A-/B-Wochen-Wechsel

Übersicht

Bei Mitarbeitenden, deren Wochenplan sich Woche für Woche abwechselt (eine Woche kurze, die nächste Woche lange Tage), führt ein fester Tagesdurchschnitt zu falschen Werten im Arbeitszeitkonto. Vor allem bei Urlaub oder Krankheit entstehen dadurch fälschlich Minusstunden.

Der A-/B-Wochen-Wechsel löst das: Statt eines Durchschnitts werden zwei wöchentlich abwechselnde Tages-Soll-Profile hinterlegt. Jeder Tag rechnet dann mit seinem tatsächlich geplanten Soll, und Abwesenheiten werden mit genau diesem Tages-Soll gutgeschrieben.

Der Modus wird im Kita-Web je Mitarbeitendem in den Mitarbeiter-Einstellungen unter Arbeitszeit eingestellt.

Das Problem mit dem Tagesdurchschnitt

Ein Beispiel: Eine Person arbeitet in einer bestimmten Woche montags 6:00 Stunden und dienstags 7:30 Stunden, Mittwoch bis Freitag ist arbeitsfrei.

  • Wird nur eine pauschale Wochenstundenzahl auf eine Zahl von Arbeitstagen verteilt, rechnet das Konto jeden Tag mit demselben Durchschnitt.
  • Fällt nun ein langer Tag (Dienstag) durch Urlaub aus, schreibt das Konto nur den Durchschnitt gut, nicht die tatsächlich geplanten 7:30 Stunden. Es entsteht ein Minus, obwohl die Person nichts dafür kann.

Im A-/B-Wochen-Modus ist jeder Wochentag mit seinem konkreten Soll hinterlegt. Der ausgefallene Dienstag wird mit 7:30 Stunden gutgeschrieben, der Montag mit 6:00 Stunden. Das Konto bleibt korrekt.

Die drei Arbeitszeit-Verteilungen im Überblick

Unter Arbeitszeit steht oben die Auswahl Arbeitszeit-Verteilung mit drei Möglichkeiten:

VerteilungWann sie passt
Gleichmäßig auf alle ArbeitstageGleichbleibende Wochenstunden, gleichmäßig auf eine feste Zahl von Arbeitstagen verteilt. Das Tages-Soll wird aus Wochenstunden geteilt durch Arbeitstage berechnet.
Individuell pro WochentagFeste, aber je Wochentag unterschiedliche Stunden, die sich jede Woche gleich wiederholen (z. B. immer montags 8 h, freitags 4 h).
A-/B-Wochen-WechselDer Wochenplan wechselt im Zwei-Wochen-Rhythmus: eine Woche Profil A, die nächste Woche Profil B, danach wieder A usw.

Dieser Artikel beschreibt die dritte Variante, A-/B-Wochen-Wechsel.

Wo der Modus zu finden ist

  1. Im Kita-Web über das Hauptmenü Mitarbeiter die Mitarbeiterliste öffnen.
  2. Die gewünschte Person anklicken, um ihre Detailseite zu öffnen.
  3. Auf der Detailseite zum Bereich Arbeitszeit welchesln.
  4. Unter Arbeitszeit-Verteilung die Option A-/B-Wochen-Wechsel wählen.

Sobald A-/B-Wochen-Wechsel gewählt ist, erscheinen die beiden Profile und die Anker-Kalenderwoche. Darüber steht der Hinweis:

Zwei wöchentlich abwechselnde Tages-Soll-Profile. In der Anker-Kalenderwoche und in jeder zweiten Woche danach gilt Profil A, in den dazwischenliegenden Wochen Profil B. Eintrag 0 h = an diesem Tag wird nicht gearbeitet.

Schritt für Schritt einrichten

1. Profil A einrichten

Unter Profil A (Anker-Woche) für jeden Wochentag (Montag bis Sonntag) die geplanten Stunden eintragen.

  • Tage ohne Arbeit erhalten den Eintrag 0 (bzw. bleiben auf 0).
  • Pro Tag sind 0 bis 24 Stunden möglich, die Wochensumme darf 60 Stunden nicht überschreiten.
  • Unter den Feldern zeigt die Zeile Summe … h / Werktage … laufend die hinterlegte Wochensumme und die Zahl der Arbeitstage des Profils an.

2. Profil B einrichten

Unter Profil B (Wechsel-Woche) ebenso für jeden Wochentag die Stunden der abwechselnden Woche eintragen. Auch hier gilt: 0 für arbeitsfreie Tage, je Tag 0 bis 24 Stunden, Wochensumme höchstens 60 Stunden.

Beide Profile müssen mindestens einen Tag mit Stunden enthalten, sonst lässt sich der Modus nicht speichern.

3. Anker-Kalenderwoche wählen

Unter Anker-Kalenderwoche (Profil A) eine Kalenderwoche (KW 1 bis KW 53) auswählen. Dazu der Hinweis aus der App:

Die Anker-Kalenderwoche legt fest, ab wann der Rhythmus ausgerichtet wird:

  • In der gewählten Anker-Kalenderwoche gilt Profil A.
  • In jeder zweiten Woche danach (und davor) gilt ebenfalls Profil A.
  • In den dazwischenliegenden Wochen gilt Profil B.

Der Wechsel läuft danach automatisch weiter, Woche für Woche, ohne weitere Pflege.

4. Speichern

Unten im Bereich auf Speichern klicken. Bei Erfolg erscheint die Bestätigung Gespeichert.

Wirkung auf das Arbeitszeitkonto

Sobald der A-/B-Wochen-Modus aktiv ist, rechnet das Arbeitszeitkonto datumsgenau:

  • Jeder Tag verwendet das Soll des für diese Woche gültigen Profils (A oder B) und für diesen konkreten Wochentag.
  • Urlaub, Krankheit und Termine werden mit dem geplanten Tages-Soll genau dieses Tages gutgeschrieben, nicht mit einem Durchschnitt. Ein ausgefallener langer Tag bringt damit auch die langen Stunden mit, ein kurzer Tag nur die kurzen.
  • Ein halber Tag wird mit dem halben Tages-Soll angerechnet; ein Termin mit konkreter Uhrzeit höchstens bis zum vollen Tages-Soll dieses Tages.
  • Tage mit Eintrag 0 h gelten als arbeitsfrei und erzeugen weder Soll noch ein Minus.

So entstehen in Wochen mit unterschiedlich langen Tagen bei Abwesenheit keine falschen Minusstunden mehr.

Die vertragliche Tägliche Pausendauer (im selben Bereich) wird wie gewohnt vom täglichen Soll abgezogen, unabhängig vom gewählten Verteilungs-Modus.

Voraussetzungen

  • Der Bereich Arbeitszeit auf der Mitarbeiter-Detailseite ist an die Berechtigung Mitarbeiter gebunden. Zum Ändern und Speichern ist eine Schreib-Berechtigung erforderlich; mit reiner Lese-Berechtigung sind die Felder schreibgeschützt.
  • Die Profile werden je Mitarbeitendem hinterlegt, nicht zentral für die ganze Einrichtung.

Wenn etwas nicht funktioniert

BeobachtungUrsacheLösung
Beim Speichern erscheint Beide Profile (A und B) muessen mindestens einen Tag mit Stunden enthaltenIn Profil A oder B ist kein einziger Tag mit Stunden eingetragenIn beiden Profilen mindestens einen Tag mit Stunden hinterlegen.
Beim Speichern erscheint Summe je Profil darf 60h nicht ueberschreitenDie Wochensumme eines Profils liegt über 60 StundenDie Tagesstunden so anpassen, dass die Summe je Profil höchstens 60 Stunden beträgt.
Beim Speichern erscheint Anker-Kalenderwoche muss zwischen 1 und 53 liegenEs wurde keine gültige Kalenderwoche gewähltEine Kalenderwoche zwischen KW 1 und KW 53 auswählen.
Die Profil-Felder sind schreibgeschütztNur Lese-Berechtigung für den Bereich MitarbeiterSchreib-Berechtigung anfragen.
In einer bestimmten Woche gilt das falsche ProfilDie Anker-Kalenderwoche ist auf eine Woche gesetzt, in der nicht Profil A giltDie Anker-Kalenderwoche auf eine Woche legen, in der tatsächlich Profil A gelten soll; der Wechsel richtet sich daran aus.
Trotz Urlaub entsteht ein MinusDer lange Tag liegt auf einem Tag, der im gültigen Profil mit 0 h hinterlegt istPrüfen, ob das richtige Profil (A/B) für die Woche greift und der betreffende Wochentag dort die geplanten Stunden trägt.

Hinweise

  • Einmalige Einrichtung. Die beiden Profile und die Anker-Kalenderwoche werden je Mitarbeitendem einmal hinterlegt. Danach läuft der wöchentliche Wechsel zwischen A und B automatisch weiter.
  • 0 h heißt arbeitsfrei. Ein Tag mit Eintrag 0 h zählt nicht als Arbeitstag und erzeugt kein Soll.
  • Wechsel nur zwischen genau zwei Profilen. Der Modus deckt einen Zwei-Wochen-Rhythmus ab. Plänen mit mehr als zwei alternierenden Wochen kann er nicht abbilden.
  • Modus jederzeit umstellbar. Wird die Verteilung später wieder auf Gleichmäßig auf alle Arbeitstage oder Individuell pro Wochentag gestellt und gespeichert, gelten ab dann die dort hinterlegten Werte.

Häufige Fragen (FAQ)

Müssen die Profile jede Woche neu eingestellt werden? Nein. Profil A, Profil B und die Anker-Kalenderwoche werden je Mitarbeitendem einmalig hinterlegt. Der Wechsel zwischen A und B läuft danach automatisch Woche für Woche weiter.

Entstehen bei Urlaub mitten in der Woche weiterhin falsche Minusstunden? Nein. Im A-/B-Wochen-Modus wird ein Urlaubs- oder Krankheitstag mit dem geplanten Tages-Soll genau dieses Tages gutgeschrieben. Fällt ein langer Tag durch Urlaub aus, bringt er auch die langen Stunden mit, sodass kein falsches Minus entsteht.

Wie wirkt sich ein halber Urlaubstag aus? Ein halber Tag wird mit dem halben Tages-Soll des betreffenden Tages angerechnet. Ein Termin mit konkreter Uhrzeit wird höchstens bis zum vollen Tages-Soll dieses Tages gutgeschrieben.

Was ist mit Tagen, an denen nicht gearbeitet wird? Ein Wochentag mit Eintrag 0 h gilt als arbeitsfrei: Er erzeugt weder Soll noch ein Minus. Wird an einem solchen Tag dennoch gestempelt, zählt die geleistete Zeit als Plus aufs Konto.

Lässt sich auch ein Rhythmus über mehr als zwei Wochen abbilden? Nein. Der Modus deckt genau einen Zwei-Wochen-Rhythmus (Profil A / Profil B) ab. Pläne mit drei oder mehr alternierenden Wochenmustern lassen sich damit nicht abbilden.

Wo wird der Modus eingestellt? Je Mitarbeitendem im Kita-Web auf der Mitarbeiter-Detailseite im Bereich Arbeitszeit.

Lässt sich der Modus später wieder ändern? Ja. Die Verteilung kann jederzeit auf Gleichmäßig auf alle Arbeitstage oder Individuell pro Wochentag zurückgestellt werden. Nach dem Speichern gelten ab dann die dort hinterlegten Werte.

Siehe auch

Ergänzend lässt sich ein wiederkehrender Wochenplan im Dienstplan als Grunddienstplan-Vorlage speichern und auf beliebige Wochen anwenden. Das ist von der Arbeitszeit-Verteilung unabhängig und im eigenen Artikel Grunddienstplan-Vorlage im Dienstplan beschrieben.

Anmeldung nur von freigegebenen Geräten

Übersicht

Die Geräte-Bestätigung ist ein zusätzlicher Anmeldeschutz für die Kindy Verwaltung: Ist sie aktiviert, kann sich ein Mitarbeitenden-Konto nur noch von freigegebenen Geräten aus per E-Mail und Passwort anmelden. Meldet sich jemand zum ersten Mal von einem unbekannten Computer, Tablet oder Smartphone an, wird die Anmeldung angehalten und muss einmalig bestätigt werden.

Der Nutzen: Selbst wenn Zugangsdaten (E-Mail und Passwort) in falsche Hände geraten, reicht das für eine Anmeldung nicht aus. Das fremde Gerät ist nicht freigegeben und wird abgewiesen.

Die Funktion ist pro Einrichtung optional und standardmäßig ausgeschaltet.

Was die Geräte-Bestätigung schützt, und was nicht

  • Sie gilt ausschließlich für die Kindy Verwaltung und nur für die Anmeldung mit E-Mail und Passwort.
  • Die Team-App und die Eltern-App sind nicht betroffen.
  • Der PIN-Benutzerwechsel auf einem bereits angemeldeten (z.B. gemeinsam genutzten) Gerät ist nicht betroffen. Wer auf einem Gruppen-Tablet per PIN das Profil wechselt, bemerkt von der Geräte-Bestätigung nichts.
  • Ein Gerät wird einmalig bestätigt. Danach bleibt es vertraut. Bei jeder weiteren Anmeldung erfolgt keine erneute Abfrage.

Funktion aktivieren (durch die Leitung)

Die Aktivierung erfolgt im Einrichtungs-Bereich unter Einstellungen.

  1. Im Menü Einstellungen der Einrichtung öffnen.
  2. Zum Abschnitt SICHERHEIT / GERÄTE-FREIGABE scrollen.
  3. Den Haken bei Anmeldung nur von freigegebenen Geräten erlauben setzen.
  4. Den gewünschten Freigabe-Modus auswählen (siehe Tabelle unten).
  5. Auf Speichern klicken.

Direkt unter dem Haken steht der Hinweis:

„Wenn aktiv, wird die Anmeldung in der Kindy Verwaltung von einem unbekannten Gerät angehalten und muss freigegeben werden. Bereits genutzte Geräte werden beim Aktivieren automatisch als vertrauenswürdig übernommen. (Gilt nur für die Kindy Verwaltung; Team- und Eltern-App sind nicht betroffen.)“

Niemand wird ausgesperrt: Beim Einschalten werden alle Geräte, von denen sich bisher schon angemeldet wurde, automatisch als vertrauenswürdig übernommen. Zusätzlich bleibt das Gerät, von dem aus die Funktion gerade eingeschaltet wird, garantiert weiter angemeldet.

Die beiden Freigabe-Modi

Der Freigabe-Modus legt fest, wie ein neues Gerät bestätigt wird:

Freigabe-ModusBezeichnung in der AuswahlAblauf
Selbst-FreigabeSelbst-Freigabe per Code (E-Mail)Beim ersten Anmelden von einem neuen Gerät wird ein 6-stelliger Code an die hinterlegte E-Mail-Adresse gesendet. Mit diesem Code gibt die anmeldende Person das Gerät selbst frei.
Freigabe durch die LeitungFreigabe durch die LeitungEin neues Gerät erscheint in der Geräte-Verwaltung und muss dort von einer berechtigten Person freigegeben werden, bevor eine Anmeldung möglich ist.

Standard nach dem Einschalten ist Selbst-Freigabe per Code (E-Mail).

Neues Gerät bestätigen (aus Sicht der Mitarbeitenden)

Meldet sich jemand zum ersten Mal von einem unbekannten Gerät an, erscheint nach der Eingabe von E-Mail und Passwort die Seite Neues Gerät erkannt. Der weitere Ablauf hängt vom eingestellten Freigabe-Modus ab.

Modus „Selbst-Freigabe per Code (E-Mail)“

  1. Auf der Login-Seite E-Mail-Adresse und Passwort eingeben und auf Anmelden klicken.
  2. Es erscheint die Meldung Neues Gerät erkannt mit dem Hinweis: „Dieser Zugang wird zum ersten Mal von diesem Gerät verwendet. Ein 6-stelliger Bestätigungscode wurde an [maskierte E-Mail] gesendet.“
  3. Den E-Mail-Posteingang prüfen (auch den Spam-Ordner). Die E-Mail hat den Betreff „Neues Gerät freigeben – Code für Kindy“.
  4. Den 6-stelligen Code in das Eingabefeld eingeben.
  5. Auf Gerät freigeben klicken.
  6. Nach erfolgreicher Eingabe erfolgt die Anmeldung wie gewohnt.

Wurde kein Code empfangen: mindestens 60 Sekunden warten (ein Countdown wird angezeigt) und dann auf Code erneut senden klicken. Der vorherige Code ist danach nicht mehr gültig.

Modus „Freigabe durch die Leitung“

  1. Auf der Login-Seite E-Mail-Adresse und Passwort eingeben und auf Anmelden klicken.
  2. Es erscheint die Meldung Neues Gerät erkannt mit dem Hinweis: „Dieses Gerät wartet auf Freigabe durch die Leitung. Sobald das Gerät freigegeben wurde, ist eine Anmeldung möglich.“
  3. Eine berechtigte Person gibt das Gerät in der Geräte-Verwaltung frei (siehe nächster Abschnitt).
  4. Nach der Freigabe ist die Anmeldung von diesem Gerät möglich.

Über Zurück zum Login kann der Vorgang jederzeit abgebrochen werden.

Geräte-Verwaltung

Die Geräte-Verwaltung zeigt alle Geräte, von denen sich Mitarbeitende in der Kindy Verwaltung angemeldet haben. Sie wird im Einrichtungs-Bereich über das Mehr-Menü (Symbol mit den drei Punkten) und den Eintrag Geräte-Verwaltung geöffnet.

Einleitender Hinweis auf der Seite: „Übersicht aller Geräte, von denen sich Mitarbeitende in der Kindy Verwaltung angemeldet haben. Neue Geräte können freigegeben oder abgelehnt, vorhandene umbenannt oder gesperrt werden.“

Spalten der Geräte-Liste

SpalteInhalt
Mitarbeiter:inName der Person, die das Gerät genutzt hat
GerätGerätename (falls vergeben) oder eine gekürzte Kennung; darunter eine Kurzangabe zum Browser
StatusFreigegeben, Wartet auf Freigabe oder Gesperrt; bestehende Geräte aus der Zeit vor der Aktivierung tragen zusätzlich die Markierung Bestand
Letzte NutzungDatum und Uhrzeit der letzten Anmeldung von diesem Gerät
Aktionenje nach Status: Freigeben, Umbenennen, Sperren

Mögliche Aktionen

  • Freigeben: gibt ein wartendes Gerät frei. Steht zur Verfügung, solange ein Gerät den Status Wartet auf Freigabe hat. Im Modus „Freigabe durch die Leitung“ wartende Geräte werden zusätzlich oben gesammelt unter der Überschrift „… Gerät wartet auf Freigabe“ / „… Geräte warten auf Freigabe“ angezeigt.
  • Ablehnen: verwirft einen wartenden Anmeldeversuch. Vor dem Ablehnen erscheint die Rückfrage: „Soll dieses Gerät abgelehnt werden? Der Anmeldeversuch wird verworfen.“
  • Umbenennen: vergibt eine sprechende Bezeichnung, z.B. „Tablet Gruppe Sonne“, damit Geräte leicht auseinanderzuhalten sind. Über Speichern im Eingabefenster bestätigen.
  • Sperren: entzieht einem Gerät das Vertrauen, z.B. bei Verlust oder Diebstahl. Vor dem Sperren erscheint die Rückfrage: „Soll dieses Gerät gesperrt werden? Eine Anmeldung von diesem Gerät ist danach erst nach erneuter Freigabe möglich.“ Ein gesperrtes Gerät wird sofort abgewiesen und kann sich erst nach erneuter Freigabe wieder anmelden.

Mehrere eigene Geräte

Die Bestätigung gilt pro Gerät. Wer Kindy von mehreren Geräten nutzt (etwa Büro-Computer und privates Tablet), bestätigt jedes Gerät einmal beim ersten Anmelden. Danach bleibt jedes bestätigte Gerät vertraut.

Ein neues Tablet, ein neuer Computer oder ein Gerät, auf dem die Browser-Daten gelöscht wurden, gilt als unbekanntes Gerät und durchläuft die Bestätigung erneut. Das ist kein Fehler, sondern der gewollte Schutz.

Voraussetzungen

  • Die Funktion ist pro Einrichtung unter Einstellungen → SICHERHEIT / GERÄTE-FREIGABE ein- und ausschaltbar, nur für Personen mit Schreibrecht auf die Einrichtungs-Einstellungen.
  • Für die Geräte-Verwaltung (Liste ansehen, freigeben, ablehnen, umbenennen, sperren) wird die Berechtigung Geräte-Verwaltung mit der Stufe Geräte freigeben/sperren benötigt. Diese wird je Benutzergruppe unter den Benutzerrechten vergeben; die Alternative lautet Keine Berechtigung.
  • Ohne die Berechtigung Geräte-Verwaltung ist der Menüpunkt Geräte-Verwaltung nicht sichtbar und der Bereich nicht aufrufbar.
  • Die Geräte-Bestätigung greift nur bei der Anmeldung in der Kindy Verwaltung mit E-Mail und Passwort. Mitarbeitende, die sich ausschließlich per PIN anmelden, sind nicht betroffen.

Wenn etwas nicht funktioniert

BeobachtungUrsacheLösung
Kein Bestätigungscode in der E-Mail angekommenCode im Spam-Ordner, falsche E-Mail-Adresse hinterlegt oder Zustellung verzögertSpam-Ordner prüfen, hinterlegte E-Mail-Adresse kontrollieren, einige Minuten warten und nach 60 Sekunden auf Code erneut senden klicken
Meldung „Der Code ist ungültig oder abgelaufen.“Code älter als 10 Minuten, falsch eingegeben oder bereits ein neuer Code angefordert (nur der neueste gilt)Ziffern prüfen oder über Code erneut senden einen neuen Code anfordern
Meldung „Zu viele Fehlversuche. Bitte warte einige Minuten und fordere einen neuen Code an.“Mehr als 5 falsche Code-EingabenEinige Minuten warten, dann über Code erneut senden einen neuen Code anfordern
Hinweis „Gerät wartet auf Freigabe durch die Leitung“ verschwindet nichtModus „Freigabe durch die Leitung“; das Gerät ist noch nicht freigegebenEine berechtigte Person gibt das Gerät in der Geräte-Verwaltung über Freigeben frei
Versehentlich das falsche Gerät gesperrtGerät über Sperren entwertetDas Gerät in der Geräte-Verwaltung beim nächsten Anmeldeversuch erneut über Freigeben freigeben (oder im Selbst-Freigabe-Modus erneut per Code bestätigen)
Menüpunkt Geräte-Verwaltung wird nicht angezeigtFehlende Berechtigung Geräte-VerwaltungDie Berechtigung Geräte-Verwaltung der Benutzergruppe auf Geräte freigeben/sperren setzen
Anmeldung von einem neuen Gerät schlägt fehl, obwohl der Code stimmtDas Gerät wurde zwischenzeitlich gesperrtEine berechtigte Person hebt die Sperre durch erneute Freigabe in der Geräte-Verwaltung auf

Wenn kein Zugriff mehr besteht (Wiederherstellung)

Niemand sperrt sich dauerhaft aus:

  • Eine berechtigte Person (Leitung) kann sich auch von einem neuen Gerät über die Selbst-Freigabe per Code (E-Mail) wieder anmelden, sofern der Modus „Selbst-Freigabe per Code (E-Mail)“ aktiv ist.
  • Über die Geräte-Verwaltung können anschließend die Geräte anderer Mitarbeitender freigegeben oder gesperrte Geräte wieder freigegeben werden.
  • Ist der Modus „Freigabe durch die Leitung“ aktiv und tatsächlich kein berechtigtes Gerät mehr erreichbar, hilft die Umstellung des Freigabe-Modus auf Selbst-Freigabe per Code (E-Mail) in den Einstellungen, sofern dort noch Zugriff besteht.

Hinweise

  • Ein per E-Mail versendeter Bestätigungscode besteht aus 6 Ziffern und ist 10 Minuten gültig. Nach 5 Fehlversuchen wird er gesperrt; ein neuer Code lässt sich frühestens nach 60 Sekunden erneut anfordern.
  • Der Geräte-Code ist getrennt vom Code der 2-Faktor-Authentifizierung. Sind beide Schutzmaßnahmen aktiv, wird zuerst der 2-Faktor-Code und danach die Geräte-Bestätigung abgefragt.
  • Gesperrte Geräte bleiben gesperrt, bis sie ausdrücklich erneut freigegeben werden. Eine erneute Code-Eingabe allein hebt die Sperre nicht auf.
  • Beim Einschalten der Funktion werden bereits genutzte Geräte automatisch übernommen; in der Geräte-Verwaltung sind sie an der Markierung Bestand erkennbar.
  • Das Datum der letzten Nutzung und eine Kurzangabe zum verwendeten Browser dienen nur der Wiedererkennung in der Liste; eine genaue Standort- oder Adressanzeige erfolgt nicht.

Ungelesenen Kurzmitteilungen

Die Funktion Ungelesene Kurzmitteilungen bündelt alle noch nicht als gelesen markierten Kurzmitteilungen an einer Stelle: als Box auf dem Kita-Dashboard und als eigene Übersichtsseite. So bleibt auf einen Blick sichtbar, welche Kurzmitteilungen noch offen sind, ohne sie einzeln in den Kind-Profilen suchen zu müssen.

Ergänzend steuert die Benutzergruppen-Einstellung Alle Mitteilungen sehen, ob eine Benutzergruppe nur die an sie gerichteten oder alle Kurzmitteilungen der Einrichtung sieht.

Wo die ungelesenen Kurzmitteilungen zu finden sind

Es gibt zwei Zugänge zur selben Information:

  1. Die Box auf dem Kita-Dashboard — eine kompakte Vorschau mit Zähler.
  2. Die vollständige Übersichtsseite — alle ungelesenen Kurzmitteilungen als Liste, mit Gruppenfilter.

Die Dashboard-Box „Ungelesene Kurzmitteilungen“

Auf dem Kita-Dashboard erscheint die Box mit dem Titel Ungelesene Kurzmitteilungen. Neben dem Titel steht ein Zähler mit der Gesamtzahl der ungelesenen Kurzmitteilungen.

Darunter werden die drei aktuellsten ungelesenen Kurzmitteilungen als Vorschau gezeigt — jeweils mit Name des Kindes, Verfasser und Sendezeitpunkt. Gibt es mehr als drei, erscheint am Ende ein Link + N weitere (zum Beispiel „+ 5 weitere“).

Ein Klick auf den Titel, auf eine der Vorschauzeilen oder auf + N weitere öffnet die vollständige Übersichtsseite.

Wichtig zur Sichtbarkeit der Box:

  • Die Box erscheint nur, wenn es ungelesene Kurzmitteilungen gibt. Sind alle Kurzmitteilungen gelesen, wird die Box ausgeblendet.
  • Die Box erscheint nur für Personen, deren Benutzergruppe Kurzmitteilungen sehen darf (siehe Abschnitt „Voraussetzungen“).

Die Box ein- oder ausblenden (Dashboard-Widget)

Die Box ist ein konfigurierbares Widget des Kita-Dashboards. Über das Zahnrad-Symbol in der Kopfzeile des Dashboards öffnet sich das Fenster Übersicht konfigurieren. Dort lässt sich das Widget Ungelesene Kurzmitteilungen ein- oder ausschalten.

Mit Fertig wird das Fenster geschlossen. Die Einstellung wird im Browser gespeichert und bleibt beim nächsten Besuch erhalten.

Das Widget steht in dieser Liste nur zur Verfügung, wenn die Benutzergruppe Kurzmitteilungen sehen darf.

Die Übersichtsseite aller ungelesenen Kurzmitteilungen

Die Seite trägt den Titel Ungelesene Kurzmitteilungen und zeigt in Klammern die Anzahl der aktuell gelisteten Einträge.

Pro Zeile werden angezeigt:

SpalteInhalt
NameName des Kindes (mit Profilbild) und Verfasser der Kurzmitteilung
GesendetDatum und Uhrzeit des Versands
StatusBadge Ungelesen
Schaltfläche Anzeigen zum Öffnen der Kurzmitteilung

Die Liste zeigt alle ungelesenen Kurzmitteilungen — unabhängig vom Datum, also auch ältere.

Nach Gruppe filtern

Oben rechts befindet sich ein Dropdown zur Auswahl der Gruppe. Mit Alle werden die ungelesenen Kurzmitteilungen aller Gruppen angezeigt; bei Auswahl einer einzelnen Gruppe nur deren Einträge.

Wenn nichts offen ist

Gibt es in der gewählten Gruppe keine ungelesenen Kurzmitteilungen, erscheint der Hinweis:

Keine ungelesenen Kurzmitteilungen
In der gewählten Gruppe gibt es keine ungelesenen Kurzmitteilungen.

Eine Kurzmitteilung öffnen und als gelesen markieren

  1. In der Übersichtsseite auf Anzeigen klicken (oder mobil auf die Zeile tippen). Das Detailfenster Details öffnet sich.
  2. Das Detailfenster zeigt den Text der Kurzmitteilung, das Kind, ggf. die Gruppe, den Verfasser unter Von und den Sendezeitpunkt unter Gesendet. Vorhandene Anhänge lassen sich öffnen.
  3. Solange die Kurzmitteilung ungelesen ist, steht im Bereich Status die Schaltfläche Gelesen. Ein Klick darauf markiert die Kurzmitteilung als gelesen.
  4. Nach dem Markieren zeigt das Detailfenster Gelesen mit Datum und Uhrzeit sowie — sofern bekannt — den Namen der Person, die als gelesen markiert hat. Zusätzlich erscheint die Schaltfläche Antworten.
  5. Beim Schließen des Detailfensters verschwindet die nun gelesene Kurzmitteilung aus der Ungelesen-Liste, und der Zähler wird aktualisiert.

Über Zum Profil im Fußbereich des Detailfensters lässt sich direkt das Profil des betroffenen Kindes öffnen. Mit Schließen wird das Fenster geschlossen.

Die Benutzergruppen-Einstellung „Alle Mitteilungen sehen“

Welche Kurzmitteilungen eine Person überhaupt sieht, wird pro Benutzergruppe festgelegt. Maßgeblich sind zwei Einstellungen in den Benutzergruppen-Rechten:

  • Mitteilungen — ob die Benutzergruppe Kurzmitteilungen lesen darf. Mögliche Werte: Leserechte, Lese-/Schreibrechte oder Keine Berechtigung.
  • Alle Mitteilungen sehen — welcher Umfang an Kurzmitteilungen sichtbar ist:
    • Nur eigene/ungerichtete (Standard): Es werden nur Kurzmitteilungen angezeigt, die an niemanden bestimmten oder an die eigene Person gerichtet sind.
    • Alle der Einrichtung: Die Benutzergruppe sieht alle Kurzmitteilungen der Einrichtung, auch die an andere Personen gerichteten.

Die Einstellung Alle der Einrichtung wirkt überall, wo Kurzmitteilungen erscheinen: in der Kind-Detailansicht, im Aktivitäten-Feed des Dashboards und in der Übersicht der ungelesenen Kurzmitteilungen.

Wo die Einstellung gesetzt wird

  1. Im Menü Einrichtung den Punkt Benutzerrechte öffnen (Bereich Benutzergruppen).
  2. Bei der gewünschten Benutzergruppe auf Bearbeiten klicken. Das Fenster Benutzergruppe öffnet sich.
  3. Das Auswahlfeld Alle Mitteilungen sehen auf den gewünschten Wert stellen.
  4. Mit Speichern bestätigen.

Die Änderung gilt sofort für alle Mitglieder der Benutzergruppe — ein erneutes Anmelden ist nicht erforderlich.

Voraussetzungen

  • Um die Box und die Übersichtsseite überhaupt zu sehen, muss die Benutzergruppe Kurzmitteilungen sehen dürfen — also bei Mitteilungen Leserechte oder Lese-/Schreibrechte, nicht Keine Berechtigung.
  • Welcher Umfang an Kurzmitteilungen sichtbar ist, hängt von Alle Mitteilungen sehen ab (Standard: Nur eigene/ungerichtete).
  • Das Bearbeiten der Benutzergruppen-Rechte erfordert Zugriff auf den Bereich Benutzerrechte unter Einrichtung.

Wenn etwas nicht funktioniert

BeobachtungUrsacheLösung
Die Box Ungelesene Kurzmitteilungen erscheint nicht auf dem DashboardEs gibt keine ungelesenen Kurzmitteilungen, oder das Widget ist ausgeblendetPrüfen, ob offene Kurzmitteilungen vorhanden sind; das Widget über das Zahnrad-Symbol (Übersicht konfigurieren) wieder einschalten
Das Widget Ungelesene Kurzmitteilungen fehlt in Übersicht konfigurierenDie Benutzergruppe darf keine Kurzmitteilungen sehenIn den Benutzergruppen-Rechten bei Mitteilungen mindestens Leserechte vergeben
Es werden weniger Kurzmitteilungen angezeigt als erwartetAlle Mitteilungen sehen steht auf Nur eigene/ungerichteteBei Bedarf in der Benutzergruppe auf Alle der Einrichtung umstellen
Eine Kurzmitteilung bleibt nach dem Schließen in der ListeDie Kurzmitteilung wurde nicht über Gelesen als gelesen markiertDie Kurzmitteilung über Anzeigen öffnen und im Detailfenster Gelesen klicken
Die Liste ist leer und zeigt „Keine ungelesenen Kurzmitteilungen“In der gewählten Gruppe ist nichts offenIm Gruppen-Dropdown auf Alle wechseln

Hinweise

  • Geteilter Lesestatus: Wird eine Kurzmitteilung als gelesen markiert, gilt sie anschließend für alle als gelesen. Wer das Recht Alle der Einrichtung hat und eine an eine andere Person gerichtete Kurzmitteilung über Gelesen markiert, entfernt damit den Ungelesen-Status auch für die eigentliche Empfängerin oder den eigentlichen Empfänger. Eine fremde Kurzmitteilung sollte daher nur bewusst als gelesen markiert werden.
  • Sofort wirksam: Eine Änderung an Alle Mitteilungen sehen greift unmittelbar für alle Mitglieder der Benutzergruppe, ohne erneutes Anmelden.
  • Vollständige Liste: Die Übersichtsseite zeigt alle ungelesenen Kurzmitteilungen unabhängig vom Datum; die Dashboard-Box zeigt davon nur die drei aktuellsten als Vorschau, der Zähler nennt aber die Gesamtzahl.

Die Kindy-Apps im Überblick: was ist wofür?

Kindy ist kein einzelnes Programm, sondern eine kleine Familie aus Anwendungen. Jede Anwendung ist auf eine Rolle zugeschnitten: die Eltern, die Erzieherinnen und Erzieher, die Kita- oder Hort-Leitung. Jeder bekommt genau die Oberfläche, die zu seinen Aufgaben passt, übersichtlich und ohne Funktionen, die für ihn ohnehin nicht gedacht sind. Das klingt zunächst nach „mehr“, ist in Wahrheit aber das Gegenteil. Statt einer überladenen Alles-App, in der jeder das meiste ausblenden müsste, hat jede Rolle ihr passendes Werkzeug.

Es gibt drei Bausteine:

  1. Die Kindy-App ist die Zentrale der Einrichtung.
  2. Die Team-App ist der mobile Begleiter für die Mitarbeitenden.
  3. Die Eltern-App ist der direkte Draht zu den Familien.

Im Folgenden ist jeder Baustein einzeln erklärt: für wen, wofür und warum er so gebaut ist, wie er ist.

1. Die Kindy-App: die Zentrale

Für wen: für die Kita selbst, also die Leitung und ebenso die Mitarbeitenden. Vieles im Alltag erledigen Erzieherinnen und Erzieher direkt in der Team-App. Manche Aufgaben gehören aber in die Kindy-App, die genauso am Tablet oder Computer geöffnet wird. Die Kindy-App ist also nicht „nur für die Leitung“, sondern die gemeinsame, vollständige Arbeitsumgebung der Einrichtung.

Wofür: Das ist das Herzstück. Hier läuft die eigentliche Arbeit der Einrichtung zusammen: die Verwaltung der Kinder und Familien, die Organisation des Teams, die Kommunikation nach außen, Auswertungen und alles, was zum Führen einer Kita dazugehört. Es ist die vollständige, umfassende Oberfläche mit allen Funktionen.

Warum sie so gebaut ist: Die Kindy-App läuft im Browser, auf dem Computer, dem Tablet und dem Smartphone. Sie passt sich automatisch an das jeweilige Gerät an: am großen Bildschirm mit viel Übersicht, am Handy kompakt und mit dem Daumen bedienbar. Nahezu die gesamte tägliche Arbeit lässt sich auch am Handy erledigen.

Einige wenige Dinge sind auf dem Smartphone bewusst nicht in voller Form vorgesehen. Das ist eine bewusste Entscheidung, kein technischer Mangel. Bestimmte umfangreiche Übersichten, Tabellen und Planungsansichten brauchen schlicht einen großen Bildschirm, um sinnvoll und fehlerfrei bedienbar zu sein. Ein gutes Beispiel ist die Dienst- und Schichtplanung: Schichten bequem per Ziehen-und-Ablegen anzulegen und zuzuweisen, mit der vollständigen Seitenleiste im Blick, gelingt am Tablet oder Computer deutlich besser als auf einem schmalen Handy-Display. Am Handy gibt es dafür eine kompakte Variante. Solche Ansichten auf ein Handy-Display zu zwängen würde sie unübersichtlich und fehleranfällig machen. Alles, was im Alltag unterwegs gebraucht wird, ist am Handy verfügbar; das, was Platz braucht, ist am großen Bildschirm beheimatet.

Wichtig zu verstehen: Auch wenn sie im Browser startet, ist sie eine vollwertige App. Mit einem Tipp lässt sie sich als Symbol auf den Startbildschirm legen und öffnet sich dann wie jede andere App im Vollbild. Der einzige Unterschied zu einer „App aus dem Store“ liegt darin, wie sie zu den Nutzern kommt, und genau darin liegt der Vorteil (dazu weiter unten mehr).

Brauche ich dafür Internet? Ja. Die Kindy-App lädt die Daten der Einrichtung live, dafür ist eine Internetverbindung nötig (WLAN oder mobile Daten). Das ist auch sinnvoll, denn so sehen alle immer denselben, aktuellen Stand. Die Team-App und die Eltern-App sind als installierte Apps zusätzlich in der Lage, Push-Benachrichtigungen direkt aufs Handy zu schicken, praktisch für kurze Hinweise unterwegs.

2. Die Team-App: der mobile Begleiter für die Mitarbeitenden

Für wen: für die Erzieherinnen und Erzieher im Alltag, direkt in der Gruppe.

Wofür: Die Team-App ist bewusst fokussiert. Sie ist für die Dinge gedacht, die Mitarbeitende schnell und unterwegs erledigen, dort, wo es unpraktisch wäre, sich erst an einen Computer zu setzen. Sie ist eine native App (also direkt aus dem App-Store installiert), weil genau diese Aufgaben von der engen Verzahnung mit dem Smartphone profitieren.

Warum sie nicht alles kann, was die Kindy-App kann, und das Absicht ist: Die Team-App ist kein verkleinerter Nachbau der Kindy-App. Sie soll die typischen Handgriffe der Mitarbeitenden leicht machen, nicht die komplette Kita-Verwaltung aufs Handy holen. Eine App, die zusätzlich alles könnte, was die Kindy-App kann, wäre nicht besser. Sie wäre unübersichtlicher für die Erzieher (die meiste Verwaltung brauchen sie im Alltag gar nicht), und Verbesserungen würden langsamer ankommen, weil jede Funktion doppelt gebaut werden müsste. Die klare Aufteilung sorgt dafür, dass beide Teile gut bleiben: die Team-App schlank und alltagstauglich, die Kindy-App vollständig und gründlich.

Sie wächst Schritt für Schritt, aber immer entlang ihres Zwecks: Die Team-App steht nicht still, sie wird laufend erweitert. Entscheidend ist das Kriterium: Es kommt das hinzu, was Erzieherinnen und Erzieher in ihrer täglichen Arbeit wirklich brauchen und unterwegs sinnvoll am Handy erledigen, nicht alles, was es irgendwo in der Kindy-App gibt. Wenn heute also etwas noch nicht in der Team-App steckt, heißt das nicht „geht nicht“, sondern dass Schritt für Schritt das ergänzt wird, was den Mitarbeitenden den größten Nutzen bringt.

Laden im App Store
Laden bei Google Play

3. Die Eltern-App: der direkte Draht zu den Familien

Für wen: für die Eltern der betreuten Kinder.

Wofür: Die Eltern-App ist das Fenster der Familien in die Kita, für Mitteilungen, Informationen aus der Einrichtung und die Kommunikation zwischen Eltern und Kita. Auch sie ist eine native App aus dem Store, weil Eltern sie auf ihrem privaten Handy nutzen und dort z. B. von Benachrichtigungen profitieren.

Warum sie getrennt ist: Eltern und Kita-Personal haben völlig unterschiedliche Bedürfnisse und dürfen völlig unterschiedliche Dinge sehen. Eine gemeinsame App für beide wäre weder übersichtlich noch sauber getrennt. Deshalb hat jede Seite ihre eigene, passende Oberfläche, und die Eltern sehen ausschließlich das, was ihre Familie betrifft.

Warum die Kindy-App im Browser läuft und keine „Alles-App“ ist

Das ist die häufigste Rückfrage: „Warum kann ich auf dem Handy nicht einfach alles über eine installierte App machen?“. Die Antwort hat handfeste, für jeden nachvollziehbare Gründe.

Updates sind sofort für alle da, und alle haben denselben Stand.
Bei einer nativen App aus dem Store muss jede Änderung erst die Prüfung von Apple und Google durchlaufen, das dauert je nach Prüfung Stunden bis mehrere Tage. Danach muss zusätzlich jeder das Update selbst installieren. So entsteht schnell ein Durcheinander: Ein Teil des Teams hat schon aktualisiert, ein anderer noch nicht, plötzlich fehlen bei den einen Funktionen, die die anderen schon haben, und Anleitungen passen nicht mehr. Bei der Kindy-App im Browser wird eine Verbesserung einmal eingespielt und ist mit dem nächsten Aufrufen für alle Kitas da. Kein Download, kein Warten, kein „bitte erst die App aktualisieren“, und immer nur eine aktuelle Version für alle gleich.

Wünsche werden schneller umgesetzt.
Weil keine App-Store-Bürokratie dazwischensteht, können Verbesserungen und neue Funktionen deutlich schneller bei den Kitas ankommen, statt erst in der nächsten Store-Freigabe. Genau das ist einer der Kerngründe für den Web-Ansatz: Tempo bei der Weiterentwicklung.

Eine Oberfläche, an jedes Gerät angepasst.
Weil die Kindy-App responsiv ist, ist es überall dieselbe App: am Handy kompakt, am großen Bildschirm mit voller Übersicht. Wer am Tablet in der Gruppe beginnt und abends am Computer weitermacht, findet alles an derselben Stelle wieder. Lediglich einige besonders umfangreiche Ansichten wie die komfortable Schichtplanung im Dienstplan sind bewusst dem großen Bildschirm vorbehalten, weil sie dort schlicht besser bedienbar sind.

In einem Satz zusammengefasst

Kindy gibt jeder Rolle genau das passende Werkzeug: die Eltern-App für die Familien, die Team-App für die schnellen Aufgaben der Mitarbeitenden unterwegs, und die Kindy-App als vollständige Zentrale der Kita. Sie läuft im Browser auf jedem Gerät, weil so jede Verbesserung sofort und ohne Update-Aufwand bei allen ankommt.

Zeiterfassung Team-App

Übersicht

Mit der Zeiterfassung wird die Arbeitszeit per Stempeluhr erfasst — Check-in, Check-out und Pausen. Optional lässt sich eine Standort-Sperre (auch „Geo-Sperre“ oder Check-in-Radius) aktivieren: Ist sie an, kann in der Team-App nur noch in der Nähe der Einrichtung ein- und ausgestempelt werden. So wird der Check-in von zuhause oder unterwegs verhindert.

Arbeitszeit erfassen (Check-in)

In der Team-App wird die Arbeitszeit im Bereich Zeiterfassung über die Schaltflächen Check-in und Check-out erfasst.

Check-in

  1. Den Bereich Zeiterfassung öffnen.
  2. Auf Check-in tippen.
  3. Bei Zuordnung zu mehreren Gruppen erscheint eine Auswahl — die gewünschte Gruppe wählen.
  4. Optional lässt sich eine kurze Notiz hinterlegen.
  5. Die Startzeit wird erfasst; es erscheint Zeitstempel gespeichert.

Pro Person kann immer nur eine Schicht gleichzeitig offen sein. Ist bereits eine Schicht offen, meldet die App Du bist bereits eingestempelt.

Check-out

  1. Auf Check-out tippen.
  2. Die Endzeit wird vorgeschlagen und kann bei Bedarf angepasst werden (Endzeit).
  3. Eine begonnene Pause wird beim Ausstempeln automatisch beendet.
  4. Bestätigen — die Arbeitszeit wird berechnet und gespeichert.

Pausen

Während einer offenen Schicht kann eine Pause gestartet und wieder beendet werden. Die Pausendauer wird von der erfassten Arbeitszeit abgezogen.

Was die Standort-Sperre macht

Ist die Standort-Sperre für die Einrichtung aktiv, prüft das System beim Einstempeln über die Team-App, ob sich das Gerät innerhalb des erlaubten Umkreises um die Einrichtungsadresse befindet:

  • Innerhalb des Umkreises: Das Einstempeln funktioniert wie gewohnt.
  • Außerhalb des Umkreises: Das Einstempeln wird abgelehnt.

Wichtig zu wissen:

  • Die Sperre greift nur in der Team-App, weil nur diese den Gerätestandort melden kann. Wird die Zeiterfassung über den Browser (Web-Ansicht) oder eine Kiosk-/QR-Station genutzt, greift die Standort-Sperre nicht.
  • Geprüft wird beim Check-in. Der Check-out und die Pausen sind nicht an den Standort gebunden.
  • Erfasst und gespeichert wird nur, ob beim Stempeln der erlaubte Umkreis eingehalten war (und der ungefähre Abstand) — nicht der genaue Aufenthaltsort der Person. Der Standort wird ausschließlich für die Prüfung im Moment des Stempelns verwendet.

Standortfreigabe auf dem Gerät

Bei aktiver Standort-Sperre benötigt die Team-App beim Einstempeln Zugriff auf den Gerätestandort. Beim ersten Mal fragt das Gerät die Freigabe ab. Ohne erfassbaren Standort wird nicht gestempelt, damit kein Eintrag ohne Standortprüfung entsteht.

Mögliche Hinweismeldungen der App (wörtlich):

SituationMeldung in der App
Ortung am Gerät systemweit aus„Ortung ist deaktiviert. Bitte aktiviere die Standortdienste, um ein- oder auszustempeln.“
Standortzugriff (für dieses Mal) abgelehnt„Ohne Standortfreigabe ist das Stempeln nicht möglich. Bitte erlaube den Zugriff auf deinen Standort.“
Standortzugriff dauerhaft gesperrt„Standortzugriff ist gesperrt. Bitte erlaube ihn in den Geräteeinstellungen, um zu stempeln.“
Standort nicht ermittelbar (kein Empfang)„Standort konnte nicht ermittelt werden. Bitte versuche es im Freien erneut.“

In diesen Fällen wird kein Zeitstempel gesetzt. Nach Freigabe der Ortung bzw. erneutem Versuch im Freien funktioniert das Einstempeln wieder.

Standort-Sperre einrichten (Leitung)

Die Standort-Sperre wird in den Einstellungen der Einrichtung im Abschnitt STANDORT / CHECK-IN-RADIUS aktiviert.

Schritte

  1. Die Einrichtungs-Einstellungen öffnen und zum Abschnitt STANDORT / CHECK-IN-RADIUS gehen.
  2. Das Kästchen Check-in nur am Standort der Einrichtung erlauben aktivieren.
  3. Unter Erlaubter Umkreis (Meter) den gewünschten Radius eintragen — zulässig ist ein Wert zwischen 50 und 500 Meter (Voreinstellung: 150).
  4. Auf Speichern tippen.

Die Koordinaten der Einrichtung werden automatisch aus der hinterlegten Einrichtungsadresse ermittelt — eine separate Eingabe von Koordinaten ist nicht nötig.

Adresse muss verortbar sein

Damit die Standort-Sperre greift, muss die Adresse der Einrichtung auffindbar (verortbar) sein. Lässt sich die hinterlegte Adresse nicht zuordnen, erscheint beim Speichern der Hinweis:

Adresse konnte nicht verortet werden. Der Check-in-Radius greift erst, wenn die Adresse der Einrichtung verortet werden kann. Bitte die Adresse im Reiter „Übersicht“ prüfen und korrigieren.

In diesem Fall die Adresse im Reiter Übersicht prüfen und korrigieren. Wird die Adresse geändert, werden die Koordinaten beim nächsten Speichern automatisch neu ermittelt.

Voraussetzungen

  • Stempeln (Mitarbeitende): Wer die eigene Arbeitszeit erfassen darf, benötigt mindestens Lese-Zugriff auf die Zeiterfassung. Ohne diese Berechtigung ist der Bereich nicht zugänglich.
  • Standort-Sperre einrichten (Leitung): Das Aktivieren und Konfigurieren der Standort-Sperre erfolgt in den Einrichtungs-Einstellungen und erfordert Schreibrechte auf die Einstellungen der Einrichtung (typischerweise Leitung/Verwaltung).
  • Gerätestandort: Bei aktiver Sperre muss auf dem Mobilgerät die Ortung eingeschaltet und für die Team-App freigegeben sein.

Wenn etwas nicht funktioniert

BeobachtungUrsacheLösung
Beim Einstempeln erscheint „Stempeln nicht möglich: Du bist nicht in der Nähe der Einrichtung.“Das Gerät befindet sich außerhalb des erlaubten Umkreises.In die Nähe der Einrichtung begeben. Falls korrekt vor Ort: Umkreis in den Einstellungen ggf. großzügiger wählen.
App verlangt Standortfreigabe / „Ohne Standortfreigabe ist das Stempeln nicht möglich.“Standortzugriff wurde nicht erlaubt.Den Zugriff auf den Standort für die Team-App erlauben und erneut einstempeln.
„Standortzugriff ist gesperrt. Bitte erlaube ihn in den Geräteeinstellungen …“Der Zugriff wurde dauerhaft verweigert.In den Geräteeinstellungen den Standortzugriff für die Team-App wieder erlauben.
„Ortung ist deaktiviert …“Die Ortungsdienste sind am Gerät systemweit aus.Die Standortdienste am Gerät einschalten.
„Standort konnte nicht ermittelt werden. Bitte versuche es im Freien erneut.“Kein ausreichender Standortempfang (z.B. im Gebäude).Im Freien oder am Fenster erneut versuchen.
Hinweis Adresse konnte nicht verortet werden. beim Speichern der EinstellungDie Einrichtungsadresse ist nicht auffindbar.Adresse im Reiter Übersicht prüfen/korrigieren und erneut speichern.
Sperre greift nicht beim Stempeln über den Browser / die Kiosk-StationDie Standort-Sperre wirkt nur in der Team-App.Für ortsgebundenes Stempeln die Team-App nutzen.

Wie der Umkreis gemessen wird

Gemessen wird die direkte Entfernung (Luftlinie) zwischen dem Gerät und der hinterlegten Einrichtungsadresse — nicht die Strecke entlang von Wegen oder Straßen. Liegt diese Entfernung innerhalb des eingestellten Umkreises, ist das Einstempeln möglich. Genau auf der Grenze des Umkreises zählt noch als „innerhalb“.

Weil die Standortbestimmung von Mobilgeräten je nach Empfang und Umgebung schwanken kann, empfiehlt es sich, den Umkreis eher großzügig zu wählen. So wird vermieden, dass das Stempeln direkt vor Ort an einer ungenauen Ortung scheitert.

Häufige Fragen (FAQ)

Warum kann jemand am Browser oder an der Kiosk-Station ohne Standort stempeln? Die Standort-Sperre wirkt ausschließlich in der Team-App, weil nur diese den Gerätestandort melden kann. Geräte, die keinen Standort übermitteln — etwa die Web-Ansicht im Browser oder eine fest installierte Kiosk-/QR-Station ohne Standortfreigabe — werden von der Sperre nicht erfasst. Soll ortsgebunden gestempelt werden, ist dafür die Team-App mit aktiver Standortfreigabe vorgesehen.

Die Sperre ist aktiv, trotzdem wird von überall gestempelt — woran liegt das? Dafür kommen vor allem zwei Ursachen in Frage:

  • Es wird nicht über die Team-App, sondern über den Browser oder eine Kiosk-Station gestempelt — dort greift die Sperre grundsätzlich nicht.
  • Die Einrichtungsadresse lässt sich nicht auf der Karte verorten. In diesem Fall blockiert die Sperre bewusst nicht, damit niemand versehentlich ausgesperrt wird — das Einstempeln wird dann trotz aktiver Sperre erlaubt. Ob das der Grund ist, zeigt der Hinweis Adresse konnte nicht verortet werden. beim Speichern der Einstellung. Die Lösung: die Adresse im Reiter Übersicht prüfen und korrigieren, damit sie verortbar ist. Erst dann wirkt die Sperre.

Warum kommt beim Ausstempeln keine Standort-Meldung? Der Standort wird nur beim Einstempeln geprüft. Beim Ausstempeln und bei Pausen findet keine Standortprüfung statt — daher erscheint dort auch keine entsprechende Meldung.

Welcher Umkreis ist sinnvoll? Einstellbar ist ein Wert zwischen 50 und 500 Meter (Voreinstellung 150). Da die Ortung von Mobilgeräten schwanken kann, empfiehlt sich ein eher großzügiger Umkreis: Ist er zu klein gewählt, kann ungenauer Empfang (z.B. in Gebäuden) das Stempeln direkt vor Ort erschweren; ist er zu groß gewählt, schwächt das die Sperre.

Wird der genaue Standort gespeichert? Nein. Gespeichert wird ausschließlich, ob innerhalb oder außerhalb des erlaubten Umkreises gestempelt wurde, sowie die Entfernung in Metern — niemals der genaue Aufenthaltsort oder die Koordinaten. Und auch das nur, wenn das Gerät beim Stempeln überhaupt einen Standort gesendet hat.

Hinweise

  • Die Standort-Sperre prüft nur den Check-in über die Team-App. Check-out und Pausen sind nicht standortgebunden.
  • Aus Datenschutzgründen wird der genaue Aufenthaltsort nicht gespeichert — nur, ob der erlaubte Umkreis beim Check-in eingehalten war, sowie die Entfernung in Metern. Die genauen Koordinaten werden zu keinem Zeitpunkt gespeichert, und auch Umkreis-Ergebnis und Entfernung nur dann, wenn das Gerät beim Stempeln einen Standort gesendet hat.
  • Lässt sich die Einrichtungsadresse vorübergehend nicht verorten, wird ein Check-in nicht blockiert, sondern zugelassen — die Sperre greift erst wieder, sobald die Adresse auffindbar ist. Daher ist eine korrekte, verortbare Adresse die Grundlage für eine zuverlässige Standort-Sperre.
  • Der erlaubte Umkreis ist bewusst auf 50 bis 500 Meter begrenzt: zu klein gewählt kann ungenauer Empfang (z.B. in Gebäuden) das Stempeln erschweren, zu groß gewählt schwächt die Sperre.

Dienstplan Springer

Übersicht

Springer sind Mitarbeiter, die nicht fest in einer einzigen Gruppe arbeiten, sondern flexibel in mehreren Gruppen eingesetzt werden – teilweise sogar vormittags in der einen und nachmittags in einer anderen Gruppe. Dafür muss eine Mitarbeiterin im Dienstplan nicht dauerhaft umgeteilt werden: Bereits beim Anlegen eines Dienstes lässt sich festlegen, für welche Gruppen dieser Dienst gilt. Diese Anleitung zeigt die Einrichtung und die Auswirkung eines Springers auf die Personaldeckung.

Springer-Dienst anlegen

So wird einer Mitarbeiterin ein Dienst zugewiesen, der für mehrere Gruppen gleichzeitig gilt:

  1. Über das Hauptmenü den Dienstplan öffnen.
  2. Oben rechts auf Neu und anschließend auf Dienst hinzufügen klicken. Das Fenster Neuen Dienst hinzufügen öffnet sich.
  3. Unter Mitarbeiter die gewünschte Person auswählen.
  4. Sobald ein Mitarbeiter gewählt ist, erscheint im Bereich Gruppe der Schalter Springer – in mehreren Gruppen einsetzen. Diesen Schalter aktivieren.
  5. Es erscheint eine Liste aller Gruppen der Einrichtung mit Auswahlkästchen. Bei jeder Gruppe, in der dieser Dienst gelten soll, ein Häkchen setzen. Oberhalb der Liste zeigt ein Zähler die aktuelle Auswahl, z. B. 2 Gruppen ausgewählt. Die gewählten Gruppen erscheinen zusätzlich als kleine, entfernbare Marken.
  6. Datum, Diensttyp / Vorlage sowie Startzeit und Endzeit ergänzen. Optional lässt sich eine Notiz hinterlegen.
  7. Auf Hinzufügen klicken. Bei Erfolg erscheint die Meldung Dienst hinzugefügt!.

Eine einzelne Gruppe entfernen

Eine bereits gewählte Gruppe lässt sich wieder herausnehmen, ohne die ganze Auswahl zurückzusetzen: dazu auf das × an der jeweiligen Gruppen-Marke klicken oder das Häkchen in der Liste entfernen.

Dienst nachträglich ändern

Ein Klick auf einen bestehenden Dienst im Dienstplan öffnet das Fenster Dienst bearbeiten mit den hinterlegten Gruppen. Der Springer-Schalter lässt sich dort ein- oder ausschalten und die Gruppen-Auswahl anpassen. Anschließend auf Speichern klicken.

Hinweis: Wird der Schalter Springer – in mehreren Gruppen einsetzen wieder ausgeschaltet, bleibt nur die zuerst gewählte Gruppe bestehen. Der Dienst gilt dann wieder nur für eine einzige Gruppe.

Sonderfall: vormittags und nachmittags in verschiedenen Gruppen

Ein Springer, der vormittags in einer Gruppe und nachmittags in einer anderen arbeitet, ist kein durchgehender Dienst über beide Gruppen, sondern zwei getrennte Dienste mit jeweils eigener Uhrzeit und eigener Gruppe. Dafür werden zwei Dienste am selben Tag angelegt:

  1. Erster Dienst (Vormittag): Wie oben beschrieben einen Dienst anlegen. Unter Startzeit und Endzeit den Vormittag eintragen (z. B. von 08:00 bis 12:00) und die Vormittags-Gruppe auswählen.
  2. Zweiter Dienst (Nachmittag): Für dieselbe Mitarbeiterin am selben Tag einen weiteren Dienst anlegen. Hier den Nachmittag eintragen (z. B. von 12:00 bis 16:00) und die andere Gruppe auswählen.

So ist für jeden Zeitabschnitt klar, in welcher Gruppe die Mitarbeiterin eingeplant ist.

Tipp: Der Springer-Schalter ist für diesen Fall nur nötig, wenn ein einzelner Zeitabschnitt zugleich für mehrere Gruppen gelten soll. Sind Vormittag und Nachmittag jeweils genau einer Gruppe zugeordnet, genügen zwei normale Dienste mit je einer Gruppe.

Auswirkung auf die Personaldeckung

Ein Springer, der für mehrere Gruppen eingeplant ist, wird in der Personaldeckung im Modus Planung auf seine Gruppen aufgeteilt: Er zählt anteilig in jeder seiner Gruppen, insgesamt aber als eine Person.

Ein Beispiel: Ist ein Springer für zwei Gruppen eingeplant, zählt er in jeder der beiden Gruppen zur Hälfte. In einer einzelnen Gruppe erscheint die geplante Personalzahl dadurch nicht mehr zwingend als ganze Zahl, sondern kann einen Nachkommawert haben. Über alle Gruppen zusammengerechnet bleibt der Springer aber genau eine ganze Person – die Gesamtübersicht zählt ihn nicht doppelt.

Das spiegelt die Realität wider: Eine Springerin, die für drei Gruppen eingeplant ist, verstärkt jede dieser Gruppen, kann aber nicht in allen dreien gleichzeitig voll präsent sein.

Wichtig zur Echtzeit-Ansicht: Im Modus Echtzeit zählt nicht die Planung, sondern die tatsächliche Anwesenheit. Dort wird ein eingestempelter Mitarbeiter jeweils der Gruppe zugerechnet, für die er sich angemeldet hat – die anteilige Aufteilung gilt nur für den Planungsmodus.

Stammgruppe muss nicht geändert werden

Jede Mitarbeiterin hat in ihren Stammdaten eine Gruppe hinterlegt (ihre Stammgruppe). Diese dient im Dienstplan nur als Vorauswahl: Beim Anlegen eines neuen Dienstes ist sie bereits voreingestellt.

Für den Einsatz als Springer muss diese Gruppe in den Stammdaten nicht geändert werden. Die Zuordnung zu mehreren Gruppen erfolgt ausschließlich pro Dienst über den Springer-Schalter. Die Stammgruppe bleibt davon unberührt.

Voraussetzungen

  • Für den Dienstplan ist die Berechtigung Dienstplan mit Lese-/Schreibrechte erforderlich. Mit Leserechte ist der Dienstplan nur einsehbar, aber es lassen sich keine Dienste anlegen oder ändern; bei Keine Berechtigung ist der Dienstplan nicht zugänglich. Diese Einstellung wird je Benutzergruppe vergeben.
  • Die Einrichtung muss mehr als eine Gruppe angelegt haben. Der Schalter Springer – in mehreren Gruppen einsetzen erscheint nur, wenn mehrere Gruppen zur Auswahl stehen – bei nur einer Gruppe gibt es nichts zu verteilen.

Wenn etwas nicht funktioniert

BeobachtungUrsacheLösung
Der Schalter Springer – in mehreren Gruppen einsetzen wird nicht angezeigtEs ist noch kein Mitarbeiter gewählt, oder die Einrichtung hat nur eine GruppeZürst einen Mitarbeiter wählen; bei Bedarf weitere Gruppen anlegen
Beim Speichern erscheint Bitte füllen Sie alle Pflichtfelder aus.Mitarbeiter oder Datum fehltDie fehlenden Angaben ergänzen und erneut speichern
Der Auswahl-Zähler zeigt Keine Gruppe ausgewähltEs ist keine Gruppe angehaktMindestens ein Häkchen in der Gruppen-Liste setzen
Beim Ausschalten des Springer-Schalters ist nur noch eine Gruppe übrigBeim Deaktivieren bleibt nur die zürst gewählte Gruppe erhaltenDen Schalter wieder einschalten und die gewünschten Gruppen erneut wählen
Ein Dienst lässt sich nicht bearbeitenEs bestehen nur Leserechte, oder der Tag liegt in der VergangenheitLese-/Schreibrechte zuweisen lassen; vergangene Tage sind nicht bearbeitbar
Der Springer erscheint in der Personaldeckung mit einem NachkommawertDas ist beabsichtigt: anteilige Verteilung auf seine GruppenDie Gesamtübersicht prüfen – dort zählt er als eine ganze Person

Hinweise

  • „Springer“ ist keine eigene Mitarbeiter-Eigenschaft, sondern ergibt sich allein daraus, dass einem Dienst mehr als eine Gruppe zugeordnet ist. Dieselbe Person kann an einem Tag als Springer und an einem anderen Tag fest in einer Gruppe eingeplant werden.
  • Vormittag und Nachmittag in verschiedenen Gruppen werden immer über zwei getrennte Dienste mit den jeweiligen Uhrzeiten abgebildet – nicht über einen einzigen Dienst.
  • Die anteilige Verteilung auf die Gruppen wirkt sich nur im Modus Planung der Personaldeckung aus. Die Echtzeit-Ansicht richtet sich nach den tatsächlichen Anmeldungen der Mitarbeiter.
  • Die Stammgruppe einer Mitarbeiterin dient nur als Vorauswahl und muss für den Springer-Einsatz nicht angepasst werden.

Urlaubsfreigabe

Übersicht

Die Urlaubsfreigabe regelt, wie ein Urlaubsantrag (oder ein Antrag auf Überstundenabbau) eines Mitarbeiters geprüft und genehmigt oder abgelehnt wird. Der Antrag wird vom Mitarbeiter selbst gestellt, die Entscheidung trifft die Verwaltung. Erst nach der Genehmigung wird die Abwesenheit verbindlich im Kalender geführt und auf das Arbeitszeitkonto bzw. den Resturlaub angerechnet.

Wann eine Freigabe nötig ist

Nicht jede Abwesenheit muss freigegeben werden. Ob ein Eintrag zum Antrag wird, hängt von zwei Bedingungen ab, die beide erfüllt sein müssen:

BedingungBedeutung
Antrags-ArtNur Urlaub und Überstundenabbau sind freigabepflichtig.
Freigabe-Pflicht der BenutzergruppeFür die Benutzergruppe des Mitarbeiters muss die Freigabe-Pflicht aktiviert sein.

Ist eine der beiden Bedingungen nicht erfüllt, wird der Eintrag sofort als genehmigt angelegt (Direkteintrag) — es entsteht kein Antrag.

Meldungen wie Krank, Kind krank und Termin sind grundsätzlich nie freigabepflichtig und werden immer direkt eingetragen.

Antrag stellen (Mitarbeiter)

Der Antrag wird vom Mitarbeiter selbst im Bereich Abwesenheiten gestellt. Es gibt kein eigenes Antrags-Formular: Sie erfassen die Abwesenheit ganz normal, und das System entscheidet anhand der Art und der Einstellung Ihrer Benutzergruppe, ob daraus ein freigabepflichtiger Antrag oder ein Direkteintrag wird (siehe Wann eine Freigabe nötig ist).

  1. Bereich Abwesenheiten über das Menü öffnen.
  2. Im Kopfbereich auf Neu klicken oder den gewünschten Tag im Kalender auswählen. Es öffnet sich das Fenster Abwesenheit hinzufügen.
  3. Als Art der Abwesenheit Urlaub (oder Überstundenabbau) wählen.
  4. Startdatum und – bei mehrtägigem Urlaub – das Enddatum eintragen. Bei einem einzelnen Tag lässt sich zusätzlich unter Halbtags Vormittag oder Nachmittag wählen (halber Tag).
  5. Optional: Unter Notiz (optional) eine Begründung hinterlegen.
  6. Mit Hinzufügen bestätigen.

Ist die Abwesenheit freigabepflichtig, erscheint nach dem Absenden der Hinweis Antrag gestellt – wartet auf Freigabe. Der Antrag taucht im Bereich Meine Anträge mit dem Status Beantragt auf. Wird die Abwesenheit dagegen direkt eingetragen, erscheint stattdessen Abwesenheit eingetragen! und der Eintrag steht sofort verbindlich im Kalender.

Übersteigt ein Urlaubsantrag den verbleibenden Resturlaub oder sind im gewählten Zeitraum bereits andere Mitarbeiter abwesend, wird direkt nach dem Absenden zusätzlich ein Hinweis angezeigt — z. B. Hinweis: Der Antrag übersteigt den Resturlaub (beantragt: … Tag(e), verfügbar: …). und Im Zeitraum bereits abwesend: … mit den betroffenen Namen. Dieser Hinweis ist rein informativ und verhindert das Stellen nicht — der Antrag wird trotzdem gestellt und von der Verwaltung entschieden.

Solange ein Antrag den Status Beantragt hat, kann er vom Antragsteller über Stornieren selbst zurückgezogen werden. Nach einer Entscheidung ist das Stornieren nicht mehr möglich.

Antrag freigeben (Verwaltung)

Die Freigabe erfolgt ebenfalls im Bereich Abwesenheiten. Liegen offene Anträge vor, erscheint dort der Abschnitt Offene Anträge mit der Anzahl in Klammern, z. B. Offene Anträge (1).

Jede Antragszeile zeigt:

  • Name des Mitarbeiters
  • Art (z. B. Urlaub) und den Status-Hinweis Beantragt
  • Zeitraum (von – bis), ggf. mit Zusatz (vormittags) / (nachmittags)
  • die Begründung des Antragstellers (falls vorhanden)
  • einen Konflikt-Hinweis, falls im gleichen Zeitraum bereits andere Mitarbeiter abwesend sind: Im Zeitraum: … mit den betroffenen Namen

Genehmigen

  1. In der Antragszeile auf Genehmigen klicken.
  2. Das Fenster Antrag genehmigen öffnet sich. Angezeigt werden Antragsteller, Art, Zeitraum und die Begründung des Antragstellers.
  3. Optional: Unter Notiz (optional) eine Bemerkung eintragen.
  4. Mit Genehmigen bestätigen.

Der Antrag wechselt auf den Status Genehmigt und der Urlaub erscheint verbindlich im Kalender.

Ablehnen

  1. In der Antragszeile auf Ablehnen klicken.
  2. Das Fenster Antrag ablehnen öffnet sich.
  3. Unter Begründung (Pflicht) den Grund der Ablehnung eintragen. Ohne Begründung ist eine Ablehnung nicht möglich – andernfalls erscheint der Hinweis Begründung ist bei Ablehnung Pflicht.
  4. Mit Ablehnen bestätigen.

Der Antrag wechselt auf den Status Abgelehnt und erscheint nicht im Kalender.

Status eines Antrags

StatusAnzeigeBedeutung
BeantragtblauAntrag gestellt, wartet auf Entscheidung. Kann vom Antragsteller storniert werden.
GenehmigtgrünAntrag freigegeben; Abwesenheit ist verbindlich.
AbgelehntrotAntrag abgelehnt; eine Begründung wurde hinterlegt.
StorniertgrauVom Antragsteller zurückgezogen (nur aus dem Status Beantragt möglich).

In Meine Anträge bleiben offene Anträge sichtbar, bis sie entschieden sind; kürzlich (innerhalb von 7 Tagen) entschiedene Anträge werden noch kurz angezeigt. Die vollständige Historie aller Anträge ist über die Schaltfläche Verlauf im Kopfbereich erreichbar.

Auswirkung auf Resturlaub und Arbeitszeitkonto

  • Resturlaub: Genehmigte Urlaubstage zählen gegen den Urlaubsanspruch des Mitarbeiters (Feld Urlaubstage im Mitarbeiterprofil). Beim Stellen eines Urlaubsantrags wird der verbleibende Resturlaub geprüft; übersteigt der Antrag den Rest, erscheint direkt nach dem Absenden ein Hinweis (rein informativ, keine Sperre). Urlaub an Wochenenden oder Feiertagen reduziert den Anspruch nicht.
  • Arbeitszeitkonto: Erst genehmigte Abwesenheiten fließen in das Arbeitszeitkonto ein. Urlaub wird dabei als anerkannte Abwesenheit gutgeschrieben, Überstundenabbau wird vom Saldo abgezogen. Solange ein Antrag nur Beantragt ist, hat er keine Wirkung auf den Saldo. Details siehe Arbeitszeitkonto.

Voraussetzungen

Die Berechtigung Abwesenheiten hat zwei getrennte Achsen, die jeweils auf keine, eigene oder alle stehen können:

  • Lesen – welche Daten sichtbar sind.
  • Schreiben – welche Daten bearbeitet werden dürfen.
VoraussetzungBeschreibung
Zugang zu AbwesenheitenEs muss mindestens ein effektives Leserecht bestehen, d. h. Lesen oder Schreiben ungleich keine. Steht beides auf keine, ist der Bereich nicht erreichbar.
Antrag stellen / eigenen Eintrag anlegenMöglich für jeden, der mindestens die eigenen Daten lesen darf (Lesen: Eigene oder Lesen: Alle – eine Schreib-Berechtigung ist dafür nicht erforderlich). Ob aus dem Eintrag ein Antrag wird, entscheidet das System art-getrieben (siehe Wann eine Freigabe nötig ist).
Freigeben (Genehmigen/Ablehnen)Erfordert Schreiben: Alle. Nur damit erscheint der Abschnitt Offene Anträge, und nur damit lassen sich fremde Anträge genehmigen oder ablehnen.
Freigabe-PflichtDie Benutzergruppe des Mitarbeiters muss die Freigabe-Pflicht aktiviert haben, sonst werden Urlaub/Überstundenabbau direkt eingetragen.
UrlaubsanspruchFür eine sinnvolle Resturlaub-Anzeige müssen im Mitarbeiterprofil die Urlaubstage hinterlegt sein.

Wenn etwas nicht funktioniert

BeobachtungUrsacheLösung
Abschnitt Offene Anträge fehlt, obwohl Anträge gestellt wurdenDie Schreib-Berechtigung steht nicht auf Alle.Für die Benutzergruppe Schreiben: Alle vergeben.
Keine Mitarbeiter-Auswahl im Fenster Abwesenheit hinzufügenDie Schreib-Berechtigung steht nicht auf Alle. Ohne Schreiben: Alle wird der Eintrag automatisch für die eigene Person angelegt.Ist das gewollt (Eintrag für sich selbst), ist nichts zu tun. Soll für andere Mitarbeiter eingetragen werden, Schreiben: Alle vergeben.
Urlaub wird sofort genehmigt, ohne AntragDie Freigabe-Pflicht ist für die Benutzergruppe nicht aktiviert, oder es handelt sich um eine Meldung (Krank/Kind krank/Termin).Freigabe-Pflicht für die Benutzergruppe aktivieren. Meldungen sind grundsätzlich nicht freigabepflichtig.
Ablehnen lässt sich nicht abschließenBei einer Ablehnung ist eine Begründung Pflicht.Im Feld Begründung (Pflicht) einen Grund eintragen.
Meldung Antrag wurde bereits entschiedenDer Antrag wurde zwischenzeitlich (z. B. von einer anderen Person) genehmigt oder abgelehnt.Liste der offenen Anträge neu laden; der aktuelle Status wird in der Meldung angezeigt.
Stornieren ist nicht möglichDer Antrag wurde bereits entschieden (nicht mehr im Status Beantragt).Nur offene Anträge lassen sich stornieren. Eine bereits getroffene Entscheidung kann nicht per Storno rückgängig gemacht werden.
Menüpunkt Abwesenheiten fehltEs besteht kein effektives Leserecht – Lesen und Schreiben stehen beide auf keine.Für die Benutzergruppe mindestens Lesen: Eigene vergeben.

Hinweise

  • Ein Mitarbeiter kann nur für sich selbst einen Antrag stellen – „im Namen von“ ist beim Antragsweg nicht möglich.
  • Im Fenster Abwesenheit hinzufügen erscheint die Mitarbeiter-Auswahl nur mit Schreiben: Alle. Ohne diese Berechtigung gibt es keine Auswahl – der Eintrag bzw. Antrag gilt automatisch für die eigene Person.
  • Der Konflikt-Hinweis ist eine Information, keine Sperre. Er erscheint an zwei Stellen: beim Antragsteller direkt nach dem Stellen (Im Zeitraum bereits abwesend: …) und in der Freigabe-Ansicht an jeder offenen Antragszeile (Im Zeitraum: …). Als Konflikt zählt jede überlappende Abwesenheit anderer Mitarbeiter — bereits genehmigte wie auch noch offene Anträge, jeder Art (auch Krank/Termin). Eine Genehmigung ist trotz überlappender Abwesenheiten möglich, sofern die Personaldeckung es zulässt.
  • Übersteigt ein Urlaubsantrag den Resturlaub, ist das ebenfalls nur ein Hinweis und keine Sperre.
  • Jede Entscheidung wird protokolliert und ist über den Verlauf nachvollziehbar (wer, wann, mit welcher Notiz).
  • Die Freigabe ist eine reine Verwaltungs-Aktion über fremde AnträgeSchreiben: Eigene reicht dafür nicht aus. Zum Genehmigen oder Ablehnen fremder Anträge ist Schreiben: Alle erforderlich.

Arbeitszeitkonto

Übersicht

Das Arbeitszeitkonto führt für jeden Mitarbeiter einen laufenden Saldo aus geleisteter Arbeitszeit (Ist) gegenüber der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit (Soll). Plus- und Minusstunden werden ab einem festgelegten Stichtag fortgeschrieben. Grundlage der Ist-Zeiten ist die Zeiterfassung; die Soll-Zeiten ergeben sich aus den hinterlegten Wochenstunden.

Das Arbeitszeitkonto ist von der Pausenautomatik der Zeiterfassung unabhängig (siehe Abschnitt „Wie der Saldo berechnet wird").

Voraussetzungen

Voraussetzung Beschreibung
Wochenstunden + Arbeitstage/Woche Müssen je Mitarbeiter im Profil hinterlegt sein (Mitarbeiter › Arbeitszeiten: Wochenstunden und Arbeitstage pro Woche). Ohne diese Werte ist der Saldo unzuverlässig.
Berechtigung Zum Verwalten (alle Mitarbeiter aktivieren, Korrekturen, Periodenabschluss) ist die Berechtigung Arbeitszeitkonto: Alle Daten bearbeiten nötig.
Aktivierung pro Mitarbeiter Das Konto muss je Mitarbeiter mit Stichtag und Startsaldo aktiviert werden (siehe „Konto aktivieren").

Berechtigung setzen

  1. Einrichtung › Benutzerrechte öffnen
  2. Die betreffende Benutzergruppe (z. B. Leitung) auswählen
  3. Beim Eintrag Arbeitszeitkonto die Stufe Alle Daten bearbeiten wählen
  4. Speichern

Danach erscheint im Menü der Punkt Arbeitszeitkonto mit der Verwaltungsansicht. Mitarbeiter ohne diese Berechtigung sehen ausschließlich ihr eigenes Konto (Mein Arbeitszeitkonto).

Persönliche Ansicht vs. Verwaltungsansicht

  • Mein Arbeitszeitkonto (alle Berechtigungsstufen außer keine): zeigt nur den eigenen Saldo, nur lesend.
  • Arbeitszeitkonto (Stufe Alle Daten bearbeiten): Liste aller Mitarbeiter, Aktivierung, Korrekturen, Periodenabschluss und CSV-Export.

Konto aktivieren

Ein neu eingerichteter Mitarbeiter zeigt Arbeitszeitkonto noch nicht aktiviert.

  1. In der Verwaltungsansicht den Mitarbeiter wählen
  2. Auf Konto aktivieren klicken — es öffnet sich Arbeitszeitkonto aktivieren / ändern
  3. Felder ausfüllen:
    • Stichtag (Konto-Start): Datum im Format TT.MM.JJJJ. Ab diesem Tag werden alle Stunden gegen das Soll gerechnet.
    • Startsaldo: vorhandener Saldo zum Stichtag. Bei Übernahme eines bestehenden Kontos den aktuellen Stand eintragen; für einen Minus-Saldo den Vorzeichen-Button auf Minus stellen.
  4. Auf Speichern klicken

Ab dem Stichtag baut sich der Saldo automatisch aus den erfassten Zeiten auf.

Konto-Start ändern

Stichtag oder Startsaldo lassen sich nachträglich anpassen: beim aktivierten Mitarbeiter auf Konto-Start ändern klicken. Es öffnet sich derselbe Dialog Arbeitszeitkonto aktivieren / ändern.

Wie der Saldo berechnet wird

Saldo = Ist − Soll, fortlaufend ab dem Stichtag.

  • Ist (tatsächlich geleistet): aus der Zeiterfassung, abzüglich der dort erfassten bzw. — bei aktiver Pausenautomatik — der gesetzlichen Pause.
  • Soll (vertraglich erwartet): Wochenstunden ÷ Arbeitstage pro Woche je Arbeitstag, abzüglich der täglichen Pausendauer (vertragliche Pause aus dem Mitarbeiterprofil).

Die tägliche Pausendauer reduziert das tägliche Soll (vertragliche Pause). Sie ist unabhängig von der Pausenautomatik der Zeiterfassung, die auf der Ist-Seite die tatsächlich gestempelte Zeit betrifft. Beide wirken auf verschiedenen Seiten der Rechnung und werden nicht doppelt abgezogen.

Saldo-Ansicht und Warnungen

Die Saldo-Karte zeigt den aktuellen Saldo, den Stand (Datum) sowie den Stichtag („seit"). Je nach Situation erscheinen Hinweise:

Hinweis Bedeutung
Saldo unzuverlässig – Wochenstunden fehlen Im Mitarbeiterprofil sind keine Wochenstunden hinterlegt; das Soll kann nicht berechnet werden. Wochenstunden + Arbeitstage/Woche nachtragen.
Saldo-Plus-Grenze (…) überschritten Der Plus-Saldo liegt über der eingestellten Obergrenze.
Saldo-Minus-Grenze (…) überschritten Der Minus-Saldo liegt unter der eingestellten Untergrenze.
Saldo nähert sich der Grenze Der Saldo liegt nahe an einer der Grenzen.

Die Plus-/Minus-Grenzen werden in den Einrichtungs-Einstellungen festgelegt.

Korrekturen

Manuelle Anpassungen (z. B. Auszahlung, Bonus, Korrektur eines Erfassungsfehlers) werden als Korrektur auf das Konto gebucht.

Korrektur anlegen

  1. In der Verwaltungsansicht auf Korrektur klicken
  2. Felder ausfüllen:
    • Datum: TT.MM.JJJJ
    • Korrektur: Zeitwert; über den Vorzeichen-Button als Plus oder Minus. Bei auffällig hohen Werten erscheint der Hinweis Auffallend hohe Korrektur.
    • Begründung: Pflichtfeld, z. B. „Auszahlung 5h, Bonus, Korrektur Erfassungsfehler"
  3. Auf Speichern klicken

Korrektur bearbeiten oder löschen

In der Liste Korrekturen beim jeweiligen Eintrag:

  • Bearbeiten öffnet denselben Dialog mit den vorhandenen Werten.
  • Löschen entfernt die Korrektur nach einer Rückfrage.

Periodenabschluss

Mit dem Periodenabschluss wird der Saldo zum Stichtag auf einen maximalen Plus-Wert (Cap) begrenzt; die Differenz wird als Korrektur gebucht. Der Abschluss kann für alle aktivierten Mitarbeiter gemeinsam ausgeführt werden.

  1. In der Verwaltungsansicht auf Periodenabschluss klicken
  2. Felder ausfüllen:
    • Cap (max. Plus-Saldo): z. B. 40:00 — Saldo über diesem Wert wird gekappt.
    • Stichtag der Korrektur: TT.MM.JJJJ
    • Begründung: Auswahl aus
      • Periodenabschluss — Verfall
      • Periodenabschluss — Auszahlung über Gehalt
      • Periodenabschluss — Übertrag mit Kappung
      • Anderer Grund (Freitext)
  3. Die Vorschau-Tabelle zeigt je Mitarbeiter Saldo aktuell, Cap, Korrektur und Saldo nach
  4. Abschluss ausführen

Nach dem Lauf erscheint Periodenabschluss durchgeführt bzw. Periodenabschluss teilweise durchgeführt, falls einzelne Mitarbeiter fehlschlugen (diese lassen sich erneut versuchen).

CSV-Export

Die Saldo-Historie eines Mitarbeiters lässt sich herunterladen: in der Verwaltungsansicht auf CSV-Export klicken. Die Datei enthält die Saldo-Historie zum Weiterverarbeiten (z. B. in einer Tabellenkalkulation).

Fehlersuche

Beobachtung Wahrscheinliche Ursache Lösung
Menüpunkt Arbeitszeitkonto fehlt Benutzergruppe hat beim Arbeitszeitkonto die Stufe keine Unter Einrichtung › Benutzerrechte mindestens eine Lesestufe setzen
Konto aktivieren wird nicht angezeigt Berechtigung ist nicht Alle Daten bearbeiten Stufe Alle Daten bearbeiten vergeben
Saldo unzuverlässig – Wochenstunden fehlen Wochenstunden/Arbeitstage fehlen im Profil Werte unter Mitarbeiter › Arbeitszeiten nachtragen
Pause wird abgezogen, obwohl „keine Pausenautomatik" eingestellt ist Verwechslung mit der täglichen Vertragspause (Soll-Seite) Die tägliche Pausendauer im Mitarbeiterprofil prüfen; sie reduziert bewusst das Soll und ist von der Pausenautomatik unabhängig
Saldo beginnt am falschen Tag Falscher Stichtag bei der Aktivierung Über Konto-Start ändern korrigieren

Hinweise

  • Der Saldo wird ausschließlich ab dem Stichtag berechnet; Zeiten davor fließen nur über den Startsaldo ein.
  • Korrekturen und Periodenabschlüsse sind nachvollziehbar in der Korrektur-Liste hinterlegt.
  • Das persönliche Konto (Mein Arbeitszeitkonto) ist rein lesend; Änderungen erfolgen nur über die Verwaltungsansicht.

Abfragelisten – Verknüpfung mit Essen, Abwesenheit und Anwesenheit

Übersicht

Beim Erstellen oder Bearbeiten einer Abfrageliste stehen unten drei Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Mit Essen verknüpfen
  • Mit Abwesenheiten verknüpfen
  • Mit Anwesenheiten verknüpfen

Diese Optionen verbinden die Abfrageliste mit Daten, die in Kindy ohnehin schon erfasst werden. Das spart doppelte Eingaben, hält die Liste automatisch aktuell und macht Widersprüche zwischen den Quellen sichtbar.

Wozu dient eine Verknüpfung?

Eine Abfrageliste hält für jeden Tag und jedes Kind einen Status fest – zum Beispiel "Ja", "Nein" oder eine individuelle Antwort der Eltern. Diese Information wird in Kindy aber oft schon an anderer Stelle erfasst:

  • Wer mitisst, wird über die Essensfunktion gemeldet.
  • Wer krank ist oder Urlaub hat, wird als Abwesenheit eingetragen.
  • Wer tatsächlich vor Ort ist, wird beim Check-in (Anwesenheit) erfasst.

Mit einer Verknüpfung greift die Abfrageliste auf diese Quellen zu, ohne dass die Information ein zweites Mal eingegeben werden muss.

Mit Essen verknüpfen

Was passiert?

Bei aktivierter Option werden die Essensmeldungen automatisch in die Abfrageliste übernommen:

  • Ist ein Kind für einen Tag zum Essen angemeldet, erscheint in der Liste der entsprechende Status.
  • Wird die Essensmeldung später geändert oder zurückgenommen, aktualisiert sich auch die Liste.
  • In der Detailansicht zeigt ein Symbol an, dass die Information aus den Essensdaten stammt.
  • Beim Excel-Export der Liste erscheint zusätzlich eine Spalte mit dem Essens-Status.

Wann sinnvoll?

Immer dann, wenn die Liste ohnehin abfragt, ob ein Kind am Mittagessen teilnimmt – z. B.:

  • "Essensplan Mai"
  • "Mittagessen Sommerferien"
  • "Wer isst diese Woche mit?"

So muss die Information weder von den Eltern noch vom Personal zweimal gepflegt werden.

Wann lieber nicht?

Bei Listen, die thematisch nichts mit Essen zu tun haben (z. B. "Anmeldungen Sommerfest", "Schwimmkurs"), bleibt die Option aus. Die Liste verhält sich dann wie eine ganz normale, eigenständige Abfrage.

Mit Abwesenheiten verknüpfen

Was passiert?

Ist ein Kind für einen Tag als abwesend gemeldet (Krankheit, Urlaub, freier Tag), wird es in der Abfrageliste automatisch als Nein geführt.

Wann sinnvoll?

Bei Listen, in denen abwesende Kinder logischerweise nicht teilnehmen können – z. B. bei einer Essens- oder Ausflugsanmeldung. So lassen sich Inkonsistenzen wie "Kind ist krank, aber laut Liste beim Mittagessen angemeldet" vermeiden.

Mit Anwesenheiten verknüpfen

Was passiert?

Wird ein Kind am Tag eingecheckt (Anwesenheit / Check-in), wird der entsprechende Tag in der Liste automatisch als Ja markiert.

Wann sinnvoll?

Bei Listen, die die tatsächliche Anwesenheit dokumentieren – z. B. Frühdienst, Spätdienst oder Sondergruppen.

Kombination mehrerer Verknüpfungen

Es ist auch möglich, mehrere Optionen gleichzeitig zu aktivieren. Die Abfrageliste zieht dann alle aktivierten Quellen heran:

  • Essen + Abwesenheit: Angemeldete Esser werden als "Ja", abwesende Kinder als "Nein" markiert.
  • Anwesenheit + Abwesenheit: Eingecheckte Kinder als "Ja", abgemeldete als "Nein".

Warn-Symbol bei Widersprüchen

Widersprechen sich die Quellen – zum Beispiel:

  • Kind ist als abwesend gemeldet, isst aber laut Essensfunktion mit, oder
  • Kind ist nicht eingecheckt, in der Essensliste aber als Esser markiert –

erscheint in der Abfrageliste ein Warn-Symbol. So ist auf einen Blick erkennbar, wo eventüll nachgehakt werden muss.

Verknüpfung im Excel-Export

Bei aktivierter Verknüpfung enthält der Excel-Export der Abfrageliste eine zusätzliche Status-Spalte. Dort wird der jeweils verknüpfte Wert (Essen / Abwesenheit / Anwesenheit) pro Kind und Tag mitgegeben. Praktisch z. B. für die Monatsabrechnung oder die Weitergabe an den Träger.

Verknüpfung nachträglich ändern

Die Verknüpfungs-Optionen lassen sich jederzeit über "Bearbeiten" der Liste an- oder ausschalten. Die Liste übernimmt dann ab sofort die Daten der gewählten Quellen – bestehende manuelle Einträge bleiben erhalten.

Häufige Fragen

Werden bestehende Einträge überschrieben, wenn die Verknüpfung eingeschaltet wird?

Nein. Die Verknüpfung ergänzt die Liste um die Daten aus Essen, Abwesenheit oder Anwesenheit. Manuell eingetragene Antworten bleiben bestehen.

Lässt sich die Verknüpfung nur für einen Teilzeitraum aktivieren?

Nein. Die Verknüpfung gilt immer für den gesamten Gültigkeitszeitraum der Liste. Ist eine zeitliche Trennung gewünscht, müssen zwei getrennte Listen angelegt werden.

Sehen Eltern in der App, dass die Liste verknüpft ist?

Nein. Für die Eltern sieht die Liste ganz normal aus. Lediglich der Komfort steigt – die Essensanmeldung etwa ist bereits berücksichtigt.

Was passiert, wenn eine Essensanmeldung geändert wird?

Die verknüpfte Abfrageliste aktualisiert sich automatisch. Ein zusätzlicher Schritt ist nicht nötig.

Woran ist erkennbar, dass ein Eintrag aus einer Verknüpfung stammt?

In der Detailansicht der Liste wird der Status entsprechend gekennzeichnet – und bei Widersprüchen erscheint ein Warn-Symbol. Im Excel-Export steht der verknüpfte Wert in einer eigenen Spalte.

Sind besondere Berechtigungen nötig, um die Verknüpfung zu nutzen?

Nein – wer Abfragelisten erstellen oder bearbeiten darf, kann auch die Verknüpfungs-Optionen setzen.

Kurz zusammengefasst

  • Mit Essen verknüpfen = Essensmeldungen fließen automatisch in die Liste ein
  • Mit Abwesenheiten verknüpfen = Abwesende Kinder werden automatisch als "Nein" gesetzt
  • Mit Anwesenheiten verknüpfen = Eingecheckte Kinder werden automatisch als "Ja" gesetzt

So lassen sich doppelte Erfassungen vermeiden, die Liste bleibt automatisch aktuell, und Widersprüche werden sofort sichtbar.

Kindy Team

Kindy Team ist die mobile App für euer Kita-Team. Sie bündelt Arbeitszeit, Dienstplan, Abwesenheiten und Team-Kommunikation in einer App – auf dem Smartphone der Erzieherinnen und Erzieher, jederzeit griffbereit.

Diese Seite gibt euch einen Überblick: wofür die App da ist, was sie kann und wie ihr sie einrichtet.

Wofür ist Kindy Team da?

Kindy Team löst drei Alltagsprobleme im Kita-Betrieb:

  • Arbeitszeit einfach erfassen. Statt Zettel, Excel oder Stempeluhr macht das Team Check-in und Check-out direkt am Handy.
  • Dienstplan und Abwesenheiten transparent halten. Wer arbeitet wann, wer ist krank, wer hat Urlaub – alles an einem Ort.
  • Team- und Elternkommunikation an einem Ort. Interne Themen laufen in geschlossenen Team-Chats – nicht in privaten WhatsApp-Gruppen, in denen Dienstliches und Privates verschwimmen. Nachrichten an und von Eltern liegen in derselben App, klar getrennt per Filter.

Kurz: Kindy Team ist die App fürs pädagogische Personal. Die Kindy App für die Eltern bleibt davon unberührt und richtet sich weiter an die Familien.

Für wen ist die App?

  • Erzieherinnen und Erzieher – tägliche Nutzung für Zeiterfassung, Dienstplan, Chat.
  • Kita-Leitung – Überblick über Anwesenheit, Abwesenheiten und Kommunikation.
  • Träger und Verwaltung – saubere Zeit- und Abwesenheits­daten direkt aus dem Alltag, ohne Umwege über Zettel und Tabellen.

Kindy Team ist ein neues Modul im Kindy-Ökosystem und steht für den Start allen Kindy-Nutzern zur Verfügung.

Anmelden – so funktioniert der Login

Der Login läuft in zwei Schritten:

  1. Kindy-ID eingeben. Beim ersten Start fragt die App nach der ID eurer Einrichtung – ein kurzer Code im Format KY-1234. Damit weiß die App, zu welcher Kita ihr gehört. Die ID bekommt ihr von eurer Kita-Leitung oder findet unter Standort.
  2. Mit den bekannten Zugangsdaten anmelden. Danach gebt ihr die gleiche E-Mail-Adresse und das gleiche Passwort ein, die ihr auch in der Kindy-Verwaltung nutzt. Wer dort noch keine Zugangsdaten hat, lässt sich von der Kita-Leitung anlegen.

Die Kindy-ID muss nur einmal eingegeben werden – beim nächsten App-Start merkt sich das Gerät die Einrichtung. Optional lässt sich die App zusätzlich mit Face ID, Fingerabdruck oder dem Gerätecode sperren.

Was kann die App?

Nach dem Login zeigt die App vier Bereiche, erreichbar über die Symbole am unteren Bildschirmrand. In der Mitte sitzt ein großer Plus-Button für schnelle Aktionen, und oben links führt das Profil-Symbol zum eigenen Profil und zu den Einstellungen.

Reihenfolge der Tabs von links nach rechts: Chat · Dienstplan · (Plus) · Abwesenheiten · Zeiterfassung.

Chat (Diskussionen)

Der zentrale Chat – für das Team und für die Eltern eurer Gruppen.

  • drei Filter: Alle, Intern (nur Team) oder Eltern
  • Diskussionen pro Gruppe, Bereich oder Thema
  • Nachrichten, Bilder und Sprachnachrichten
  • Nachrichten werden verschlüsselt übertragen und gespeichert – lesbar nur für die Mitglieder der jeweiligen Diskussion
  • markierte Nachrichten (Sterne) für Wichtiges
  • Push-Benachrichtigungen für neue Nachrichten
  • Teilnehmerliste und Diskussions­beschreibung jederzeit einsehbar

Manche Diskussionen sind zeitlich oder werktags begrenzt – die App weist darauf hin, wenn gerade nicht geschrieben werden kann.

Die internen Diskussionen sind der Ersatz für private Messenger-Gruppen: was im Team besprochen wird, bleibt auch im Team – und nicht auf privaten Handys ehemaliger Mitarbeitender.

Dienstplan

Der Dienstplan eurer Einrichtung – auf das Wesentliche reduziert.

  • Tages- und Wochenansicht, wischbar zwischen Wochen
  • Filter Alle, Meine Gruppe und Nur ich – je nachdem, ob ihr das ganze Team oder nur den eigenen Tag sehen wollt
  • Schichten und Vertretungen werden in einer Liste zusammengeführt
  • die Diensttypen (z.B. Früh-, Spät- oder Tagdienst) kommen aus eurer Kindy-Konfiguration

Änderungen aus der Kindy-Verwaltung zieht die App im Hintergrund nach – kein manuelles Aktualisieren nötig.

Hinweis: Der Dienstplan ist berechtigungs­abhängig. Wenn er bei euch nicht sichtbar ist, kann die Leitung ihn freischalten.

Abwesenheiten

Urlaub, Krankheit und Termine – einsehen und melden.

  • aktuelle und vergangene Abwesenheiten getrennt aufgelistet
  • neue Abwesenheit direkt aus der App melden
  • Arten: Urlaub, Krank, Kind krank, Termin, Überstunden­abbau
  • ganztags oder halbtags (Vormittag/Nachmittag)
  • optional eine kurze Nachricht zur Erläuterung

Zeiterfassung

Digitale Stempeluhr für die Arbeitszeit.

  • Check-in / Check-out mit einem Tipp
  • Vorlagen wie Vollzeit, Halbtags vormittags oder Halbtags nachmittags sparen Eintippen
  • Pausen werden bei Bedarf automatisch auf die gesetzliche Mindestpause angepasst
  • Zeiten werden auf 5 Minuten gerundet und direkt an Kindy übertragen
  • vergangene Einträge sind einsehbar und – mit entsprechender Berechtigung – nachpflegbar, falls jemand das Stempeln vergessen hat

Ziel: ehrliche, vollständige Zeiterfassung mit minimalem Aufwand.

Plus-Button (Mitte)

Der Plus-Button in der Mitte der Leiste ist die Abkürzung für die zwei häufigsten Aktionen:

  • Zeit erfassen – Komm- und Geh-Zeit eintragen, ohne erst in die Zeiterfassung zu wechseln
  • Abwesenheit planen – Urlaub, Krankheit oder Termine melden, ohne den aktuellen Tab zu verlassen

Profil-Symbol (oben links)

Hinter dem Profil-Symbol findet ihr:

  • Profil – eigenes Foto, Telefon, Einrichtung und App-Version
  • Kontöinstellungen – Darstellung (Hell/Dunkel/Automatisch), Sprache, Push-Mitteilungen, App-Sperre und Abmelden
  • Hilfe & Erklärung – diese Hilfeseite und weitere Hinweise

Wie hängt Kindy Team mit Kindy zusammen?

Kindy Team arbeitet direkt mit eurer bestehenden Kindy-Verwaltung zusammen. Das heißt:

  • Stammdaten (Mitarbeitende, Gruppen, Kita) kommen aus Kindy – nichts wird doppelt gepflegt.
  • Zeiterfassung und Abwesenheiten landen direkt in der Kindy-Verwaltung und sind dort wie gewohnt auswertbar.
  • Die Kindy App für die Eltern und Kindy Team sind getrennte Apps – Eltern brauchen Kindy Team nicht, das Personal nicht die Eltern-App.

Wer bereits Kindy einsetzt, kann Kindy Team ohne zusätzliche Einrichtung nutzen.

Sicherheit und Datenschutz

  • Login mit den persönlichen Kindy-Zugangsdaten. Optional lässt sich die App zusätzlich mit Face ID, Fingerabdruck oder dem Gerätecode sperren.
  • Diskussionen sind verschlüsselt – lesbar nur für die Mitglieder der jeweiligen Diskussion.
  • Zeit- und Abwesenheits­daten bleiben innerhalb von Kindy und werden nicht an Dritte weitergegeben.
  • Push-Benachrichtigungen zeigen nur den Hinweis, dass es eine neue Nachricht gibt – keine Inhalte.

Erste Schritte

  1. App installieren – im App Store (iOS) oder bei Google Play (Android) nach Kindy Team suchen.
  2. Kindy-ID eingeben – den Code eurer Einrichtung (Format KY-1234) eintippen.
  3. Anmelden – E-Mail und Passwort aus der Kindy-Verwaltung.
  4. Einstellungen prüfen – über das Profil-Symbol oben links Darstellung, Sprache und Push-Mitteilungen anpassen.
  5. App-Sperre aktivieren (optional) – Face ID, Fingerabdruck oder Gerätecode schützen die App zusätzlich auf gemeinsam oder privat genutzten Geräten.
  6. Loslegen – einstempeln, Dienstplan checken, im Team-Chat hallo sagen.

Die App wächst mit euch

Kindy Team ist noch jung. Wir bauen die App Schritt für Schritt weiter aus und nehmen regelmäßig neue Funktionen mit auf, die im Kita-Alltag wirklich helfen.

Wenn euch dabei etwas auffällt, eine Funktion fehlt oder etwas nicht so läuft, wie ihr es erwartet: gebt uns gern Bescheid. Eine kurze Beschreibung – was war, was hattet ihr erwartet, und die App-Version aus Profil → App-Information – reicht völlig. Rückmeldungen aus dem Alltag sind das, was die App besser macht.