfasser wählen auf Ja setzen
Eine Kollegin sieht eine Leitungs-Nachricht nicht, obwohl sie sie sehen sollDer Benutzergruppe der Person fehlt das Recht Private Leitungs-Nachrichten sehenIn der Benutzergruppe Für Leitungsteam sichtbar auswählen bzw. den Schalter einschalten
Eine Erzieherin sieht eine Leitungs-Nachricht, obwohl sie sie nicht sehen sollDie Benutzergruppe der Person hat das Recht Private Leitungs-Nachrichten sehen aktiv, oder die Nachricht war beim Verfassen nicht als nur fürs Leitungsteam sichtbar markiertRecht in der Benutzergruppe prüfen; künftige Nachrichten beim Verfassen markieren
Empfänger (z.B. Eltern) haben die Nachricht trotzdem erhaltenDie Einstellung steuert nur die Mitarbeitenden-Sichtbarkeit, nicht die ZustellungSiehe Abschnitt „Was diese Einstellung nicht tut“

Hinweise

  • Das Recht Private Leitungs-Nachrichten sehen ist im Standard ausgeschaltet (Keine Berechtigung). Bestehende Benutzergruppen erhalten es nicht automatisch; es muss bewusst vergeben werden.
  • Die Markierung wird beim Verfassen der Nachricht gesetzt. Eine bereits gesendete Nachricht wird durch spätere Rechteänderungen nicht neu markiert – die Sichtbarkeit richtet sich aber jederzeit nach dem aktuellen Recht der jeweiligen Benutzergruppe.
  • Die Einschränkung greift nur bei Absender Leitung. Wird eine Nachricht unter dem eigenen Namen verfasst und als Nur für mich sichtbar markiert, bleibt sie ausschließlich für die verfassende Person sichtbar.

A-/B-Wochen-Wechsel

Übersicht

Bei Mitarbeitenden, deren Wochenplan sich Woche für Woche abwechselt (eine Woche kurze, die nächste Woche lange Tage), führt ein fester Tagesdurchschnitt zu falschen Werten im Arbeitszeitkonto. Vor allem bei Urlaub oder Krankheit entstehen dadurch fälschlich Minusstunden.

Der A-/B-Wochen-Wechsel löst das: Statt eines Durchschnitts werden zwei wöchentlich abwechselnde Tages-Soll-Profile hinterlegt. Jeder Tag rechnet dann mit seinem tatsächlich geplanten Soll, und Abwesenheiten werden mit genau diesem Tages-Soll gutgeschrieben.

Der Modus wird im Kita-Web je Mitarbeitendem in den Mitarbeiter-Einstellungen unter Arbeitszeit eingestellt.

Das Problem mit dem Tagesdurchschnitt

Ein Beispiel: Eine Person arbeitet in einer bestimmten Woche montags 6:00 Stunden und dienstags 7:30 Stunden, Mittwoch bis Freitag ist arbeitsfrei.

  • Wird nur eine pauschale Wochenstundenzahl auf eine Zahl von Arbeitstagen verteilt, rechnet das Konto jeden Tag mit demselben Durchschnitt.
  • Fällt nun ein langer Tag (Dienstag) durch Urlaub aus, schreibt das Konto nur den Durchschnitt gut, nicht die tatsächlich geplanten 7:30 Stunden. Es entsteht ein Minus, obwohl die Person nichts dafür kann.

Im A-/B-Wochen-Modus ist jeder Wochentag mit seinem konkreten Soll hinterlegt. Der ausgefallene Dienstag wird mit 7:30 Stunden gutgeschrieben, der Montag mit 6:00 Stunden. Das Konto bleibt korrekt.

Die drei Arbeitszeit-Verteilungen im Überblick

Unter Arbeitszeit steht oben die Auswahl Arbeitszeit-Verteilung mit drei Möglichkeiten:

VerteilungWann sie passt
Gleichmäßig auf alle ArbeitstageGleichbleibende Wochenstunden, gleichmäßig auf eine feste Zahl von Arbeitstagen verteilt. Das Tages-Soll wird aus Wochenstunden geteilt durch Arbeitstage berechnet.
Individuell pro WochentagFeste, aber je Wochentag unterschiedliche Stunden, die sich jede Woche gleich wiederholen (z. B. immer montags 8 h, freitags 4 h).
A-/B-Wochen-WechselDer Wochenplan wechselt im Zwei-Wochen-Rhythmus: eine Woche Profil A, die nächste Woche Profil B, danach wieder A usw.

Dieser Artikel beschreibt die dritte Variante, A-/B-Wochen-Wechsel.

Wo der Modus zu finden ist

  1. Im Kita-Web über das Hauptmenü Mitarbeiter die Mitarbeiterliste öffnen.
  2. Die gewünschte Person anklicken, um ihre Detailseite zu öffnen.
  3. Auf der Detailseite zum Bereich Arbeitszeit welchesln.
  4. Unter Arbeitszeit-Verteilung die Option A-/B-Wochen-Wechsel wählen.

Sobald A-/B-Wochen-Wechsel gewählt ist, erscheinen die beiden Profile und die Anker-Kalenderwoche. Darüber steht der Hinweis:

Zwei wöchentlich abwechselnde Tages-Soll-Profile. In der Anker-Kalenderwoche und in jeder zweiten Woche danach gilt Profil A, in den dazwischenliegenden Wochen Profil B. Eintrag 0 h = an diesem Tag wird nicht gearbeitet.

Schritt für Schritt einrichten

1. Profil A einrichten

Unter Profil A (Anker-Woche) für jeden Wochentag (Montag bis Sonntag) die geplanten Stunden eintragen.

  • Tage ohne Arbeit erhalten den Eintrag 0 (bzw. bleiben auf 0).
  • Pro Tag sind 0 bis 24 Stunden möglich, die Wochensumme darf 60 Stunden nicht überschreiten.
  • Unter den Feldern zeigt die Zeile Summe … h / Werktage … laufend die hinterlegte Wochensumme und die Zahl der Arbeitstage des Profils an.

2. Profil B einrichten

Unter Profil B (Wechsel-Woche) ebenso für jeden Wochentag die Stunden der abwechselnden Woche eintragen. Auch hier gilt: 0 für arbeitsfreie Tage, je Tag 0 bis 24 Stunden, Wochensumme höchstens 60 Stunden.

Beide Profile müssen mindestens einen Tag mit Stunden enthalten, sonst lässt sich der Modus nicht speichern.

3. Anker-Kalenderwoche wählen

Unter Anker-Kalenderwoche (Profil A) eine Kalenderwoche (KW 1 bis KW 53) auswählen. Dazu der Hinweis aus der App:

Die Anker-Kalenderwoche legt fest, ab wann der Rhythmus ausgerichtet wird:

  • In der gewählten Anker-Kalenderwoche gilt Profil A.
  • In jeder zweiten Woche danach (und davor) gilt ebenfalls Profil A.
  • In den dazwischenliegenden Wochen gilt Profil B.

Der Wechsel läuft danach automatisch weiter, Woche für Woche, ohne weitere Pflege.

4. Speichern

Unten im Bereich auf Speichern klicken. Bei Erfolg erscheint die Bestätigung Gespeichert.

Wirkung auf das Arbeitszeitkonto

Sobald der A-/B-Wochen-Modus aktiv ist, rechnet das Arbeitszeitkonto datumsgenau:

  • Jeder Tag verwendet das Soll des für diese Woche gültigen Profils (A oder B) und für diesen konkreten Wochentag.
  • Urlaub, Krankheit und Termine werden mit dem geplanten Tages-Soll genau dieses Tages gutgeschrieben, nicht mit einem Durchschnitt. Ein ausgefallener langer Tag bringt damit auch die langen Stunden mit, ein kurzer Tag nur die kurzen.
  • Ein halber Tag wird mit dem halben Tages-Soll angerechnet; ein Termin mit konkreter Uhrzeit höchstens bis zum vollen Tages-Soll dieses Tages.
  • Tage mit Eintrag 0 h gelten als arbeitsfrei und erzeugen weder Soll noch ein Minus.

So entstehen in Wochen mit unterschiedlich langen Tagen bei Abwesenheit keine falschen Minusstunden mehr.

Die vertragliche Tägliche Pausendauer (im selben Bereich) wird wie gewohnt vom täglichen Soll abgezogen, unabhängig vom gewählten Verteilungs-Modus.

Voraussetzungen

  • Der Bereich Arbeitszeit auf der Mitarbeiter-Detailseite ist an die Berechtigung Mitarbeiter gebunden. Zum Ändern und Speichern ist eine Schreib-Berechtigung erforderlich; mit reiner Lese-Berechtigung sind die Felder schreibgeschützt.
  • Die Profile werden je Mitarbeitendem hinterlegt, nicht zentral für die ganze Einrichtung.

Wenn etwas nicht funktioniert

BeobachtungUrsacheLösung
Beim Speichern erscheint Beide Profile (A und B) muessen mindestens einen Tag mit Stunden enthaltenIn Profil A oder B ist kein einziger Tag mit Stunden eingetragenIn beiden Profilen mindestens einen Tag mit Stunden hinterlegen.
Beim Speichern erscheint Summe je Profil darf 60h nicht ueberschreitenDie Wochensumme eines Profils liegt über 60 StundenDie Tagesstunden so anpassen, dass die Summe je Profil höchstens 60 Stunden beträgt.
Beim Speichern erscheint Anker-Kalenderwoche muss zwischen 1 und 53 liegenEs wurde keine gültige Kalenderwoche gewähltEine Kalenderwoche zwischen KW 1 und KW 53 auswählen.
Die Profil-Felder sind schreibgeschütztNur Lese-Berechtigung für den Bereich MitarbeiterSchreib-Berechtigung anfragen.
In einer bestimmten Woche gilt das falsche ProfilDie Anker-Kalenderwoche ist auf eine Woche gesetzt, in der nicht Profil A giltDie Anker-Kalenderwoche auf eine Woche legen, in der tatsächlich Profil A gelten soll; der Wechsel richtet sich daran aus.
Trotz Urlaub entsteht ein MinusDer lange Tag liegt auf einem Tag, der im gültigen Profil mit 0 h hinterlegt istPrüfen, ob das richtige Profil (A/B) für die Woche greift und der betreffende Wochentag dort die geplanten Stunden trägt.

Hinweise

  • Einmalige Einrichtung. Die beiden Profile und die Anker-Kalenderwoche werden je Mitarbeitendem einmal hinterlegt. Danach läuft der wöchentliche Wechsel zwischen A und B automatisch weiter.
  • 0 h heißt arbeitsfrei. Ein Tag mit Eintrag 0 h zählt nicht als Arbeitstag und erzeugt kein Soll.
  • Wechsel nur zwischen genau zwei Profilen. Der Modus deckt einen Zwei-Wochen-Rhythmus ab. Plänen mit mehr als zwei alternierenden Wochen kann er nicht abbilden.
  • Modus jederzeit umstellbar. Wird die Verteilung später wieder auf Gleichmäßig auf alle Arbeitstage oder Individuell pro Wochentag gestellt und gespeichert, gelten ab dann die dort hinterlegten Werte.

Häufige Fragen (FAQ)

Müssen die Profile jede Woche neu eingestellt werden? Nein. Profil A, Profil B und die Anker-Kalenderwoche werden je Mitarbeitendem einmalig hinterlegt. Der Wechsel zwischen A und B läuft danach automatisch Woche für Woche weiter.

Entstehen bei Urlaub mitten in der Woche weiterhin falsche Minusstunden? Nein. Im A-/B-Wochen-Modus wird ein Urlaubs- oder Krankheitstag mit dem geplanten Tages-Soll genau dieses Tages gutgeschrieben. Fällt ein langer Tag durch Urlaub aus, bringt er auch die langen Stunden mit, sodass kein falsches Minus entsteht.

Wie wirkt sich ein halber Urlaubstag aus? Ein halber Tag wird mit dem halben Tages-Soll des betreffenden Tages angerechnet. Ein Termin mit konkreter Uhrzeit wird höchstens bis zum vollen Tages-Soll dieses Tages gutgeschrieben.

Was ist mit Tagen, an denen nicht gearbeitet wird? Ein Wochentag mit Eintrag 0 h gilt als arbeitsfrei: Er erzeugt weder Soll noch ein Minus. Wird an einem solchen Tag dennoch gestempelt, zählt die geleistete Zeit als Plus aufs Konto.

Lässt sich auch ein Rhythmus über mehr als zwei Wochen abbilden? Nein. Der Modus deckt genau einen Zwei-Wochen-Rhythmus (Profil A / Profil B) ab. Pläne mit drei oder mehr alternierenden Wochenmustern lassen sich damit nicht abbilden.

Wo wird der Modus eingestellt? Je Mitarbeitendem im Kita-Web auf der Mitarbeiter-Detailseite im Bereich Arbeitszeit.

Lässt sich der Modus später wieder ändern? Ja. Die Verteilung kann jederzeit auf Gleichmäßig auf alle Arbeitstage oder Individuell pro Wochentag zurückgestellt werden. Nach dem Speichern gelten ab dann die dort hinterlegten Werte.

Siehe auch

Ergänzend lässt sich ein wiederkehrender Wochenplan im Dienstplan als Grunddienstplan-Vorlage speichern und auf beliebige Wochen anwenden. Das ist von der Arbeitszeit-Verteilung unabhängig und im eigenen Artikel Grunddienstplan-Vorlage im Dienstplan beschrieben.

Anmeldung nur von freigegebenen Geräten

Übersicht

Die Geräte-Bestätigung ist ein zusätzlicher Anmeldeschutz für die Kindy Verwaltung: Ist sie aktiviert, kann sich ein Mitarbeitenden-Konto nur noch von freigegebenen Geräten aus per E-Mail und Passwort anmelden. Meldet sich jemand zum ersten Mal von einem unbekannten Computer, Tablet oder Smartphone an, wird die Anmeldung angehalten und muss einmalig bestätigt werden.

Der Nutzen: Selbst wenn Zugangsdaten (E-Mail und Passwort) in falsche Hände geraten, reicht das für eine Anmeldung nicht aus. Das fremde Gerät ist nicht freigegeben und wird abgewiesen.

Die Funktion ist pro Einrichtung optional und standardmäßig ausgeschaltet.

Was die Geräte-Bestätigung schützt, und was nicht

  • Sie gilt ausschließlich für die Kindy Verwaltung und nur für die Anmeldung mit E-Mail und Passwort.
  • Die Team-App und die Eltern-App sind nicht betroffen.
  • Der PIN-Benutzerwechsel auf einem bereits angemeldeten (z.B. gemeinsam genutzten) Gerät ist nicht betroffen. Wer auf einem Gruppen-Tablet per PIN das Profil wechselt, bemerkt von der Geräte-Bestätigung nichts.
  • Ein Gerät wird einmalig bestätigt. Danach bleibt es vertraut. Bei jeder weiteren Anmeldung erfolgt keine erneute Abfrage.

Funktion aktivieren (durch die Leitung)

Die Aktivierung erfolgt im Einrichtungs-Bereich unter Einstellungen.

  1. Im Menü Einstellungen der Einrichtung öffnen.
  2. Zum Abschnitt SICHERHEIT / GERÄTE-FREIGABE scrollen.
  3. Den Haken bei Anmeldung nur von freigegebenen Geräten erlauben setzen.
  4. Den gewünschten Freigabe-Modus auswählen (siehe Tabelle unten).
  5. Auf Speichern klicken.

Direkt unter dem Haken steht der Hinweis:

„Wenn aktiv, wird die Anmeldung in der Kindy Verwaltung von einem unbekannten Gerät angehalten und muss freigegeben werden. Bereits genutzte Geräte werden beim Aktivieren automatisch als vertrauenswürdig übernommen. (Gilt nur für die Kindy Verwaltung; Team- und Eltern-App sind nicht betroffen.)“

Niemand wird ausgesperrt: Beim Einschalten werden alle Geräte, von denen sich bisher schon angemeldet wurde, automatisch als vertrauenswürdig übernommen. Zusätzlich bleibt das Gerät, von dem aus die Funktion gerade eingeschaltet wird, garantiert weiter angemeldet.

Die beiden Freigabe-Modi

Der Freigabe-Modus legt fest, wie ein neues Gerät bestätigt wird:

Freigabe-ModusBezeichnung in der AuswahlAblauf
Selbst-FreigabeSelbst-Freigabe per Code (E-Mail)Beim ersten Anmelden von einem neuen Gerät wird ein 6-stelliger Code an die hinterlegte E-Mail-Adresse gesendet. Mit diesem Code gibt die anmeldende Person das Gerät selbst frei.
Freigabe durch die LeitungFreigabe durch die LeitungEin neues Gerät erscheint in der Geräte-Verwaltung und muss dort von einer berechtigten Person freigegeben werden, bevor eine Anmeldung möglich ist.

Standard nach dem Einschalten ist Selbst-Freigabe per Code (E-Mail).

Neues Gerät bestätigen (aus Sicht der Mitarbeitenden)

Meldet sich jemand zum ersten Mal von einem unbekannten Gerät an, erscheint nach der Eingabe von E-Mail und Passwort die Seite Neues Gerät erkannt. Der weitere Ablauf hängt vom eingestellten Freigabe-Modus ab.

Modus „Selbst-Freigabe per Code (E-Mail)“

  1. Auf der Login-Seite E-Mail-Adresse und Passwort eingeben und auf Anmelden klicken.
  2. Es erscheint die Meldung Neues Gerät erkannt mit dem Hinweis: „Dieser Zugang wird zum ersten Mal von diesem Gerät verwendet. Ein 6-stelliger Bestätigungscode wurde an [maskierte E-Mail] gesendet.“
  3. Den E-Mail-Posteingang prüfen (auch den Spam-Ordner). Die E-Mail hat den Betreff „Neues Gerät freigeben – Code für Kindy“.
  4. Den 6-stelligen Code in das Eingabefeld eingeben.
  5. Auf Gerät freigeben klicken.
  6. Nach erfolgreicher Eingabe erfolgt die Anmeldung wie gewohnt.

Wurde kein Code empfangen: mindestens 60 Sekunden warten (ein Countdown wird angezeigt) und dann auf Code erneut senden klicken. Der vorherige Code ist danach nicht mehr gültig.

Modus „Freigabe durch die Leitung“

  1. Auf der Login-Seite E-Mail-Adresse und Passwort eingeben und auf Anmelden klicken.
  2. Es erscheint die Meldung Neues Gerät erkannt mit dem Hinweis: „Dieses Gerät wartet auf Freigabe durch die Leitung. Sobald das Gerät freigegeben wurde, ist eine Anmeldung möglich.“
  3. Eine berechtigte Person gibt das Gerät in der Geräte-Verwaltung frei (siehe nächster Abschnitt).
  4. Nach der Freigabe ist die Anmeldung von diesem Gerät möglich.

Über Zurück zum Login kann der Vorgang jederzeit abgebrochen werden.

Geräte-Verwaltung

Die Geräte-Verwaltung zeigt alle Geräte, von denen sich Mitarbeitende in der Kindy Verwaltung angemeldet haben. Sie wird im Einrichtungs-Bereich über das Mehr-Menü (Symbol mit den drei Punkten) und den Eintrag Geräte-Verwaltung geöffnet.

Einleitender Hinweis auf der Seite: „Übersicht aller Geräte, von denen sich Mitarbeitende in der Kindy Verwaltung angemeldet haben. Neue Geräte können freigegeben oder abgelehnt, vorhandene umbenannt oder gesperrt werden.“

Spalten der Geräte-Liste

SpalteInhalt
Mitarbeiter:inName der Person, die das Gerät genutzt hat
GerätGerätename (falls vergeben) oder eine gekürzte Kennung; darunter eine Kurzangabe zum Browser
StatusFreigegeben, Wartet auf Freigabe oder Gesperrt; bestehende Geräte aus der Zeit vor der Aktivierung tragen zusätzlich die Markierung Bestand
Letzte NutzungDatum und Uhrzeit der letzten Anmeldung von diesem Gerät
Aktionenje nach Status: Freigeben, Umbenennen, Sperren

Mögliche Aktionen

  • Freigeben: gibt ein wartendes Gerät frei. Steht zur Verfügung, solange ein Gerät den Status Wartet auf Freigabe hat. Im Modus „Freigabe durch die Leitung“ wartende Geräte werden zusätzlich oben gesammelt unter der Überschrift „… Gerät wartet auf Freigabe“ / „… Geräte warten auf Freigabe“ angezeigt.
  • Ablehnen: verwirft einen wartenden Anmeldeversuch. Vor dem Ablehnen erscheint die Rückfrage: „Soll dieses Gerät abgelehnt werden? Der Anmeldeversuch wird verworfen.“
  • Umbenennen: vergibt eine sprechende Bezeichnung, z.B. „Tablet Gruppe Sonne“, damit Geräte leicht auseinanderzuhalten sind. Über Speichern im Eingabefenster bestätigen.
  • Sperren: entzieht einem Gerät das Vertrauen, z.B. bei Verlust oder Diebstahl. Vor dem Sperren erscheint die Rückfrage: „Soll dieses Gerät gesperrt werden? Eine Anmeldung von diesem Gerät ist danach erst nach erneuter Freigabe möglich.“ Ein gesperrtes Gerät wird sofort abgewiesen und kann sich erst nach erneuter Freigabe wieder anmelden.

Mehrere eigene Geräte

Die Bestätigung gilt pro Gerät. Wer Kindy von mehreren Geräten nutzt (etwa Büro-Computer und privates Tablet), bestätigt jedes Gerät einmal beim ersten Anmelden. Danach bleibt jedes bestätigte Gerät vertraut.

Ein neues Tablet, ein neuer Computer oder ein Gerät, auf dem die Browser-Daten gelöscht wurden, gilt als unbekanntes Gerät und durchläuft die Bestätigung erneut. Das ist kein Fehler, sondern der gewollte Schutz.

Voraussetzungen

  • Die Funktion ist pro Einrichtung unter Einstellungen → SICHERHEIT / GERÄTE-FREIGABE ein- und ausschaltbar, nur für Personen mit Schreibrecht auf die Einrichtungs-Einstellungen.
  • Für die Geräte-Verwaltung (Liste ansehen, freigeben, ablehnen, umbenennen, sperren) wird die Berechtigung Geräte-Verwaltung mit der Stufe Geräte freigeben/sperren benötigt. Diese wird je Benutzergruppe unter den Benutzerrechten vergeben; die Alternative lautet Keine Berechtigung.
  • Ohne die Berechtigung Geräte-Verwaltung ist der Menüpunkt Geräte-Verwaltung nicht sichtbar und der Bereich nicht aufrufbar.
  • Die Geräte-Bestätigung greift nur bei der Anmeldung in der Kindy Verwaltung mit E-Mail und Passwort. Mitarbeitende, die sich ausschließlich per PIN anmelden, sind nicht betroffen.

Wenn etwas nicht funktioniert

BeobachtungUrsacheLösung
Kein Bestätigungscode in der E-Mail angekommenCode im Spam-Ordner, falsche E-Mail-Adresse hinterlegt oder Zustellung verzögertSpam-Ordner prüfen, hinterlegte E-Mail-Adresse kontrollieren, einige Minuten warten und nach 60 Sekunden auf Code erneut senden klicken
Meldung „Der Code ist ungültig oder abgelaufen.“Code älter als 10 Minuten, falsch eingegeben oder bereits ein neuer Code angefordert (nur der neueste gilt)Ziffern prüfen oder über Code erneut senden einen neuen Code anfordern
Meldung „Zu viele Fehlversuche. Bitte warte einige Minuten und fordere einen neuen Code an.“Mehr als 5 falsche Code-EingabenEinige Minuten warten, dann über Code erneut senden einen neuen Code anfordern
Hinweis „Gerät wartet auf Freigabe durch die Leitung“ verschwindet nichtModus „Freigabe durch die Leitung“; das Gerät ist noch nicht freigegebenEine berechtigte Person gibt das Gerät in der Geräte-Verwaltung über Freigeben frei
Versehentlich das falsche Gerät gesperrtGerät über Sperren entwertetDas Gerät in der Geräte-Verwaltung beim nächsten Anmeldeversuch erneut über Freigeben freigeben (oder im Selbst-Freigabe-Modus erneut per Code bestätigen)
Menüpunkt Geräte-Verwaltung wird nicht angezeigtFehlende Berechtigung Geräte-VerwaltungDie Berechtigung Geräte-Verwaltung der Benutzergruppe auf Geräte freigeben/sperren setzen
Anmeldung von einem neuen Gerät schlägt fehl, obwohl der Code stimmtDas Gerät wurde zwischenzeitlich gesperrtEine berechtigte Person hebt die Sperre durch erneute Freigabe in der Geräte-Verwaltung auf

Wenn kein Zugriff mehr besteht (Wiederherstellung)

Niemand sperrt sich dauerhaft aus:

  • Eine berechtigte Person (Leitung) kann sich auch von einem neuen Gerät über die Selbst-Freigabe per Code (E-Mail) wieder anmelden, sofern der Modus „Selbst-Freigabe per Code (E-Mail)“ aktiv ist.
  • Über die Geräte-Verwaltung können anschließend die Geräte anderer Mitarbeitender freigegeben oder gesperrte Geräte wieder freigegeben werden.
  • Ist der Modus „Freigabe durch die Leitung“ aktiv und tatsächlich kein berechtigtes Gerät mehr erreichbar, hilft die Umstellung des Freigabe-Modus auf Selbst-Freigabe per Code (E-Mail) in den Einstellungen, sofern dort noch Zugriff besteht.

Hinweise

  • Ein per E-Mail versendeter Bestätigungscode besteht aus 6 Ziffern und ist 10 Minuten gültig. Nach 5 Fehlversuchen wird er gesperrt; ein neuer Code lässt sich frühestens nach 60 Sekunden erneut anfordern.
  • Der Geräte-Code ist getrennt vom Code der 2-Faktor-Authentifizierung. Sind beide Schutzmaßnahmen aktiv, wird zuerst der 2-Faktor-Code und danach die Geräte-Bestätigung abgefragt.
  • Gesperrte Geräte bleiben gesperrt, bis sie ausdrücklich erneut freigegeben werden. Eine erneute Code-Eingabe allein hebt die Sperre nicht auf.
  • Beim Einschalten der Funktion werden bereits genutzte Geräte automatisch übernommen; in der Geräte-Verwaltung sind sie an der Markierung Bestand erkennbar.
  • Das Datum der letzten Nutzung und eine Kurzangabe zum verwendeten Browser dienen nur der Wiedererkennung in der Liste; eine genaue Standort- oder Adressanzeige erfolgt nicht.

Ungelesenen Kurzmitteilungen

Die Funktion Ungelesene Kurzmitteilungen bündelt alle noch nicht als gelesen markierten Kurzmitteilungen an einer Stelle: als Box auf dem Kita-Dashboard und als eigene Übersichtsseite. So bleibt auf einen Blick sichtbar, welche Kurzmitteilungen noch offen sind, ohne sie einzeln in den Kind-Profilen suchen zu müssen.

Ergänzend steuert die Benutzergruppen-Einstellung Alle Mitteilungen sehen, ob eine Benutzergruppe nur die an sie gerichteten oder alle Kurzmitteilungen der Einrichtung sieht.

Wo die ungelesenen Kurzmitteilungen zu finden sind

Es gibt zwei Zugänge zur selben Information:

  1. Die Box auf dem Kita-Dashboard — eine kompakte Vorschau mit Zähler.
  2. Die vollständige Übersichtsseite — alle ungelesenen Kurzmitteilungen als Liste, mit Gruppenfilter.

Die Dashboard-Box „Ungelesene Kurzmitteilungen“

Auf dem Kita-Dashboard erscheint die Box mit dem Titel Ungelesene Kurzmitteilungen. Neben dem Titel steht ein Zähler mit der Gesamtzahl der ungelesenen Kurzmitteilungen.

Darunter werden die drei aktuellsten ungelesenen Kurzmitteilungen als Vorschau gezeigt — jeweils mit Name des Kindes, Verfasser und Sendezeitpunkt. Gibt es mehr als drei, erscheint am Ende ein Link + N weitere (zum Beispiel „+ 5 weitere“).

Ein Klick auf den Titel, auf eine der Vorschauzeilen oder auf + N weitere öffnet die vollständige Übersichtsseite.

Wichtig zur Sichtbarkeit der Box:

  • Die Box erscheint nur, wenn es ungelesene Kurzmitteilungen gibt. Sind alle Kurzmitteilungen gelesen, wird die Box ausgeblendet.
  • Die Box erscheint nur für Personen, deren Benutzergruppe Kurzmitteilungen sehen darf (siehe Abschnitt „Voraussetzungen“).

Die Box ein- oder ausblenden (Dashboard-Widget)

Die Box ist ein konfigurierbares Widget des Kita-Dashboards. Über das Zahnrad-Symbol in der Kopfzeile des Dashboards öffnet sich das Fenster Übersicht konfigurieren. Dort lässt sich das Widget Ungelesene Kurzmitteilungen ein- oder ausschalten.

Mit Fertig wird das Fenster geschlossen. Die Einstellung wird im Browser gespeichert und bleibt beim nächsten Besuch erhalten.

Das Widget steht in dieser Liste nur zur Verfügung, wenn die Benutzergruppe Kurzmitteilungen sehen darf.

Die Übersichtsseite aller ungelesenen Kurzmitteilungen

Die Seite trägt den Titel Ungelesene Kurzmitteilungen und zeigt in Klammern die Anzahl der aktuell gelisteten Einträge.

Pro Zeile werden angezeigt:

SpalteInhalt
NameName des Kindes (mit Profilbild) und Verfasser der Kurzmitteilung
GesendetDatum und Uhrzeit des Versands
StatusBadge Ungelesen
Schaltfläche Anzeigen zum Öffnen der Kurzmitteilung

Die Liste zeigt alle ungelesenen Kurzmitteilungen — unabhängig vom Datum, also auch ältere.

Nach Gruppe filtern

Oben rechts befindet sich ein Dropdown zur Auswahl der Gruppe. Mit Alle werden die ungelesenen Kurzmitteilungen aller Gruppen angezeigt; bei Auswahl einer einzelnen Gruppe nur deren Einträge.

Wenn nichts offen ist

Gibt es in der gewählten Gruppe keine ungelesenen Kurzmitteilungen, erscheint der Hinweis:

Keine ungelesenen Kurzmitteilungen
In der gewählten Gruppe gibt es keine ungelesenen Kurzmitteilungen.

Eine Kurzmitteilung öffnen und als gelesen markieren

  1. In der Übersichtsseite auf Anzeigen klicken (oder mobil auf die Zeile tippen). Das Detailfenster Details öffnet sich.
  2. Das Detailfenster zeigt den Text der Kurzmitteilung, das Kind, ggf. die Gruppe, den Verfasser unter Von und den Sendezeitpunkt unter Gesendet. Vorhandene Anhänge lassen sich öffnen.
  3. Solange die Kurzmitteilung ungelesen ist, steht im Bereich Status die Schaltfläche Gelesen. Ein Klick darauf markiert die Kurzmitteilung als gelesen.
  4. Nach dem Markieren zeigt das Detailfenster Gelesen mit Datum und Uhrzeit sowie — sofern bekannt — den Namen der Person, die als gelesen markiert hat. Zusätzlich erscheint die Schaltfläche Antworten.
  5. Beim Schließen des Detailfensters verschwindet die nun gelesene Kurzmitteilung aus der Ungelesen-Liste, und der Zähler wird aktualisiert.

Über Zum Profil im Fußbereich des Detailfensters lässt sich direkt das Profil des betroffenen Kindes öffnen. Mit Schließen wird das Fenster geschlossen.

Die Benutzergruppen-Einstellung „Alle Mitteilungen sehen“

Welche Kurzmitteilungen eine Person überhaupt sieht, wird pro Benutzergruppe festgelegt. Maßgeblich sind zwei Einstellungen in den Benutzergruppen-Rechten:

  • Mitteilungen — ob die Benutzergruppe Kurzmitteilungen lesen darf. Mögliche Werte: Leserechte, Lese-/Schreibrechte oder Keine Berechtigung.
  • Alle Mitteilungen sehen — welcher Umfang an Kurzmitteilungen sichtbar ist:
    • Nur eigene/ungerichtete (Standard): Es werden nur Kurzmitteilungen angezeigt, die an niemanden bestimmten oder an die eigene Person gerichtet sind.
    • Alle der Einrichtung: Die Benutzergruppe sieht alle Kurzmitteilungen der Einrichtung, auch die an andere Personen gerichteten.

Die Einstellung Alle der Einrichtung wirkt überall, wo Kurzmitteilungen erscheinen: in der Kind-Detailansicht, im Aktivitäten-Feed des Dashboards und in der Übersicht der ungelesenen Kurzmitteilungen.

Wo die Einstellung gesetzt wird

  1. Im Menü Einrichtung den Punkt Benutzerrechte öffnen (Bereich Benutzergruppen).
  2. Bei der gewünschten Benutzergruppe auf Bearbeiten klicken. Das Fenster Benutzergruppe öffnet sich.
  3. Das Auswahlfeld Alle Mitteilungen sehen auf den gewünschten Wert stellen.
  4. Mit Speichern bestätigen.

Die Änderung gilt sofort für alle Mitglieder der Benutzergruppe — ein erneutes Anmelden ist nicht erforderlich.

Voraussetzungen

  • Um die Box und die Übersichtsseite überhaupt zu sehen, muss die Benutzergruppe Kurzmitteilungen sehen dürfen — also bei Mitteilungen Leserechte oder Lese-/Schreibrechte, nicht Keine Berechtigung.
  • Welcher Umfang an Kurzmitteilungen sichtbar ist, hängt von Alle Mitteilungen sehen ab (Standard: Nur eigene/ungerichtete).
  • Das Bearbeiten der Benutzergruppen-Rechte erfordert Zugriff auf den Bereich Benutzerrechte unter Einrichtung.

Wenn etwas nicht funktioniert

BeobachtungUrsacheLösung
Die Box Ungelesene Kurzmitteilungen erscheint nicht auf dem DashboardEs gibt keine ungelesenen Kurzmitteilungen, oder das Widget ist ausgeblendetPrüfen, ob offene Kurzmitteilungen vorhanden sind; das Widget über das Zahnrad-Symbol (Übersicht konfigurieren) wieder einschalten
Das Widget Ungelesene Kurzmitteilungen fehlt in Übersicht konfigurierenDie Benutzergruppe darf keine Kurzmitteilungen sehenIn den Benutzergruppen-Rechten bei Mitteilungen mindestens Leserechte vergeben
Es werden weniger Kurzmitteilungen angezeigt als erwartetAlle Mitteilungen sehen steht auf Nur eigene/ungerichteteBei Bedarf in der Benutzergruppe auf Alle der Einrichtung umstellen
Eine Kurzmitteilung bleibt nach dem Schließen in der ListeDie Kurzmitteilung wurde nicht über Gelesen als gelesen markiertDie Kurzmitteilung über Anzeigen öffnen und im Detailfenster Gelesen klicken
Die Liste ist leer und zeigt „Keine ungelesenen Kurzmitteilungen“In der gewählten Gruppe ist nichts offenIm Gruppen-Dropdown auf Alle wechseln

Hinweise

  • Geteilter Lesestatus: Wird eine Kurzmitteilung als gelesen markiert, gilt sie anschließend für alle als gelesen. Wer das Recht Alle der Einrichtung hat und eine an eine andere Person gerichtete Kurzmitteilung über Gelesen markiert, entfernt damit den Ungelesen-Status auch für die eigentliche Empfängerin oder den eigentlichen Empfänger. Eine fremde Kurzmitteilung sollte daher nur bewusst als gelesen markiert werden.
  • Sofort wirksam: Eine Änderung an Alle Mitteilungen sehen greift unmittelbar für alle Mitglieder der Benutzergruppe, ohne erneutes Anmelden.
  • Vollständige Liste: Die Übersichtsseite zeigt alle ungelesenen Kurzmitteilungen unabhängig vom Datum; die Dashboard-Box zeigt davon nur die drei aktuellsten als Vorschau, der Zähler nennt aber die Gesamtzahl.