Arbeitsarten und Zeitvorlagen
Wofür
Eine Arbeitsart ist ein Etikett am Zeiteintrag: womit wurde die Zeit verbracht. Eine Zeitvorlage ist eine gespeicherte Von-Bis-Kombination mit Pause, die einen neuen Eintrag vorbelegt. Beides spart Tipparbeit und macht den Export lesbarer.
Wo
Kita-Konto: Einrichtung, Reiter Einstellungen, Bereich Dienstplan & Zeit, Abschnitt ZEITERFASSUNG EINSTELLUNGEN. Dort liegen die Blöcke Arbeitsarten und Zeitvorlagen, jeweils mit einem Link Verwalten.
Einschalten
Arbeitsarten verwalten: je Zeile ein Name und ein Kurzname. Ab Werk gibt es zwei, die sich nicht löschen lassen: Unmittelbare Arbeit (am Kind) und Mittelbare Arbeit (Vor-/Nachbereitung).
Zeitvorlagen verwalten: je Zeile Name, Von, Bis, Pause (Min), bei Bedarf eine Arbeitsart und eine Farbe. Ab Werk stehen Vollzeit, Halbtags vormittags und Halbtags nachmittags bereit.

Beispiel
Beim Anlegen eines Zeiteintrags steht über der Zeiteingabe die Auswahl der Vorlagen: Ein Klick auf Vollzeit setzt 08:00 bis 16:30 mit 30 Minuten Pause. Darunter lässt sich im Feld Arbeitsart (optional) etwa Mittelbare Arbeit (Vor-/Nachbereitung) wählen. Im Export der Zeiterfassung kann anschließend auf eine einzelne Arbeitsart gefiltert werden.
Was es nicht tut
- Die Arbeitsart verändert nichts. Sie zählt nicht anders in die Arbeitszeit, nicht in das Arbeitszeitkonto und nicht in die Personaldeckung. Sie wird gespeichert, angezeigt, gefiltert und protokolliert.
- Eine Zeitvorlage ist eine Vorbelegung, keine Bindung: Zeiten und Pause bleiben danach frei änderbar.
- Beides wird nur im Kita-Konto gepflegt. Die Trägerverwaltung nutzt Zeitvorlagen im Dienstplan, legt sie aber nicht an.
- Zeitvorlagen werden nicht mehr angeboten, wenn die Einrichtung die Arbeitszeit ausschließlich per Stempeln erfassen lässt.
- Nicht zu verwechseln mit den Diensttypen und der Grunddienstplan-Vorlage: das ist eine eigene Fläche im Dienstplan.
Stolperstelle
Eine gelöschte Arbeitsart verschwindet nicht aus den alten Einträgen. Das Löschen nimmt sie nur aus der Auswahl; bereits erfasste Zeiten behalten ihre Zuordnung und zeigen danach eine Arbeitsart, die es nicht mehr gibt. Wer aufräumen will, wartet damit, bis die betroffenen Zeiträume abgerechnet sind. Umbenennen ist dagegen unkritisch: Die alten Einträge übernehmen den neuen Namen.